Wie die EU gegen Virus-Mutanten vorgehen will
Die jüngst heftig kritisierte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigt sich in Brüssel entschlossen. Neben 300 Millionen weiteren Impfdosen präsentiert sie ihren Plan gegen neue Corona-Varianten.
Die jüngst heftig kritisierte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigt sich in Brüssel entschlossen. Neben 300 Millionen weiteren Impfdosen präsentiert sie ihren Plan gegen neue Corona-Varianten.
Der Anteil der Variante liegt in Deutschland bei mehr als 22 Prozent. Bis zur nächsten Bund-Länder-Schalte könnte er auf über 80 Prozent steigen. Für Panik gebe es aber keinen Grund, sagt Jens Spahn – und warnt davor, den Astra-Zeneca-Impfstoff schlechtzureden.
Die Wirksamkeit des Impfstoffes von Astra-Zeneca ist etwas schlechter als die der zugelassenen Konkurrenten. Zudem gibt es Berichte von Nebenwirkungen. Virologe Christian Drosten wirbt dennoch für den Impfstoff: „Wir müssen alles dransetzen, jetzt so schnell wie möglich in der Breite zu impfen.“
Louis Pasteur war ein Pionier bei der Erforschung von Infektionskrankheiten. Doch nun hadert das Land des Vordenkers mit sich, weil Forschungsdurchbrüche im Kampf gegen Covid-19 ausbleiben. Was läuft falsch?
Der amerikanische Konzern Johnson & Johnson hat die Zulassung seines Corona-Impfstoffes bei der Europäischen Arzneimittelagentur beantragt. Das Vakzin hat nach Unternehmensangaben eine durchschnittliche Wirksamkeit von 66 Prozent.
Eine Fälscherbande hat in China Millionen gemacht, weil sie Kochsalzlösung in Ampullen als Impfstoff ausgegeben und verkauft hat. Ein Teil der Produkte soll außer Landes geschmuggelt worden sein.
In Niedersachsen melden sich viele Klinikmitarbeiter krank, nachdem sie den Impfstoff von Astra-Zeneca erhalten haben. Die Symptome bewegen sich im erwartbaren Bereich. Schwerwiegende Komplikation sind nicht bekannt.
Im Saarland sollten am Wochenende 200 Ärzte geimpft werden – mehr als die Hälfte erschien nicht. Die saarländische Gesundheitsministerin kritisiert das Fernbleiben heftig. Es könnte sich aber um ein „organisatorisches Problem“ gehandelt haben.
Forscher schlagen ein System vor, mit dem Getestete, Immune und Geimpfte sich frei in Friseursalons, Restaurants und Fußballstadien bewegen können. Was spricht dagegen?
Bisher sind Corona-Impfstoffe nur für Erwachsene getestet und in aller Regel verfügbar. Nun startet ein Test mit 300 Kindern und Jugendlichen.
Im Rennen um den Covid-Impfstoff ist das Unternehmen im Rückstand. Aber jetzt geht es in die entscheidende Phase für die Marktzulassung seines Impfstoffes in Europa.
Gegen Verschwörungstheorien helfen keine emotionalen Bilder von Corona-Opfern. Denn die Psychologie zeigt: Ein kühler Kopf denkt besser. Das kann man üben. Ein Gastbeitrag.
Trotz strikter Priorisierung drängeln sich beim Impfen immer wieder Funktionsträger wie Politiker oder Geistliche vor. Müssen Sanktionen her?
Über Nacht sind einige Kreise in Hessen unter den Schwellenwert 50 bei den Corona-Neuinfektionen gerutscht. Die Inzidenz ist nur noch halb so hoch wie Anfang Januar. Dennoch gilt fortan auch an Grundschule eine Maskenpflicht für alle Klassen.
Der Pharmakonzern meldet einen zweistelligem Umsatz- und Gewinnsprung. Für künftige Corona-Mutationen verspricht er neue Impfstoffe innerhalb von sechs bis neun Monaten.
Stefan Oschmann erklärt im Interview die komplexe Herstellung von Lipiden für den Biontech-Impfstoff, wie die Produktion beschleunigt werden soll und in welchem Punkt Europa aus der amerikanischen Pandemiebewältigung lernen kann.
Mit dem Dauer-Lockdown verlieren die Vereine zahlreiche Mitglieder und ehrenamtliches Personal. Der Sport befürchtet irreparable Folgen – vor allem für Kinder und Jugendliche.
