Helge Schneiders Scheißdreck
Bei Maischberger spricht Helge Schneider lange Zeit über die Musik und sein Leben. Als es dann um kulturelle Aneignung geht, packt ihn die Wut.
Bei Maischberger spricht Helge Schneider lange Zeit über die Musik und sein Leben. Als es dann um kulturelle Aneignung geht, packt ihn die Wut.
Dichte Erzählungen über die Krise des Glaubens und der Kirchen: Gesammelte Aufsätze des Soziologen Franz-Xaver Kaufmann.
Jacob Taubes faszinierte die Umdeutung des Christentums und mit der Wahrheit stand er in lockerem Kontakt: Jerry Z. Muller hat eine Biographie über den schillernden Religionsphilosophen geschrieben.
Mit Polemik gegen irrationalistische Deutungen: Kurt Flasch legt einen scharfzüngigen Band mit Aufsätzen aus mehr als fünfzig Jahren über Meister Eckhart vor.
Die Orthodoxen Kirchen entzweien sich über die vom Moskauer Patriarchen Kirill vertretene Lehre der „Russischen Welt“. Denn diese ist zutiefst unmoralisch. Ein Gastbeitrag.
Androhung und Ausübung von Gewalt sind aus Sicht des christlichen Glaubens nicht illegitim. Aber sie sind strikt an die Aufgabe gebunden, für Recht und Frieden zu sorgen. Ein Gastbeitrag.
Viele Christen wenden sich von der russisch-orthodoxen Kirche ab, weil ihr Kirchenoberhaupt Kyrill I. den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine unterstützt. Was sind die Hintergründe und könnte der Papst vermitteln?
Die CDU diskutiert über das „C“ im Parteinamen. In der Schweiz ist es bereits weggefallen. Dabei gibt es gute Gründe, am Bezug zum Christentum festzuhalten.
Nach der Messe einen Cappuccino: Der Moskauer Priester Andrej Schtschenikow war früher Schauspieler. Seine Kirche des heiligen Antipas wurde zum Sammelpunkt der kreativen Jugend. Doch die westliche Anmutung täuscht.
Die herrschende Klasse in Indien fürchtet eine Überfremdung des Landes: Ideologisch motiviert ist daher die Gesetzgebung zu NGOs. So gerät nun auch Mutter Teresas Orden in den Streit um Bekehrungen zum Christentum.
Zuerst verblassen Glaubensinhalte. Dann treten viele aus der Kirche aus. Am Ende steht die Abkehr von der christlichen Kulturtradition. Ist 2021 das letzte Weihnachten mit einer christlichen Bevölkerungsmehrheit?
Radikalisierter Konservatismus auf Katholisch: Was will das „Renovatio-Institut für kulturelle Resilienz“ in Augsburg? Ein Gastbeitrag.
Sie ist Christin, er Muslim. Na und?, dachten sich Katharina Mergelt und Yvonne Akgül, als sie sich in ihre späteren Partner verliebten. Doch dann stellten sich ihre Familien quer.
Unser Redakteur würde seine Kinder gerne taufen lassen. Doch seine Frau kann mit der Kirche nichts anfangen. Was tun? Mit der Frage wendet er sich an seinen Kollegen, der über Kirchenthemen schreibt.
Immer wieder hört man, dass Essen glücklich macht. Trotzdem wollen viele Menschen für eine Weile auf Nahrung verzichten. Welche Gründe hat das, und was passiert im Körper, wenn wir fasten?
Mehr als 30 Jahre verbreitete der Radiomoderator Rush Limbaugh rechte Parolen. Auch vor Lügen und der Glorifizierung von Gewalt schreckte er nicht zurück. Das brachte ihm Geld und Auszeichnungen. Nun ist er gestorben.
Christ sein in der heutigen Welt ist nicht leicht. Grundsätzliche Gedanken über die Religion.
Joe Biden macht den christlichen Anhängern Donald Trumps ein Angebot. Doch ein großer Teil von ihnen sind Nationalisten, die das Land für die weißen Christen zurückholen wollen. Biden sehen sie da nur als Feind.
