Was wir von Chile lernen können
Noch vor Kurzem erschütterten soziale Unruhen das Land. Nun hat Chile eine der höchsten Impfquoten der Welt. Als Vorteil erweist sich just jenes liberale Wirtschaftsmodell, das zuletzt unter Beschuss stand.
Noch vor Kurzem erschütterten soziale Unruhen das Land. Nun hat Chile eine der höchsten Impfquoten der Welt. Als Vorteil erweist sich just jenes liberale Wirtschaftsmodell, das zuletzt unter Beschuss stand.
In Chile hat ein Polizist im Zentrum der Stadt Panguipulli einen Jongleur erschossen, der bei einer Kontrolle auf ihn zugestürmt war. Kurz darauf kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen randalierender Demonstranten.
Wer spielt bei der Handball-WM 2021 in Ägypten wann gegen wen? FAZ.NET bietet den Überblick über alle Gruppen, Spiele, Anwurfzeiten und Spielorte.
Seit über einem Jahr kommt es in Chile immer wieder zu Protesten gegen die Regierung mit der Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit.
Mit acht Tagen Verspätung passieren die führenden Weltumsegler bei der Vendée Globe den Südzipfel Chiles. Der deutsche Solist Boris Herrmann segelt und scherzt im dichten Verfolgerfeld.
Victor Castro hat sich in Chile einen Namen als Illustrator und politischer Comiczeichner gemacht. Zwei seiner Gemälde sind zugunsten von F.A.Z.-Leser zu ersteigern sowie je ein Bild von Kaiser, Luis Guzmán-Molina und Daniela Müller.
Hunderttausende Menschen haben im Süden Argentiniens und Chiles eine totale Sonnenfinsternis beobachtet.
Mit 8,2 Millionen Euro aus dem Corona-Krisenpaket stößt der Wirtschaftsminister eine Wasserstoffpartnerschaft in Chile an. Altmaier sagt: Deutschland werde seine Energie nicht aus heimischen Mitteln decken können.
Die Chilenen haben für die Abschaffung der Verfassung aus der Zeit der Militärdiktatur gestimmt. Aber wie kann es gelingen, in einem polarisierten und von der Pandemie gebeutelten Land eine neue Verfassung zu schreiben?
Chiles Verfassung aus der Zeit der Pinochet-Diktatur wird abgeschafft: In einem historischen Referendum haben die Wähler mit großer Mehrheit für eine Verfassungsänderung gestimmt.
Vor einem Jahr gingen viele Menschen gegen die soziale Schieflage in Chile auf die Straße. Nun gipfelte die Protestbewegung in einer erfolgreichen Volksabstimmung: Das Land wird seine Verfassung überarbeiten.
Am Sonntag stimmen die Bürger in Chile darüber ab, ob es eine neue Verfassung gibt. Die bisherige stammt noch aus der Zeit von Diktator Augusto Pinochet – und gilt Gegnern als Wurzel aller Ungerechtigkeit.
In der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile ist es am Montag zu schweren Krawallen gekommen. Viele Demonstranten - unter ihnen viele Angehörige der indigenen Mapuche - warfen Steine auf die Polizisten, die setzten Wasserwerfer und Tränengas ein.
Die Corona-Pandemie trifft Lateinamerika hart. In diesem Jahr wird die Wirtschaftsleistung so stark zurückgehen wie noch nie. Die Armut hingegen nimmt zu – es ist eine verlorene Dekade für den Kontinent.
In Chile spitzt sich der Konflikt zwischen Indigenen und europäischen Einwanderern zu: Eine Anschlagserie radikaler Mapuche auf Lastwagenfahrer erschüttert das Land. Die Lastwagenfahrer fordern jetzt ein härteres Durchgreifen der Justiz.
„Jerusalema“, der Hit des südafrikanischen Musikers KG Master, bringt Menschen auf der ganzen Welt zum Tanzen – wenn auch auf Abstand.
Die Regierung in Chile steckt in einer Zwickmühle. Nimmt das Parlament ein Corona-Hilfs-Gesetz an, könnte sie zerbrechen. Wird die Vorlage abgelehnt, drohen Ausschreitungen und eine Bestrafung an der Wahlurne.
