Das Christentum hechelt nicht nach Applaus
Kann denn Liebe Sünde sein? Und wenn ja, wer mag es glauben? Der Streit um das Schreiben „Amoris laetitia“ schwelt weltweit – auch, weil Papst Franziskus weiter schweigt.
Kann denn Liebe Sünde sein? Und wenn ja, wer mag es glauben? Der Streit um das Schreiben „Amoris laetitia“ schwelt weltweit – auch, weil Papst Franziskus weiter schweigt.
Was bleibt vom Kirchentag? Er steht für die Stärke der Zivilgesellschaft - aber leidet unter der religiösen Schwäche des Christentums in Deutschland. Seine Anziehungskraft verblasst. Ein Kommentar.
Am Karfreitag steht Gott nicht in seiner Pracht, sondern hängt in Ohnmacht am Kreuz. Das passt zu Martin Luthers Vorstellung: Sein Gott peitscht nicht mit einem Streitwagen in die Welt, sondern will die Menschen zu seinen Mitarbeitern machen.
Der stellvertretende Parteichef der AfD will nur Muslime ins Land lassen, „die wirklich um ihr Leben fürchten müssen“. Er kritisiert zudem die deutsche Erinnerungskultur in Bezug auf den Holocaust.
Der Kurs der russisch-orthodoxen Kirche hat keine Zukunft. Dafür stimmt die junge Generation ihn optimistisch: Eine Begegnung mit dem Priester Alexej Uminski.
Die AfD beruft sich auf das Christentum. Doch ihre Wähler sind oft konfessionslos. Für Partei-Vizechef Gauland sorgen sie sich über die vielen Muslime aus fremden Ländern. Der AfD-Politiker wählt dafür einen deutschen Fußballspieler als Beispiel.
Die Al-Azhar-Universität ist eine der wichtigsten Institutionen der islamischen Welt. Ihr Großscheich soll nun den Papst treffen. Und auch Deutschland wird der muslimische Geistliche besuchen
Ursprung und Zukunft des freiheitlichen Verfassungsstaates und der westlichen Moderne: Das Christentum
Der eine sagt, eigentlich müssten wir das ganze Jahr über Weihnachten feiern, weil es immer um die Menschwerdung Gottes gehe. Der andere sagt, man dürfe nicht blind glauben. Ein konfessionelles Streitgespräch zwischen Martin Mosebach und Friedrich Wilhelm Graf.
Während die Bedeutung des Christentums im postchristlichen Europa verschwindend gering ist, fordert und gewinnt die russisch orthodoxe Kirche in Russland an Macht. Woran liegt das?
Evangelische Kirchentage sind unerotisch? Navid Kermani nähert sich dem Christentum über die bildende Kunst. Dabei übersieht er wichtige Dimensionen und offenbart pietistische Blockaden.
Seine Frau wollte ihn verlassen und zum christlichen Glauben übertreten: Deswegen soll ein Yezide in Lüneburg die Zweiunddreißigjährige und ihre Freundin erstochen haben. Zu diesem Ergebnis kam die Staatsanwaltschaft Lüneburg bei ihren Ermittlungen.
Ist Deutschland ein christliches Land? Wie man’s nimmt. Auf dem Papier binden die Kirchen noch Millionen Menschen. Doch im Leben des Einzelnen ist ihre Macht gering. Aus der Spätzeit des Christentums.
Die orientalischen Kirchen sind der Ursprung des Christentums. Jetzt werden sie von Terrorgruppen wie dem „Islamischen Staat“ ausgelöscht. Bald wird es im Mittleren Osten keine Christen mehr geben.
Eine knappe Mehrheit der Deutschen befürwortet islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. Abgelehnt werden Kopftuch tragende Lehrerinnen an staatlichen Schulen.
Ist das Christentum eine marktfeindliche Religion? Ist es eine Religion für die Armut, gegen die Reichen? Ganz im Gegenteil: Aus dem Christentum heraus sind entscheidende Grundlagen für den Kapitalismus entstanden.
Der Freiburger Erzbischof Zollitsch hat in seiner Weihnachtspredigt das Recht auf Leben als zentralen Inhalt der Weihnachtsbotschaft bezeichnet. Vorstöße in der EU, Abtreibungen zu legalisieren, seien eine Umkehrung aller Werte des Christentums.
Das Kreuz mit den nördlichen Stämmen: Wie kam es, dass das Abendland christlich wurde? Eine epochale Ausstellung in Paderborn gibt Antworten.
Fürsten und Könige nahmen religiöse Weisungen als Handlungsmaxime an. Damien Tricoire macht deutlich, wie Frankreich, Bayern und Polen mit der Gottesmutter und ihrer Engelsarmee regierten.
Ein Gespräch mit dem Reggae-Musiker Gentleman über Frauen, Ayurveda-Kuren, Jamaika und seine Ungeduld.
Karlheinz Deschner legt den zehnten Band seiner „Kriminalgeschichte des Christentums“ vor und schließt damit gewohnt kritisch die seit 1986 erscheinende Reihe.
Baris ist fünf Jahre alt und Muslim. Aber seit er in den Kindergarten geht, schwärmt er von den „Heiligen drei Geistlein“ und Sankt Martin. Seine Eltern sind ratlos.
Erdogan redet gerne vom überfälligen EU-Beitritt der Türkei. Doch in Ankara ist anderes wichtiger.
Vom Aufstieg einer Weltmacht: Tom Holland sucht nach der historischen Wahrheit hinter den Erzählungen vom Ursprung des Islam.
Die Zahl der Kirchenbesucher sinkt, die Religiosität geht zurück. Dennoch spielt das Christentum in Gesellschaft und Politik weiter eine bemerkenswert große Rolle. Eine Gleichbehandlung der Religionen lehnt die Mehrheit der Bevölkerung ab.
Es dauerte ein wenig, bis Johannes zu Eltz seine Berufung zum Priestertum erkannte. Als Frankfurter Stadtdekan findet er, seine katholische Kirche könnte spannender sein.
2.Eichstätt (bis 5.) Christentum und Philosophie. - Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Prof. Dr. Walter Schweidler, Tel.: 0 84 21/93-13 87.2.
Der Dalai Lama, Ikone des Pazifismus, habe durchaus, so plaudern pensionierte CIA-Leute in einem Dokumentarfilm, auf bewaffneten Widerstand gegen Chinesen gesetzt.
Die „islamische Finanz“ bewirbt sich als fest auf dem Boden der Realwirtschaft verbliebene Alternative zum entfesselten westlichen Kapitalismus. Hält sie ihr Versprechen?
Wider die Ideologisierung des Christentums: Es fehlt an Klarheit, wo vom Glauben her der Zweifel seinen Platz hat - und wo gerade nicht.
In der Spätantike wurde die Sehnsucht nach Vergeistigung immer stärker: Der Religionswissenschaftler Guy Stroumsa hat im Wandel der Opferkulte den zentralen Wendepunkt ausgemacht.
In etwa 3000 Beträumen nehmen Muslime in Deutschland ihre religiösen Pflichten wahr. Über den Bau der Moscheen wird viel diskutiert, kaum aber über ihre Tradition.
So wird das Werk Michel de Certeaus von einer Geschichte der Spiritualität verständlich: In vorzüglicher Übersetzung ist seine „Mystische Fabel" nun auch der deutschen Leserschaft zugänglich.
Zum Programm des ersten Tages gehörte für Benedikt XVI. auch eine Begegnung mit Vertretern des Judentums. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, wertete das Gespräch nachher als „Impuls für eine neue Nähe“.