Das Thema Schulen haben Bund und Länder bei ihrem Treffen ausgeklammert. Bei der Lockdown-Verlängerung gibt es einen Kompromiss. Und die Kanzlerin will frühere Impfungen von Lehrern und Erziehern.
Der britisch-schwedische Pharmakonzern will die Herstellung seines Coronavirus-Vakzins ausweiten. Aber bis die Partnerfirma IDT Biologika produzieren kann, wird es wohl noch etwas dauern.
Die proeuropäischen Fraktionen lassen die Kommissionspräsidentin trotz des Impfstoff-Mangels glimpflich davon kommen. Nur einmal wird es richtig laut – als der AfD-Abgeordnete Jörg Meuthen ans Pult tritt.
Am Gesamtmarkt sind noch keine Kursübertreibungen zu erkennen. Doch Rückschläge werden mit schlechten Nachrichten zum Corona-Virus wahrscheinlicher.
Der Mainzer Wirkstoff-Entwickler Biontech hat die Produktion seines Corona-Impfstoffs in Marburg aufgenommen. Derweil meldet das RKI weniger neue Covid-19-Fälle für Hessen als vor einer Woche.
In die Debatte um Impfungen gegen das Coronavirus schaltet sich auch Karl-Heinz Rummenigge ein. Der Vorstandschef des FC Bayern sieht seine Profis als mögliche Vorbilder, die einen gesellschaftlichen Beitrag leisten können.
Wegen der Impfstoffbestellung für die EU erlebt Ursula von der Leyen ihre ernsteste Krise als Kommissionspräsidentin. Die Drohung mit Grenzkontrollen in Nordirland geriet zum Desaster. Wer hat es verbockt?
Der feste Glaube daran, dass das Land größte Probleme bewältigen kann, ist bedroht. Die Politik – mit all ihren Ebenen – ist zu träge.
Mutationen machen die Coronaviren ansteckender, vielleicht weniger angreifbar. Können uns die Impfstoffe trotzdem helfen?
Fortan haben es Impfwillige in Hessen leichter, sich eine vorbeugende Spritze gegen Corona geben zu lassen. 22 weitere Impfzentren sind offen, könnte aber viel Leute versorgen. Künftig ist landesweit ein Covid-Testmobil unterwegs.
Erst müssten die eigenen Bürger geimpft werden, heißt es von Regierungsvertretern. Doch viele Russen zögern. Obwohl die Wirksamkeit von Sputnik V mit mehr als 91 Prozent angegeben wird.
Zu später Lockdown, zu wenig Impfstoff, zu langsame Hilfen: Politiker überbieten sich derzeit mit Entschuldigungen. Über einen neuen Tonfall – und seine feinen Unterschiede.
Die Hilflosigkeit in der Corona-Politik und im Impfmanagement zeigt: Wir sind schon lange nicht mehr da, wo wir uns selbst so gerne sehen – ganz vorne. Das kratzt am Selbstbild der Deutschen. Ein Gastbeitrag.
Kaum ein gutes Wort für Brüssel: Bei Frank Plasbergs Gästen bricht sich der aufgestaute Frust über das europäische Impfchaos Bahn. Star der Runde ist der Heinsberger Landrat Stephan Pusch. Mit ihm sollte Ursula von der Leyen dringend telefonieren.
Die EU-Kommission hat bei Biontech/Pfizer eine Bestellung über weitere 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff aufgegeben. Insgesamt kann die Europäische Union nun bis zu 600 Millionen Dosen des Impfstoffs beziehen.
In Südafrika wird das Mittel von Astra-Zeneca vorerst nicht verimpft. In Großbritannien ist das Vertrauen in das „Arbeitspferd“ der britischen Impfkampagne derweil ungebrochen.
Nach allen anderen Ländern nutzt auch Hessen den Moderna-Impfstoff und liefert das Produkt von Astra-Zeneca an die regionalen Zentren aus. Bei den Impfquoten hinkt das Land aber hinterher. Erfreuliches kommt zudem aus Solms.
Impf-Chaos, Dauer-Lockdown und Corona-Müdigkeit – in der Bevölkerung wächst ein gefährlicher Unmut. Doch die Verantwortlichen scheinen über der Stimmung zu schweben. Nicht nur Jens Spahn lieferte dafür ein eklatantes Beispiel.
Aus einem Auftragsschreiben der Regierung lässt sich erahnen, wie der Zwangsaufenthalt in britischen Quarantäne-Hotels aussehen wird. Sein Bad muss der Gast selbst putzen.