Sankt Florian hilft nicht bei Wohnungsnot
Mieten schießen in die Höhe, gebaut wird am Bedarf vorbei. Die Politik scheint in der kommunalen Praxis klüger zu sein, als viele glauben. Doch Wurstigkeit ist ein Teil des Problems.
Mieten schießen in die Höhe, gebaut wird am Bedarf vorbei. Die Politik scheint in der kommunalen Praxis klüger zu sein, als viele glauben. Doch Wurstigkeit ist ein Teil des Problems.
Wohnen wird unbezahlbar, ein Unterkunft in der Stadt ist schwer zu finden? Für Studenten erst recht. Geschichten vom Suchen und Finden, erzählt von Kandidaten und Juroren.
Erst kamen die Touristen, dann Airbnb. Und jetzt auch noch der Eurovision Song Contest. Madonna und den Bewohnern von Lissabon reicht es langsam.
Es ist etwas faul im Ökoparadies. In dem „Vorzeigestaat“ ist das Leben für viele unbezahlbar geworden. Die grüne Politik macht das noch schlimmer.
Freiburg ist beliebt, aber Wohnraum fehlt. Jetzt steht sogar eine Wohnungsbaugenossenschaft unter dem Verdacht zu gentrifizieren.
Im Frankfurter Nordend wird ein Wohnhaus verkauft und saniert. Mieter müssen ausziehen, es trifft eine Kinderkrippe. Auch die Stadt kann ihr nicht helfen.
Dass sich die Besetzer gegen Gentrifizierung einsetzen, wirft ihnen niemand vor. Eine erhebliche Störung stellte ihre Anwesenheit ebenfalls nicht dar. Wo liegt also das Problem? Ein Gastbeitrag.
Die Besetzer der Volksbühne in Berlin klagen über Gentrifizierung – und Kultursenator Lederer von der Linkspartei stellt sich ihnen entgegen.
In vielen Teilen Deutschlands wird bezahlbarer Wohnraum zur Mangelware. Die Mietbremse sollte Abhilfe schaffen. Nun musste Kanzlerin Merkel eingestehen, dass die Regelung ihre Wirkung verfehlt.
Der Platz in den Städten bleibt knapp. Dazu tragen ausgerechnet auch widerständige Bürger bei, die sich über die Bauprojekte ärgern. So dauert es noch länger, bis neue Wohnobjekte fertig werden.
Im Nordwesten der Stadt soll ein neues Quartier entstehen, fast 12.000 Wohnungen sind geplant. Die Anlieger werden sich umstellen müssen.
Es gibt ein Mittel gegen die Wohnungsnot: Im Modulbau können schnell und günstig hunderte Mietshäuser entstehen. Warum gehen so wenig Gebäude in Serie?
In den Ballungsräumen sind Wohnungen knapp. Doch auch fernab der großen Städte spitzt sich die Lage zu, zeigt eine neue Studie.
Bauvorhaben werden in Kronberg oft kritisch begleitet. Erst recht, wenn Gehölze fallen. Eine Initiative vereint jetzt Naturschützer und skeptische Nachbarn.
Glücklich ist, wer in Frankfurt schon eine Bleibe hat. Zwei junge Familien berichten über ihre Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche. Beide verdienen recht gut - für Frankfurt aber nicht gut genug.
Wenn man gegen Gentrifizierung kämpfen will, bitte ohne falsche Rücksichten auf die eigenen Anhänger: Hauptschuldige der Berliner Wohnungsmisere sind die jungen, stasi-toleranten Singlehaushalte, die die rot-rot-grüne Regierung wählten.
Der Internet-Zimmer-Anbieter Airbnb ist mit dem Vorwurf konfrontiert, die angespannte Wohnungslage in der britischen Hauptstadt zu verschärfen. Nun reagiert er.
Die erste Dramaserie von ZDFneo zeigt Männer im Besitzverteidigungsmodus – Spaghettiwestern sind subtiler. Ein Epos voller Schweiß, Blut, Nutten und Koks.
