Das Erzbistum Köln auf konkordatswidrigen Abwegen
Das Erzbistum Köln macht der katholischen Fakultät Bonn durch ein Priesterseminar Konkurrenz. Ein Gastbeitrag.
Das Erzbistum Köln macht der katholischen Fakultät Bonn durch ein Priesterseminar Konkurrenz. Ein Gastbeitrag.
Ein früherer Ministrant verklagt das Erzbistum Köln auf ein sechsstelliges Schmerzensgeld. Er soll von einem mittlerweile verstorbenen katholischen Priester jahrelang missbraucht worden sein.
Nachdem der Fall eines Priesters öffentlich wurde, der neun Mädchen missbraucht hatte, gab es viele Anzeigen gegen dessen Bischof. Doch für Kardinal Rainer Maria Woelki wird der Fall keine juristischen Konsequenzen haben.
Die katholischen Bischöfe mussten auf das Schlimmste gefasst sein. Die am Montag veröffentlichten Zahlen zu den Kirchenaustritten übertreffen aber noch einmal alle Erwartungen
Noch nie haben so viele Katholiken ihrer Kirche den Rücken gekehrt wie im vergangenen Jahr. 360.000 Katholiken erklärten ihren Austritt. Ihre Entscheidung hat oft mehrere Gründe.
Papst Franziskus will sich mit der Entscheidung über das Rücktrittsangebot des Kölner Kardinals Woelki Zeit lassen. Zum katholischen Reformprojekt „Synodaler Weg“ sagt er, man brauche nicht zwei evangelische Kirchen.
Sagen wir unentschieden? Der Erzbischof von Köln siegt vor Gericht einmal gegen „Bild“ und unterliegt einmal. Betrachtet man das Ganze, erweist sich Kardinal Woelkis juristische Strategie der Bekämpfung des Missbrauchsskandals als gescheitert.
Kardinal Woelki und sein Erzbistum kommen nicht aus den Negativschlagzeilen. An der kirchlichen Basis geht das Leben trotzdem weiter: Solidarisch, vielfältig, offen.
Noch nie sind in Köln zu Jahresbeginn so viele Christen aus der Kirche ausgetreten wie von Januar bis März 2022. Die „Kölner Wirren“ rings um Erzbischof Rainer Maria Woelki nehmen kein Ende.
Eine neue Studie zu Kirchenaustritten zeigt deutliche Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten. Für Katholiken spielen die Unglaubwürdigkeit ihrer Kirche, die Frauenfrage und der Missbrauchsskandal eine größere Rolle.
Der Kölner Erzbischof Woelki schaufelt bei seinem ersten öffentlichen Auftritt mit einem Bagger Sand weg – und warnt die Anwesenden vor umherfliegenden Körnern. „Ich will's mir mit Ihnen nicht noch mehr verderben“, sagt er.
Seine „geistliche Auszeit“ stellt Woelki nach seiner Rückkehr als Folge einer Art Burn-outs dar, sein Rücktrittsangebot an den Papst klingt wie ein Gnadenakt. Von Reue keine Spur.
Der Kölner Kardinal Woelki hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken fordert eine rasche Entscheidung des Papstes.
Der Kölner Erzbischof kehrt an diesem Aschermittwoch nach fast fünf Monaten aus seiner „geistlichen Auszeit“ zurück. Niemand weiß, wie es im Bistum mit ihm weitergehen soll.
Coache deinen Nächsten wie dich selbst: Nach mehrmonatiger „geistlicher Auszeit“ soll Kardinal Woelki am Aschermittwoch wieder die Amtsgeschäfte im Erzbistum Köln übernehmen. Dafür soll er nun fit gemacht werden.
Am Mittwoch soll der Kardinal wieder ins Erzbistum Köln kommen. Aber die Katholiken wissen nicht, wie es zusammen weitergehen soll und kann. Sie sind frustriert, enttäuscht und wütend.
Nach einer knapp fünfmonatigen „Auszeit“ will der Kölner Kardinal Woelki seine Amtsgeschäfte in der nächsten Woche ungeachtet der großen Widerstände im Erzbistum Köln wieder aufnehmen. Aber seinen ersten öffentlichen Termin sagte er ab.
