IGH-Präsident soll Regierungschef in Libanon werden
Nach der Wahl von Präsident Aoun durch das Parlament kann in Libanon eine neue Regierung gebildet werden. Sie soll von dem Juristen Nawaf Salam geführt werden.
Nach der Wahl von Präsident Aoun durch das Parlament kann in Libanon eine neue Regierung gebildet werden. Sie soll von dem Juristen Nawaf Salam geführt werden.
Muslime, Christen, Hindus, Buddhisten, Juden und Atheisten leben im afrikanischen Inselstaat Mauritius einträchtig Tür an Tür. Jetzt sucht die Wissenschaft im Palmenparadies nach den Voraussetzungen für gesellschaftliche Harmonie.
Die Menschen werden immer gottloser, und der weltliche Humanismus schwächelt auch. Vielleicht stehen wir gerade vor einem Epochenbruch.
Was bedeutet es für den Alltag eines Pfarrers, wenn die Kirche im Umbruch ist? Tobias Blechschmidt hat darauf eine Antwort: Er bringt den Menschen den Glauben nahe – und ist dafür viel unterwegs.
Es handelt sich um eines der bedeutendsten Zeugnisse des frühen Christentums: 18 Zeilen, graviert in ein hauchzartes Silberblech, zusammengerollt und in ein Amulett gesteckt. Aber wie liest man eine Folie, die man nicht entrollen kann?
Angriffe auf Juden und Muslime werden öffentlich stärker wahrgenommen. Aber in Europa gibt es auch eine wachsende Zahl von Hassverbrechen gegen Christen. Das zeigt eine neue Studie.
Die Christen in Libanon haben Angst vor Rechtlosigkeit und Unruhen. In Beirut sind nachts private Nachbarschaftswachen auf der Straße. Unser Autor hat eine davon begleitet.
Unser Kolumnist ist gegenüber Halloween eher entspannt. Das ändert sich, als sein Sohn sich als Teufel verkleiden will – und damit an religiöse Grundsatzfragen der Familie stößt.
In Amerika beginnt die heiße Wahlkampfphase: Das Harris-Lager warnt vor Übermut. Trump sorgt sich um weibliche Wählerstimmen und sendet widersprüchliche Botschaften.
In gut drei Monaten wird Papst Franziskus 88 Jahre alt. Sowohl mit seiner Reise in den Indopazifik als auch mit der Weltsynode im Oktober arbeitet er an seinem Vermächtnis.
„Nicht wählbar“ sei die AfD, bekräftigt der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Haltung der katholischen Kirche. Für Georg Bätzing widerspricht die Partei „fundamentalen christlichen Grundsätzen“. Auch das BSW sieht er kritisch.
„In Richtungen gehen, mit denen nicht alle Konservativen sich wohl fühlen“: Trumps Vize-Kandidat J.D. Vance gefällt der MAGA-Basis – und er hat ein offenes Ohr für Faschisten.
Der östliche Mittelmeerraum war ein Kraftzentrum des Imperiums. Von hier kam aber auch das Christentum, das der antiken Kultur ein Ende machte. Christian Marek erzählt die Geschichte des römischen Orients.
Gerade hatten die Menschen in manchen Teilen Deutschlands einen Tag frei, andere müssen einfach weiter in die Schule und zur Arbeit, als wäre nichts. Das hat mit Unterschieden zu tun, die am Fronleichnamsfest gut zu sehen sind.
Dem Ideal der monogamen Beziehung kann nicht jeder etwas abgewinnen. Autor Ole Liebl plädiert dafür, mehr von einer Freundschaft zu fordern – auch Sex. Das entlaste die Beziehung und habe weitere Vorteile.
Radio Bremen schickt zwei junge Frauen der Gruppe „Muslim Empowerment Bremen“ vor, um Stereotype aufzubrechen. Das geht schwer nach hinten los.
Das Repräsentantenhaus soll über die Ukraine-Hilfen abstimmen, Indien wählt ein neues Parlament und Taylor Swift hat ein neues Album. Der F.A.Z. Newsletter.
In Michael Mohans Horrorfilm „Immaculate“ wird Sydney Sweeney zur Mutter Gottes stilisiert. Und der Chauvinismus kritisiert. Das bleibt jedoch oberflächlich, ja heuchlerisch, weil der Film selbst sich einem männlichen Blick unterwirft.
