Chile führt gleichgeschlechtliche Ehe ein
Nach jahrelangem Hin und Her hat Chile beschlossen, die gleichgeschlechtliche Ehe einzuführen. Es ist das siebte lateinamerikanische Land, das diesen Schritt geht.
Nach jahrelangem Hin und Her hat Chile beschlossen, die gleichgeschlechtliche Ehe einzuführen. Es ist das siebte lateinamerikanische Land, das diesen Schritt geht.
In der Atacama-Wüste in Chile findet sich bergeweise Textilmüll unter anderem aus Europa: Zehntausende Tonnen Altkleider und nicht verkaufte Artikel werden jedes Jahr in der Natur entsorgt.
Nachdem der Rechtspopulist Jose Antonio Kast bei den Präsidentschaftswahlen in Chile nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen 28,1 Prozent auf sich vereinen konnte, steuert das Land nun auf Stichwahlen im Dezember zu.
Jahrzehnte gemäßigter Politik in Chile scheinen vorbei: In der Stichwahl ums Präsidentenamt werden sich ein rechter Bolsonaro- und Pinochet-Sympathisant und ein linker früherer Studentenführer gegenüberstehen. Mehrere Krisen machen dem Land zu schaffen.
In Chile wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Sieben Kandidaten stehen zur Wahl. Laut Umfragen waren bis vor zwei Wochen noch die Hälfte der Wähler unentschlossen.
In Chile geht der Rechtspopulist José Antonio Kast als Favorit in die Präsidentenwahl. Geschlagen werden könnte der deutschstämmige Politiker laut Umfragen nur vom Kandidaten der Neuen Linken.
Nun ist auch die erste Mannschaft in Südamerika für die Fußball-WM 2022 qualifiziert. Brasilien löst das Ticket. Dafür reicht ein 1:0. Auch ein kleiner Zwischenfall um Neymar hält Brasilien nicht auf.
Eine landesweite Impfkampagne soll noch in diesem Monat ins Rollen kommen. Die USA sind Vorreiter in der westlichen Welt: Bisher haben nur eine Handvoll Länder – darunter China, Chile, Kuba – Impfstoffe für jüngere Kinder zugelassen.
Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden – aber wie?
In der schwedischen Presse hat es immer wieder Berichte über Zwangsadoptionen und Kindesentführungen gegeben. Nun werden internationale Adoptionsverfahren auf „Unregelmäßigkeiten“ geprüft.
Zwei Jahre nach den großen Unruhen gehen in Chile abermals Demonstranten auf die Straße – einige randalieren. Die Gewalt leitet einen Herbst ein, der für das Land wegweisend ist. Denn bald wird ein neuer Präsident gewählt.
Zwei Jahre nach dem Beginn einer Protestbewegung für mehr soziale Gerechtigkeit sind in Chile erneut tausende Menschen auf die Straße gegangen. Am Rande der Proteste kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Mitten im Wahlkampf bringt der chilenische Präsident Sebastián Piñera die Armee gegen das Mapuche-Volk in Stellung. Bis heute sind die Indigenen in der Verfassung des Landes nicht anerkannt.
Großbrand in Santiago de Chile. Nach Angaben der Behörden waren rund 350 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen einer in Brand geratenen Lagerhalle zu löschen.
Das Militär werde die Polizei in den vier Provinzen Biobio, Arauco, Malleco und Cautin unterstützen, sagte Staatschef Sebastián Piñera. Dort kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen den Ureinwohnern und Sicherheitskräften.
Briefmarkensammler sind bereit, immense Summen für ausgefallene Einzelstücke zu zahlen. Nun ist ein besonderes Exemplar in Wiesbaden unter den Hammer gekommen. Es ist über 150 Jahre alt und gehörte früher einem bekannten Firmenchef.
Düsseldorfs Oberbürgermeister hat die Herausgabe der „Füchse“ von Franz Marc an die Erben des verstorbenen Vorbesitzers angeordnet. Er reagiert damit auf eine Beschwerde und einen Brief. Laut Kunsthändler Henrik Hanstein gibt es einen Interessenten, der das Bild in Düsseldorf beließe.
