Durchlöcherter Patentschutz
WTO-Chefin Okonjo-Iweala und ihr Rezept gegen die Corona-Seuche
WTO-Chefin Okonjo-Iweala und ihr Rezept gegen die Corona-Seuche
Wie lassen sich ärmere Länder in der Corona-Pandemie besser helfen? Die Welthandelsorganisation hat beschlossen, Patente auf Covid-19-Impftstoffe auszusetzen.
Am Frankfurter Flughafen gibt es lange Schlangen, im Herbst einen neuen Corona-Impfstoff und schon am Wochenende geht die Frankfurt Fashion Week in die entscheidende Runde. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bei der nationalen Impfkonferenz in Wiesbaden rufen die Gesundheitsminister zum Impfen auf. Die Konferenz widmet sich neben Corona aber auch anderen Herausforderungen der Menschheit.
Die Impfung gegen Corona gilt als sicher, daran besteht kaum Zweifel. Und doch leiden manche Geimpfte am Post-Vac-Syndrom. Kaum ein Arzt kann ihnen helfen – eine kleine Krankenhaus-Ambulanz will das ändern.
Die entsprechende Verordnung soll um ein Jahr verlängert werden. Die EU-Behörde für Seuchenprävention warnt derweil vor den neuen Untervarianten BA.4 und BA.5. Und in den USA könnten bald Kinder unter fünf Jahren geimpft werden.
Das drohende Aus für das Corona-Impfstoffprogramm von Valneva hat die Aktie des französisch-österreichischen Unternehmens auf Talfahrt geschickt.
Im Herbst könnten sich laut Fachleuten wieder deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Umso dringender soll ein an die Omikron-Variante angepasster Impfstoff verfügbar sein. Doch der lässt noch auf sich warten.
Der neue Omikron-Impfstoff soll ersten Ergebnissen zufolge mehr Antikörper gegen die Corona-Variante entwickeln als eine vierte Impfung mit dem ursprünglichen Vakzin. Moderna möchte bereits im August zur die Auslieferung bereit sein.
Der russische Außenminister Lawrow reist in die Türkei, der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt eine Stellungnahme vor und die einst mächtigsten Männer im Weltfußball stehen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Impfstudien in den Händen der Impfstoffhersteller: Eine aktuelle Impfstoff-Studie illustriert, warum unabhängige Forschung so wichtig wäre.
Das CDC appellierte am Donnerstag, aus der Corona-Pandemie zu lernen. Der Impfstoff solle überall da verfügbar sein, wo das „Risiko am höchsten ist“. Das RKI hält die afrikanischen Todesraten für zu hoch gegriffen.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hält es für notwendig, die Corona-Regeln in Deutschland im Herbst wieder verschärfen zu können. Derweil sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche um fast 30 Prozent auf aktuell 262,6.
Der amerikanische Pharmakonzern kontert Kritik mit einem Programm für Teile Afrikas und Südostasiens: Dort will er alle Produkte zum Selbstkostenpreis abgeben.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht über die Gefahren einer Affenpocken-Infektion. Präsident Biden trifft sich mit der Quad-Gruppe. Und für Peter Feldmann wird es immer enger. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Corona-Inzidenz sinkt weiter. Der Ärztepräsident findet Lauterbachs Corona-Kommunikation und Impfstoffpolitik nicht optimal. Lehrer warnen, die Politik bereite sich schon wieder nicht auf steigende Zahlen nach dem Sommer vor.
Der Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech ist auch für Halb- bis Fünfjährige gut wirksam und verträglich. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Phase-2/3-Studie. Die Wirksamkeit wurde mit 80,3 Prozent beziffert.
Nach der Bestellung neuer Corona-Impfstoffe sieht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Deutschland gut vorbereitet für die erwartete Viruswelle in der kalten Jahreszeit. „Wir gehen fest davon aus, dass wir im Herbst gut vorbereitet sein werden“, sagte Lauterbach am Mittwoch in Berlin.
Südkorea könne Vakzine und andere medizinische Versorgungsgüter liefern, bietet Präsident Yoon Suk-yeol an. Aus Pjöngjang war am Freitag der erste Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.
Fachleute sehen teils geringe Impfquoten als Ursache für das schlechte Abschneiden Deutschlands im Vergleich mit anderen wohlhabenden Staaten in Europa.
Die Geschäfte des Mainzer Pharmaunternehmens laufen sehr gut. Nur die Frage, wann Biontech mit seinem Covid-Impfstoff endlich nach China darf, ist noch immer ungeklärt.
Pfizer macht jetzt Milliardenumsätze mit nicht nur einem, sondern zwei Corona-Produkten.
Hohe Kosten drücken Gewinn, doch der britisch-schwedische Pharmakonzern hält an seinen Ergebniszielen fest.
Zwei Jahre Coronapandemie liegen hinter uns. Lucas Bäuml hat im Auftrag der F.A.Z. all die Facetten der Pandemie für die Zeitung dokumentiert. Nun zeigt der Frankfurter Presseclub eine Auswahl der entstandenen Bilder.
Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac schreibt wegen des Rückzugs seines ersten Impfstoffkandidaten weiter rote Zahlen. Der operative Verlust lag im vergangenen Jahr bei mehr als 410 Millionen Euro.
Die Entwicklung von sehr breit wirkenden Universalimpfstoffen nimmt Fahrt auf. Dabei nehmen die Forscher einige Achillesfersen des Coronavirus verstärkt in den Fokus.
Wer seinem Arbeitgeber einen gefälschten Impfpass vorlegt, dem darf fristlos gekündigt werden. Das haben jetzt zwei Arbeitsgerichte entschieden. Doch auch schlimmere Strafen drohen.
Nachdem über die Osterfeiertage wenig getestet wurde, steigen die vom Robert-Koch-Institut registrierten Infektionswerte nun wieder an. Experten gehen von einer „Dunkelziffern mal zwei“ aus.
Der Corona-Impfstoff des französischen Pharmakonzerns Valneva ist der sechste, der in Großbritannien die Zulassung erhält. Inwischen stehen global mehr Corona-Impfdosen zur Verfügung als verabreicht werden können.
Seit dem Vortag hat das Robert-Koch-Institut 165.368 Neuinfektion und 310 weitere Todesfälle registriert. Laut Pharmaverbandes IFPMA übersteigt das weltweite Angebot von Impfstoff inzwischen die Nachfrage.
Forscher aus Tübingen haben einen neuartigen Peptid-basierten Impfstoff gegen Corona entwickelt. Das Präparat CoVac-1 soll vor allem bei Krebspatienten und Menschen mit einem Immundefekt zum Einsatz kommen.
Dass die Impfpflicht im Bundestag gescheitert ist, hält Ulrich Lilie für fatal – das sei vielen Pflegern nicht zu vermitteln. Trotzdem solle an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht festgehalten werden, fordert er im Interview.
Mit Blick auf eine mögliche Corona-Impfpflicht hat Karl Lauterbach jede Menge Impfstoff eingekauft. Doch die Pflicht kommt nicht, und auch sonst bleibt die Nachfrage gering. Hat der Minister Gelder verschwendet?
Auch die Corona-Baisse konnte den Auftrieb des französischen Aktienindex CAC 40 nicht stoppen. In diesem Jahr stehen potentielle Höchststände in Aussicht. Die Präsidentschaftswahlen lassen über einen weiteren Anstieg des Index fantasieren.
Ausgerechnet unter älteren Menschen ist die Impfrate in China gering. Das hat vor allem mit einer Politisierung des Gesundheitswesens zu tun.