Die Teilnahme an der Kreuzweg-Prozession musste Franziskus absagen. Die Messe in der Nacht zum Ostersonntag hält der 87 Jahre alte Papst im Sitzen. Er spricht von Ermutigung und Freude statt von Hass und Grausamkeit.
Es ist üblich, dass der Papst an Ostern der Kreuzweg-Prozession in Rom beiwohnt. Doch gesundheitliche Probleme machen Papst Franziskus zu schaffen. Er sagt nun zum zweiten Mal ab.
Wenn die Religion nur an einen Gott glaubt, kann der Gott der anderen Religion kein anderer sein. Es gibt ja nur einen – so könnte man meinen. Aber so einfach ist es nicht. Wieso jeder Gläubige an einen anderen, seinen eigenen Gott glaubt.
Vor zwei Wochen publizierte „Bilder und Zeiten“ einen Essay des Chemnitzer Latinisten Burkhard Müller zum ersten Gebot. Darauf antworten hier zwei Experten für jüdische Bibelauslegung.
Zu bestimmten Jahreszeiten auf etwas zu verzichten ist im Trend. Aber Fasten hat eine lange Tradition. Warum es sich lohnen könnte, es einmal mit der christlichen Fastenzeit zu versuchen.
Herrscher und Eliten stellten die Weichen: Peter Heather über den Weg der lateinischen Christenheit.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Mittwoch verfolgt? Beantworten Sie sechs Fragen und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern.
Manche machen begeistert mit, andere sind genervt von dem ganzen Rummel. Aber wer weiß schon, dass hinter dem Valentinstag ein Brauch und hinter dem Brauch mindestens ein katholischer Heiliger steckt?
Bomben werfen, aber mit den richtigen Gebeten: Die russisch-orthodoxe Kirche neutralisiert liberale Geistliche. Der Priester Alexej Uminski, der Gottesdienste für den Frieden abhielt, darf keine mehr feiern.
In christlicher Gemeinschaft wohnen nicht nur Mönche und Nonnen. Zu Besuch bei Familie Albrecht in Berlin, die ihr Zuhause im Stadtkloster Segen gefunden hat.
Warum weiß man so genau, wie die Figur in einem Buch aussieht, auch wenn es kein Bild von ihr gibt und sie nicht einmal sorgfältig beschrieben wird? Wie es kommt, dass unser Kopf beim Lesen für die Bilder sorgt.
Das ist die Frucht von tausend Jahren: Israel wird für seine Gegenwehr ausgerechnet von Feministinnen und postkolonialen Aktivisten verfemt. Ein Gastbeitrag.
Was, wenn der Glaube verdunstet? Wenn es die Kirchen gar nicht mehr gäbe? Der Religionssoziologe Detlef Pollack über das Heilige, letzte Dinge, höfliche Protestanten – und Katholiken, die sich was vormachen.
Martin Luther King war mehr die Ausnahme als die Regel schwarzen religiösen Lebens: Josef Sorett untersucht, wie die Kirche bis heute den säkularen Alltag und die Kultur von Afroamerikanern prägt.
In einem internen Bericht zeichnen die Gesandten zahlreicher EU-Länder ein düsteres Bild. Der Druck auf Palästinenser in Ostjerusalem nehme beständig zu. Aber auch der multireligiöse Charakter der Stadt sei in Gefahr.
Auch in der evangelischen Kirche ist der Mitgliederschwund immens. Nun wird erwogen, mit neuen Formen des Gottesdienstes dagegen anzugehen. Hilft das, wenn zwei Pfarrer in der Eifel für 120 Dörfer zuständig sind?
Die Gesellschaftspolitik des ungarischen Ministerpräsidenten Orbán gilt einigen Konservativen als Vorbild. Manches ist Parteitaktik, der Grundsatz wohl Überzeugung. Jetzt empfängt der Protestant Orbán wieder den Papst.
Zweitausend Jahre männlicher Blick sind Last genug: Das Freisinger Diözesanmuseum untersucht mit der Ausstellung „Verdammte Lust!“ mutig das Spannungsfeld Körperlichkeit und Kirche.