Nobelpreisträger Paul Romer spricht im F.A.Z.-Interview über die Manipulationen der Weltbank, die Integrität von Kristalina Georgiewa – und seine gescheiterten Bemühungen als Chefökonom der Institution.
Chile hat eine beachtlich hohe Impfquote. Dennoch impft das südamerikanische Land nun sehr junge Minderjährige. Zwei Impfstoffe kommen dabei zum Einsatz.
Weltweit gehen die Aufklärung und Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs von Betroffenen aus. Der Blick auf die internationale Entwicklung lässt durchaus Gemeinsamkeiten erkennen, aber auch große Unterschiede. Ein Gastbeitrag.
Ersatz-Gastgeber Brasilien steht im Halbfinale der südamerikanischen Fußball-Meisterschaft. Allerdings muss das Team um Superstar Neymar lange zittern. Nun kommt es zur Neuauflage des letzten Finals.
Gegen das international zweitklassige Chile kommen die deutschen Fußball-Frauen nicht über ein torloses Remis hinaus. Auch die Frankfurter Spielerinnen erleben einen freudlosen Nachmittag.
Bei der umstrittenen Copa América schießt Messi zwar einen Traumtor gegen Chile, zum Sieg reicht es dennoch nicht. Überschattet wird das Turnier von weiteren Corona-Fällen.
Erst wurde Kolumbien die Austragung untersagt. Nun sieht sich Argentinien außerstande, die traditionsreiche Südamerikameisterschaft auszutragen. Zwei Wochen vor Anpfiff der Copa gibt es keinen Gastgeber mehr.
Die Pandemie hat den Ruf nach Veränderung in Lateinamerika weiter verstärkt. Wie in Chile könnte sich nach einer Welle von Straßenprotesten auch in Kolumbien Reformkräfte durchsetzen.
E-Fuels oder synthetische Kraftstoffe versprechen, dass alte Autos plötzlich klimafreundlich werden. Dabei gibt es ein paar Probleme.
Viele Chilenen betrachten ihre Verfassung als Erbe der Militärdiktatur. Nun hat das Land eine Versammlung gewählt, die einen neuen Text ausarbeiten soll. Für die traditionellen Kräfte wurde die Wahl zur herben Niederlage.
Die Frage, was Leben ist, hat Humberto Maturana beantwortet. Die Frage, was Erkennen ist, ließ ihn nie los. Nun ist der Forscher an den Schnittstellen von Neurobiologie und Philosophie in Santiago de Chile gestorben.
Der nahe erdähnliche Exoplanet Proxima b erschien als aussichtsreicher Kandidat für die Entstehung von Leben – wenn da nicht der aufbrausende Charakter seiner Heimatsonne wäre, den neue Beobachtungen offenbaren.
Noch kommen viele Akkus nicht ohne den seltenen Rohstoff aus. Die Nachfrage steigt rasant in Südamerika, wo es die größten Lithium-Reserven der Welt gibt. Aber die Lage dort ist schwierig.
Für die Produktion von Strom aus erneuerbaren Quellen bieten andere Regionen der Welt deutlich bessere Bedingungen als Deutschland. Daher ist es nur konsequent, die Energiewende global anzugehen.
Sie hat die Faxen dicke: Die chilenische Schriftstellerin Isabel Allende blickt auf ihr Leben zurück und spricht sich für mehr weiblichen Kampfgeist aus.
In Chile ist schon mehr als ein Drittel der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Trotzdem stehen die Intensivstationen kurz vor der Überlastung. Warum?
Chiles Impfquoten +++ Kampf gegen die Pandemie +++ Neoliberalismus-Bashing +++ Geschlechtergerechte Sprache +++ Plattdeutsch +++ Porträt einer Souffleuse
In der chilenischen Atacama düngte man früh mit Guano, fossilem Vogelkot. Aber auch auf das „weiße Gold“ hatten nicht alle gleichermaßen Zugriff.