Selbst das engste Beratergremium Woelkis, der Erzbischöfliche Rat,hat sich laut einem Bericht fast einstimmig gegen die Rückkehr des Kardinals ausgesprochen. Woelki befindet sich derzeit noch in einer fünfmonatigen Auszeit.
Das im Herbst 2020 vom Kölner Erzbischof Woelki in Auftrag gegebene Gutachten macht nicht deutlich, dass einer der Beschuldigten dem Opus Dei angehört – ein politisch brisanter Fehler.
Ein Vertrauter von Papst Franziskus hat Kardinal Woelki nahegelegt, auf sein Amt zu verzichten. Er würde bei einem solchen Vertrauensverlust in eine Gemeinde zurückgehen, sagte der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich.
Das Münchner Gutachten zu sexuellem Missbrauch erschüttert die Gemeinden. Der Glaube an die Selbstheilungskräfte der Kirche ist am Boden, der Limburger Bischof Georg Bätzing findet klare Worte.
Am Donnerstag wird ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche veröffentlicht. Es geht darin um einen Priester als Täter – und um die Rolle des vormaligen Papstes.
Erstmals hat ein amtierender Bischof in einem Missbrauchsprozess gegen einen Priester ausgesagt: Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße war am Dienstag in Köln als Zeuge geladen – er war 2011 mit dem Verdachtsfall befasst gewesen.
Im Missbrauchsprozess gegen den Priester Hans-Bernhard Ue. sagte am Donnerstag der oberste Kirchenrichter des Bistums Köln aus – der dem Verdacht selbst nicht nachgegangen war.
Die Elbphilharmonie feiert ihr fünfjähriges Bestehen, dass es kracht. Jedem Besucher des Konzerts zum „Jubiläum“ wurde ein Magazin mit dem Titel „Jubel“ in die Hand gedrückt. Es setzt neue Maßstäbe im Reden über sich selbst.
Im Erzbistum Köln sind 2021 offenbar mehr Katholiken als je zuvor aus der Kirche ausgetreten. Das ergab eine F.A.Z.-Anfrage bei mehreren Amtsgerichten. „Da brennt es unter unserem Kirchendach lichterloh“, sagt der Vorsitzende des Diözesanrates.
Viele Gemeinden regeln selbst, wen sie an Weihnachten in den Gottesdienst lassen. Mit der Vorstellung, Ungeimpfte an der Kirchentür abzuweisen, tun sich einige schwer.
Die Ampelkoalition will den Ausbau der erneuerbaren Energien drastisch vorantreiben. Auch im Teutoburger Wald könnte bald ein Windpark stehen. Weil der Borkenkäfer Prinz Stephan zur Lippe zum Klimaschützer gemacht hat.
Verteufelt schwarz, mit Beitrag der Aufklärer: Oliver Frljić bringt im Kölner Schauspiel den Dombau auf die Bühne – inklusive Schockwirkung.
Was haben Kirchenrestaurierung, der neue Mobilfunkstandard 5G und die Computer-Cloud miteinander zu tun? Amazon und Vodafone wissen es. Sie haben eine strategische Kooperation vereinbart, die neue technologische Möglichkeiten eröffnen soll.
Erzbistum Köln +++ Kernkraftwerke +++ Rezension von Frank Decker
Joshua Kimmich +++ Bauministerium +++ Kardinal Woelki +++ Afghanistan +++ Hessischer Rundfunk +++ Olav Hackstein
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist in „Auszeit“. Das hätte eine Chance für einen Neuanfang im Erzbistum Köln sein können. Ändern sollen sich aber nur die Gläubigen.
Lange versperrten verschiedene Gerüste die Aussicht auf die Westfassade des Kölner Doms. Am Donnerstag wurde das Letzte und Größte endlich demontiert. Das nächste Hängegerüst wird aber bald schon wieder gebraucht.
Nun treffen sich auch Union und Grüne zu Gesprächen. Es gibt neue Fragen zum Kampf der EU gegen Steuervermeidung. Und der Kölner Dom zeigt sich in voller Pracht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ungünstige Wetterbedingungen: das Baugerüst am Kölner Dom kann nicht wie geplant am Dienstag entfernt werden. Der Abbau verschiebt sich voraussichtlich auf Donnerstag oder Freitag.