Wuhan im Ausnahmezustand
Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, hat China alle öffentlichen Verkehrsverbindungen in die Millionenstadt Wuhan gekappt. Wann das Reiseverbot aufgehoben wird, ist noch völlig offen.
Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, hat China alle öffentlichen Verkehrsverbindungen in die Millionenstadt Wuhan gekappt. Wann das Reiseverbot aufgehoben wird, ist noch völlig offen.
Neue Eskalationsstufe im Kampf gegen das Coronavirus: Die Millionenmetropole Wuhan steht praktisch unter Quarantäne, Bahnhöfe und Flughäfen sind geschlossen, die Bewohner dürfen nur noch mit Masken auf die Straße. Derweil steigt die Zahl der nachgewiesenen Erkrankungen weiter.
Seit Sonntag ist die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus Infizierten in China um das Siebenfache gestiegen, die Behörden melden inzwischen 17 Todesfälle. Die jährliche Reisewelle zum Neujahrsfest wird deshalb zur Herausforderung.
An der Börse finden negative Nachrichten kaum Beachtung. Auch die Sorge vor Folgen des Coronavirus in China war nur vorübergehend. Derzeit scheint der Dax nicht spektakulär teuer – aber die Gewinnerwartungen erscheinen optimistisch.
Angesichts des Coronavirus in China will Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin nicht von einer Pandemie sprechen. Im Interview erklärt er, warum die Krankheit aber wohl auch nach Europa verschleppt wird.
Damit sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet, bittet China seine Bürger auf Reisen nach Wuhan zu verzichten. Derweil steigt die Zahl der Infizierten und der Todesopfer. Auch in den Vereinigten Staaten wurde nun der erste Fall festgestellt.
In China steigt die Zahl der durch das neu entdeckte Coronavirus ausgelösten Todesfälle immer weiter an. Dem chinesischen Gesundheitsamt zufolge sind Hunderte Menschen mit der grippeähnlichen Krankheit infiziert. Inzwischen hat das Virus auch die USA erreicht.
Angesichts der raschen Ausbreitung des Coronavirus mahnt Chinas Führung zu Transparenz: Peking will beweisen, dass es mit der Krise verantwortungsvoll umgeht. Die Offenheit ist nicht allen geheuer.
Aus Sicht des Gesundheitsministeriums besteht in Deutschland derzeit kein Anlass zur Sorge wegen des Corona-Virus aus China. Auch der Frankfurter Flughafen sieht sich gut gerüstet.
2003 steckte die chinesische Industrie die SARS-Pandemie locker weg. Doch wird das auch beim um sich greifenden Corona-Virus so sein? Schon jetzt spüren Reiseanbieter die Folgen.
Am Aktienmarkt in Asien hat der Ausbruch des Corona-Virus in China die Kurse deutlich belastet. Auch in Deutschland geben die Indizes nach.
Die neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Lungenkrankheit dürften die Angst vor dem Virus schüren. Die Zahl der Infektionen steigt rasant. Auch an einem europäischen Flughafen gibt es erste Fieberkontrollen. Die WHO beruft nun ein Krisentreffen ein.
In China haben sich bereits mehr als 200 Menschen mit einem neuartigen Corona-Virus infiziert. Bei einer Straßenumfrage in Peking zeigen sich die Einwohner trotzdem unbesorgt.
In China infizierten sich schon zahlreiche Menschen mit dem neuartigen Corona-Virus. Nach Corona-Diagnosen in Japan und Thailand ist nun auch ein Fall in Südkorea aufgetreten. Die Patientin kommt aus China.
In China breitet sich die von einem bislang unbekannten Virus verursachte Lungenkrankheit weiter aus. Das neue Virus stammt aus der Erregerfamilie der Coronaviren, zu der auch der tödliche Sars-Erreger gehört.
In China breitet sich ein neuartiges Corona-Virus aus, auch Peking ist nun betroffen. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Behörden ist dabei niedrig – weil diese oft eine zweifelhafte Informationspolitik verfolgen.
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit einem neuen Coronavirus in China steigt auf 200 – drei Patienten sind bisher gestorben. Auch an anderen Orten wurden Erkrankungen bestätigt. Experten befürchten eine Übertragung von Mensch zu Mensch.
Ausländische Experten schätzen die Zahl der Infizierten mit dem neuen Coronavirus auf 1700. In China steigt die Zahl der bestätigten Fälle.
Dutzende Menschen sind in China an einem neuartigen Coronavirus erkrankt. Sieben befinden sich in einem kritischen Zustand – als erster ist nun ein 61-jähriger Patient gestorben. Stammt das Virus von einem Tiermarkt?
Die wirtschaftliche und politische Verflechtung mit China war schon vor Corona ein großes Thema. Aber spricht im Bundestag überhaupt jemand Chinesisch? F.A.S.-Redakteurin Friederike Haupt hat sich im Dezember 2019 auf die Suche gemacht.
In Berlin trinkt einer seinen Kaffee-to-go. In Malaysia kann ein anderer nicht mehr atmen und wird krank. Da gibt es einen Zusammenhang. Unsere Autoren haben ihm im August 2019 nachgespürt.