Wenn Planungsdezernent Josef klare Regeln fordert, sollte er sich selbst daran gebunden fühlen. Die Immobilienbranche fragt sich, ob alte Zusagen noch gelten.
In den Großstädten fehlen bezahlbare Wohnungen. Das lässt sich ändern. Warum fangen wir nicht an?
Für ein Londoner Arbeiterviertel wurde einst das Wort Gentrifizierung erfunden. Hier tobt die Verdrängung seit Jahrzehnten. Einkommensschwache siedelt das Sozialamt mittlerweile in die Provinz um.
Das geschieht mit dem Bauen in Berlin: Andreas Wilckes Film „Die Stadt als Beute“ dokumentiert und denunziert die Gentrifizierung ganzer Viertel. Der zum Teil exzessive Widerstand dagegen bleibt ausgeblendet.
Die Gentrifizierung verdrängt auch Supermärkte. Wenn sie aus Wohnvierteln wegziehen, werden Städte zu Dörfern. Das ist keine gute Nachricht. Woher kriegt man sein Suppengrün?
Die Politik läuft ihren Zielen im sozialen Wohnungsbau hinterher. Deshalb bringt Bundesbauministerin Hendricks jetzt sogar eine Verfassungsänderung ins Spiel.
Das Leben in der Stadt ist attraktiver geworden und wird immer teurer. Viertel werden aufgewertet. Ärmere halten nicht mehr mit, selbst die Mittelschicht klagt.
Union und SPD können sich nicht auf eine Sonderabschreibung einigen. Der Gesetzentwurf wird nicht weiter verfolgt.
Seit nebenan Tiefgaragen für Luxusappartements ausgehoben werden, klaffen in Schinkels Friedrichswerderscher Kirche Risse. Was geht schief bei der Bebauung von Berlins historischer Mitte? Ein Gastbeitrag.
Mit dem Café „Klein und Main“ ist das Bahnhofsviertel um ein Stück Gentrifizierung reicher. Die Einrichtung geht mit der aktuellen Mode und die Speisekarte bietet Bodenständiges mit Pfiff. Der Lokaltermin.
Wohnungen sind in Deutschland knapp - der Flüchtlingszustrom verstärkt dies noch. Jetzt soll der private Wohnungsbau gefördert werden. Der Bund rechnet mit Steuerausfällen in Milliardenhöhe.
Immer mehr junge Menschen studieren. Doch es gibt nicht genügend Wohnheim-Plätze, findet das Studentenwerk. Da entstehen Milliardenkosten.
Erst wurde die für Freitag geplante und stark umstrittene Aktion des Künstlerkollektivs „Hauptschule Frankfurt“ vom Galeristen abgesagt, jetzt kündigen die Künstler an: „Wir spritzen trotzdem!“
Welche Bedeutung hat die Gentrifizierung für die Popmusik? Die Lower East Side oder Notting Hill waren einst Zentren der Subkultur. Heute wohnen hier Gutverdiener. Kann man in deren Nachbarschaft noch Krach machen?
Die Baubranche rechnet damit, dass hunderttausende Wohnungen neu gebaut werden müssen. Und Container sind keine Lösung - auch nicht angesichts des dringenden Bedarfs.
Die größte Aufnahmebereitschaft für Asylsuchende wird in Stadtteilen mit linksalternativen Milieus gemessen. Doch gerade dort sind sie häufig nicht untergebracht. Wie passt das zum Helferanspruch?
Sensationelle Entdeckungen im Schwabenland können helfen, die Misere der Gentrifizierten in Berlin zu lindern: Taktiken wie Sparsamkeit, Kredit und weniger iPhones bringen auch sozial deklassierte Mieter in die eigenen Wände.
Jeder fünfte Studienanfänger braucht bis zum Beginn des nächsten Semesters noch einen Wohnheimplatz, hat das Studentenwerk heute vorgerechnet. Die Lage sei dramatisch, besonders in großen Uni-Städten wie Berlin.