Corona-Impfstoffe im Vergleich
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig voraussichtlich auch der Impfstoff von Astra-Zeneca genutzt werden. Dann wären es drei zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Im Kampf gegen Corona darf in der EU künftig voraussichtlich auch der Impfstoff von Astra-Zeneca genutzt werden. Dann wären es drei zugelassene Präparate. Wo gibt es Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten?
Die Europäische Union und der Impfstoffhersteller Astra-Zeneca ringen weiter um eine Lösung, Wladimir Putin macht einen Schritt in Richtung Westen und im Mordfall Lübcke wird ein Urteil gefällt. Der Newsletter für Deutschland.
Hat das britische Unternehmen der EU feste Lieferzusagen gemacht? Der Chef streitet dies ab. Ein Krisengespräch lieferte keine Lösung. Zuvor appellierte Kommissarin Kyriakides an das Unternehmen: „Wir verlieren jeden Tag Menschen.“
Die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist gewachsen, aber das Vertrauen in die schnelle Verteilung des Impfstoffs ist gering. Und der Rückhalt für den politischen Kurs in der Pandemie schwindet.
Astra-Zeneca-Chef Pascal Soriot gilt in Großbritannien als Held der Corona-Impfstoffproduktion. Doch in der EU machen ihn manche plötzlich zum Buhmann.
Die Covid-19-Hoffnung wäre ohne die fetthaltige Hülle kaum denkbar gewesen: Über die Geschichte der Vesikel und die Metaphorik der „Lipid-Nanopartikel“.
Vom Streit über Nord Stream 2 oder dem inhaftierten Kritiker Nawalnyj ist keine Rede. Dafür reicht der russische Präsident vor allem Europa die Hand. Und beruft sich dabei auf Helmut Kohl.
Zwei Unternehmen aus Rhein-Main kooperieren, um einen Corona-Impfstoff schneller in größerer Menge zu produzieren. Das sollte Vorbildcharakter haben.
Eigentlich wollte die EU-Kommission nochmal mit dem Impfstoffhersteller sprechen. Aus EU-Kreisen heißt es nun, Astra-Zeneca habe das Treffen abgesagt. Das Unternehmen widerspricht.
Vizepräsidentin Kamala Harris erhält die zweite Dosis des Corona-Impfstoffs und will bekräftigen, dass die Impfung sowohl schmerzlos als auch notwendig ist.
Die EU habe keinen Grund, über Lieferengpässe zu klagen, sagt Pascal Soriot. Brüssel habe erst spät unterschrieben, es gebe keine Pflicht für eine bestimme Menge. Meldungen, wonach der Astra-Zeneca-Impfstoff nicht bei Älteren wirke, bezeichnete er als „dummes Zeug“.
Sanofi ist mit der eigenen Impfstoff-Entwicklung nicht vorangekommen. Jetzt will der Pharmakonzern seine Produktionsstätten für andere Hersteller freigeben und so rund 100 Millionen Dosen mehr liefern als sonst möglich wäre.
Ob der Astra-Zeneca-Impfstoff auch für Ältere zugelassen wird, ist unklar. Sollte das nicht passieren, müsste Gesundheitsminister Spahn die Verordnung ändern, die die Impfreihenfolge festlegt. Dazu wäre er bereit.
Die EU will den Export von Impfstoff in Drittstaaten künftig kontrollieren. Offensichtlich wächst die Angst vor dem Kontrollverlust, weil sich das Virus nicht in den Griff bekommen lässt.
Argentiniens Präsident hat den russischen Impfstoff Sputnik V schon im Blut. Auch Mexikos Präsident freut sich nach einem Telefonat mit Putin über 24 Millionen Impfdosen. Warum setzt Lateinamerika auf Russland und China?
Das Fehlen von Impfstoff hinterlasse keinen guten Eindruck bei den Bürgern, moniert Bayerns Ministerpräsident. Das schaffe Verdruss bei den Menschen. Denen mute die Politik sowie schon „enorm viel“ zu.
„Wir können nicht auf die nächste Pandemie warten“, sagt die Kommissions-Präsidentin. Und macht eine klare Ansage auch an die Impfstoff-Hersteller.
Was steht Menschen zu? Todkranke erhalten den Corona-Impfstoff als Erste – darüber ist eine ethisch und medizinisch herausfordernde Debatte entbrannt. Sie muss geführt werden.