Es hat in den vergangenen Tagen so heftig geschneit, dass am Grenzübergang Pino Hachado auf rund 1800 Metern Höhe in den Anden für mehrere Tage kein Durchkommen mehr war. Rund 350 Lkw saßen fest.
Chile und Peru haben Italien bei den Opferzahlen überholt, obwohl sie früh rigorose Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen haben. Die Regierungen haben eines unterschätzt.
Da Chile mit einer zunehmenden Ausbreitung des Virus kämpft, hat die Regierung nun auch die Strafen bei Missachtung der Regeln erhöht. Demnach drohen Personen, die erwischt werden, bis zu fünf Jahre Gefängnis.
In einem Vorort von Santiago de Chile lieferten sich Demonstranten und die Polizei eine Straßenschlacht.
Abtauchende Erdplatten sind Hotspots für die größten Naturkatastrophen. Warum aber bebt gerade dort immer wieder die Erde so heftig? Wann droht das nächste Ereignis? Geologen suchen nach Antworten.
Der deutsche Sektenanführer Paul Schäfer hat in den Sechziger Jahren in Chile Kinder missbraucht und ließ Arbeiter ohne Lohn für sich arbeiten. Jahrzehnte später kommen nun erste Entschädigungszahlungen an die Opfer an.
In zahlreichen Ländern der Welt bleiben die Menschen zuhause – und auf manchen leeren Straßen lassen sich Wildtiere beobachten: In Barcelona etwa spazieren Wildschweine, in Madrid Pfaue und in Santiago sogar ein Puma.
Seit Monaten verstrickt sich Chile in Debatten über Schuld und Sühne. Die Gefängnisse sind überfüllt mit Tätern und Opfern der jüngeren Geschichte. Ein Gespräch mit Andrea Brandes, die mit Inhaftierten Gedichte schrieb.
Bis vor kurzem warfen Demonstranten in Chile mit Steinen, frustriert über die politische Klasse. Doch das Coronavirus hat dem nun ein Ende gesetzt.
Im Zoo von Santiago de Chile bekommen die Tiere Futter in Gestalt von Ostereiern präsentiert. Zusehen darf fast niemand, denn der Tierpark ist wegen des Coronavirus für Besucher geschlossen.
Die Corona-Krise zwingt Hochschulen dazu, ihre Lehre komplett ins Internet zu verlagern. Sieben Studierende erzählen über ihre Wünsche und Ängste.
Die Frauenbewegung in Lateinamerika ist so stark wie nie. Sie wendet sich gegen Gewalt und Machismo. Warum ist das gerade dort so nötig?
Seit vier Monaten gehen in Chile die Menschen auf die Straße. Warum glaubt niemand an ein Ende der Eskalation? Unterwegs in einem gespaltenen Land.
Kunst inmitten der Krise: Auf dem Santiago a Mil Festival hat eine internationale Produktion des Theaters Heidelberg Premiere. Und draußen schlagen die Demonstranten Wurfmunition aus dem Asphalt.
Sie arbeitete als Grundschullehrerin in Osthessen, und ihr Jugendbuch „Die Wolke“ beschäftigte die Bundesregierung: Im Alter von 91 Jahren ist die Schriftstellerin Gudrun Pausewang gestorben.
Die Folgen der Feuerkatastrophe in Australien sind selbst in Südamerika zu spüren: Eine riesige Rauchwolke hat die Sonne über Chile und Argentinien rötlich verfärbt. Für die dortige Bevölkerung bestehe jedoch keine Gefahr.
In Chile wird der entscheidende Kampf um die Zukunft des Liberalismus in Lateinamerika ausgetragen. Entscheidend wird sein, ob die Mittelklasse bereit ist, höhere Steuern für ein besseres Bildungs- und Gesundheitssystem zu zahlen.
In Südamerika spielt sich ein Krimi um den begehrten Rohstoff ab, der vor allem für die Batterien von Elektroautos gebraucht wird. Mittendrin: ein deutsches Unternehmen, das die Welt nicht mehr versteht.
Immer wieder eskaliert die Gewalt zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Die Proteste in Chile ebben trotz Zugeständnissen durch die Regierung nicht ab.