Unter Christen gibt es radikale Corona-Leugner. Doch anders als oft behauptet, bilden die Fundamentalisten nicht das Rückgrat der „Querdenken“-Bewegung. Trotzdem ist nicht unproblematisch, was dort bisweilen gepredigt wird.
Die einen feiern am 24. Dezember Weihnachten, die anderen am Tag danach, und wieder andere sogar erst zwei Wochen später: Ausgerechnet bei einem unserer größten Feste gibt es ein großes – und interessantes – Durcheinander.
Soll der Staat den Bürgern die Entscheidung abnehmen, ob sie an Weihnachten einen Gottesdienst besuchen? Oder die Kirchenleitungen? Bloß nicht!
Heute beginnt vor dem Senat die Anhörung von Trumps Kandidatin für das Oberste Gericht. Barretts spirituelle Heimat befeuert Zweifel an ihrer Unabhängigkeit: Die katholische Gruppe „People of Praise“ steht für Frömmigkeit – und ein konservatives Familienbild.
Vor 150 Jahren wurde die Behauptung, dass der Papst unfehlbare Entscheidungen fällen könne, als von Gott geoffenbarte Wahrheit ausgegeben. Warum das ein Paradebeispiel für Identitätssicherung durch „invention of tradition“ ist, erklärt der neue Essay-Podcast.
Die Corona-Krise zwingt uns zu der Einsicht, dass auch unser modernes Leben gefährdet und bedroht ist von Kräften, die stärker sind als all unsere medizinische Kompetenz und unser vieles Geld. Ein Essay von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.
Blanke Meinungsmache oder theologische Reflexion? Die Kirchenreformdebatte gibt sich viel zu schnell mit flachen Appellen zufrieden, wenn es um die Frage der Veränderbarkeit von Lehrinhalten geht.
Aus Schmutz und Gold eine Geschichte basteln: Die Oper Stuttgart vernäht Mussorgskis „Boris Godunow“ mit einer Neukomposition Sergej Newskis von „Secondhand-Zeit“.
Franziskus besucht an diesem Samstag Japan – dabei wird es nicht nur um Atomwaffen gehen, sondern auch um die Jahrhunderte andauernde Unterdrückung der katholischen Kirche im Land und ihre „versteckten Christen“.
Die Abschiebung eines in der Schweiz zum Christentum konvertierten Afghanen würde gegen das Verbot unmenschlicher und entwürdigender Behandlung verstoßen, urteilt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Der Glaube sei auf dem Rückzug, meint man in Deutschland. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ein immer größerer Anteil der Weltbevölkerung ist religiös. Vor allem der Islam wächst schnell.
Den Kirchen laufen die Mitglieder davon. Das ist schlecht für die Wirtschaft.
Der Staat darf nichts von einer Religion erwarten, außer, dass sie sich im Rahmen der Verfassung bewegt. Das ist nicht wenig – gerade mit Blick auf den Islam. Ein Kommentar.
Wer durch Georgien reist, ist fasziniert: Von der Schönheit des Landes, aber auch vom Aufbruch der Frauen. Der gefällt jedoch nicht allen dort.
Ein säkulares Bedürfnis nach religiöser Bestimmung beschäftigt viele Menschen: Wo gehe ich hin, wie werde ich beerdigt? Dem Christentum sichern diese ewigen Fragen jedenfalls die Existenz.
Juden hatten einen Einfluss auf die Entstehung des Islams. Dieser ist in einer Zeit entstanden, in der der Glaube weltliche Macht verheißen hat. Die Religion ist aber in jener Entwicklung steckengeblieben.
Wut, Enttäuschung – oder die Aufforderung zum Christentum zu konvertieren? Ein Asylbewerber muss sich wegen Mordes an einer Afghanin verantworten. Vor Gericht rätselt man über den Grund für die Tat.
Den Kirchen gelingt es unter modernen Bedingungen kaum noch, Menschen zu gewinnen. Es ist höchste Zeit für eine neue Form des Glaubens.