Der Tübinger Impfstoffentwickler testet seinen Impfstoff derzeit noch. Zum ersten Mal seit seinem Börsengang im August will das Unternehmen jetzt frisches Geld von Aktionären einsammeln.
Mit großen Ärger reagiert die EU auf Lieferprobleme des Impfstoffherstellers. Nun will die Kommission wissen, was in welchem Werk wann produziert wurde. Derweil weist das Unternehmen Berichte über geringere Wirksamkeit bei älteren Menschen zurück.
Die Entscheidung des Impfstoffherstellers Astra-Zeneca die Auslieferung in die EU zu drosseln, sorgt für großen Ärger. Vertreter in Brüssel berufen sich auf vertragliche Zusagen. Es geht um Milliarden und die Reputation.
Weil Pfizer und Astra-Zeneca nicht liefern können, geht die FDP mit dem Gesundheitsminister hart ins Gericht. Handelsbarrieren seien der falsche Weg. Zwischenzeitlich bemüht sich Jens Spahn, den Schaden zu begrenzen.
Der Pharmakonzern Merck & Co aus den Vereinigten Staaten beendet zwei Programme, weil die Covid-Impfstoffe eine unzureichende Wirkung hatten. Jetzt konzentriert sich das Unternehmen auf Medikamente gegen die Lungenkrankheit.
Im Ringen um genügend Impfstoffe plädiert der Gesundheitsminister für eine EU-weite Pflicht zur Genehmigung von Impfstoff-Exporten. In Brüssel muss das Pharmaunternehmen Astrazeneca derweil erklären, weshalb es zu Lieferengpässen kommt.
Wie lassen sich die weit streuenden Corona-Maßnahmen begründen? Um diese Frage zu beantworten, muss unsere Gesellschaft vor allem aufhören, sie zu verdrängen. Ein Gastbeitrag.
Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astra-Zeneca könnte in der kommenden Woche die Zulassung für sein Corona-Vakzin in Europa erhalten. Allerdings wird der Konzern im ersten Quartal wesentlich weniger Dosen produzieren als geplant.
Die Impfstoffbeschaffung ist Bundessache, das Verabreichen aber die der Länder. In keinem von ihnen lässt sich ein Termin für eine Impfung vereinbaren. Die Länder halten den Bund für schuldig – und Pfizer.
Der südafrikanische Richemont-Großaktionär Johann Rupert hat sich außer der Reihe vorzeitig im Kanton Thurgau impfen lassen. Die Menschen im Land werten das als Affront.
Gesundheitsminister Jens Spahn gibt sich bei Corona vorsichtig optimistisch. Das Robert-Koch-Institut meldet weniger Ansteckungen. Dafür hat der Virologe Christian Drosten neue beunruhigende Zahlen zur Virus-Mutante.
Sorgen um sinkende Nachfrage des weltgrößten Rohstoff-Abnehmers belasten die Märkte.
Der Glas-Konzern Schott profitiert von dem zusätzlichen Bedarf an Pharma-Glas. Das Unternehmen aus Mainz versorgt nun die Hersteller von Covid-19-Impfstoff. Dennoch belastet das Virus andere Sparten des Hauses.
Der Pharmakonzern Pfizer liefert weniger Ampullen seines Corona-Impfstoffs an die Besteller-Länder aus. Der Konzern beruft sich darauf, dass nun aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten.
In der größten Fabrik der Welt für die Herstellung eines Impfstoffes gegen Corona ist in Indien ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Fünf Menschen kamen ums Leben. Die Impfstoff-Produktion soll nicht betroffen sein.
Biden nimmt Trumps Rückzug aus der Weltgesundheitsorganisation zurück. Amerika wolle sich jetzt auch für eine gerechte Verteilung der Impfstoffe in der Welt einsetzen, sagt sein medizinischer Chefberater Fauci.
Nach Peking will nun auch Neu Delhi strategisch wichtige Nachbarländer kostenlos mit Impfstoff versorgen. Noch aber gibt es viele Fragen – vor allem mit Blick auf die Wirksamkeit der eigenen Impfstoffe.
Je genauer die neuen Virus-Varianten untersucht werden, um so mehr wachsen die Bedenken: Sollten sie etwa die Immunabwehr unterlaufen können? Eine neue Studie deckt schwächelnde Antikörper nach mRNA-Impfungen auf.