Thomas Sobotzik neuer Geschäftsführer bei Kickers Offenbach
Beim Drittligaklub Chemnitzer FC wurde Thomas Sobotzik von den eigenen Fans angefeindet. Nun soll in Offenbach ein Neuanfang folgen. Der 45-Jährige wird Geschäftsführer bei den Kickers.
Beim Drittligaklub Chemnitzer FC wurde Thomas Sobotzik von den eigenen Fans angefeindet. Nun soll in Offenbach ein Neuanfang folgen. Der 45-Jährige wird Geschäftsführer bei den Kickers.
Ein junger Mann soll sich 2016 an Nazikrawallen in Leipzig beteiligt haben. Inzwischen ist er Referendar in Chemnitz und will von der Gewalt selbst erschrocken gewesen sein. Nun verhandelt das Leipziger Landgericht über seinen Fall.
Weil er den Haftbefehl eines Tatverdächtigen nach der Messerattacke von Chemnitz im August 2018 veröffentlicht hatte, wurde ein Justizvollzugsbeamter am Mittwoch in Dresden zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er war geständig.
Sie hat einen Facebook-Beitrag zur tödlichen Messerstecherei von Chemnitz geteilt. Darin war ein Haftbefehl gegen einen Verdächtigen zu sehen. Dafür muss eine 61 Jahre alte Frau nun zahlen.
Schwere Zeiten für den Chemnitzer FC: Der Verein ist insolvent, sportlich im Keller, führungslos und unter Druck von rechtsradikalen Fans. Das kommt nicht von ungefähr – und könnte Konsequenzen haben.
Sophie Scheder und Pauline Schäfer trainieren beide in Chemnitz und sind Rivalinnen. Das birgt eine gewisse Brisanz. Bei der WM in Stuttgart aber stellen sich die Turnerinnen ganz in den Dienst der Gruppe.
Es zeichnet den wehrhaften Rechtsstaat aus, dass er die Gewalt- und Revolutionsphantasien seiner Feinde nicht gedeihen lässt, sondern frühzeitig eingreift.
„Effektive Schläge“ gegen das Establishment: Am Oberlandesgericht Dresden hat der Prozess gegen „Revolution Chemnitz“ begonnen – eine Vereinigung, die zum gewaltsamen Umsturz entschlossen sei, befindet der Generalbundesanwalt.
Vor dem Oberlandesgericht Dresden hat der Prozess gegen acht mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen Zelle „Revolution Chemnitz“ begonnen. Die Angeklagten sollen gewaltsame Angriffe auf Ausländer und politische Gegner geplant und einen Umsturz des demokratischen Rechtsstaats als Ziel gehabt haben.
Die Staatsschutzkammer Dresden will prüfen, ob die Verhandlung wegen des Schutzes des jüngsten Angeklagten hinter verschlossenen Türen geführt werden soll. Die Beschuldigten sollen eine rechtsterroristische Vereinigung gebildet haben.
Pinsel und Leinwand haben ausgedient? Von wegen. In Bonn, Chemnitz und Wiesbaden zeigen junge Maler, dass sie keinen Bildschirm brauchen, um Visionen für das Digitalzeitalter zu schaffen. „Jetzt!“ heißen die Ausstellungen.
Viele gewaltbereite Fußballfans des Chemnitzer FC gehören rechtsradikalen Gruppen an. Diskriminierung und Unterdrückung haben dort eine jahrzehntelange Tradition. Ein Einblick.
Thomas Sobotzik hat beim Chemnitzer FC seinen Rücktritt erklärt: Nun schildert der Sportdirektor seine Beweggründe. Und er gibt rechtsextremen Teilen der Fanszene die Schuld.
Private Sicherheitsdienste fordern eine stärkere Regulierung ihres Geschäfts. Dies ist auch Versprechen im Koalitionsvertrag.
Ich dachte immer, die Ostdeutschen sind Exoten. Es war ein Irrtum. Wirklich exotisch sind die Wessis.
Beim krisengeschüttelten Chemnitzer FC wird Cheftrainer David Bergner auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben entbunden. Auch Geschäftsführer Thomas Sobotzik legt sein Amt nieder.
Es ist naiv, ein Jahr nach den Ausschreitungen von Chemnitz Chatprotokolle nach dem Wort „Jagd“ abzusuchen. Das eigentliche Ziel ist Michael Kretschmer. Das wiederum ist Doppelmoral.
In der Diskussion um die Einzelheiten der rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz im letzten Herbst fordern die Grünen nun die Offenlegung der vom LKA ausgewerteten Chatprotokolle damaliger Demonstrationsmitglieder.
Gab es nach der tödlichen Messerattacke von Chemnitz Hetzjagden auf Migranten? Chatprotokolle legen es nahe, der frühere Verfassungsschutzpräsident Maaßen mag nicht darüber urteilen.
Früher galt Chemnitz als Industriemetropole. Heute sind Wohnungen und Büroräume in bester Lage zum Schnäppchenpreis zu haben. Trotzdem greift keiner zu. Woran liegt das?
Der MDR hat eine sehenswerte Dokumentation gedreht, die schon vor der Ausstrahlung wegen einer abgesagten Podiumsdiskussion für Furore sorgte: „Chemnitz - Ein Jahr danach“.
In Chemnitz sollen sich vor einem Jahr Rechtsextreme gezielt zu Gewalt gegen Migranten verabredet haben. Das geht laut einem vertraulichen LKA-Bericht aus Chatprotokollen hervor.
Nach den rassistischen und antisemitischen Äußerungen beim Spiel beim FC Bayern II gehen die Verantwortlichen des Chemnitzer FC gegen eigene Anhänger vor. Unterstützt werden sie vom entlassenen Publikumsliebling Daniel Frahn.
Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Maaßen steht auch ein Jahr nach den Vorfällen in Chemnitz immer noch hinter seiner Aussage, es hätte damals keine „Hetzjagd“ gegeben. Dabei stützt er sich auf eine Quelle, deren Identität er nicht kennt.
Die AfD liegt in den Umfragen für die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg weit vorn. Sollte sie sich in Sachsen an der Regierung beteiligen, will Kraftklub-Sänger Felix Kummer Konsequenzen ziehen.
Annegret Kramp-Karrenbauer macht im sächsischen Vogtland Wahlkampf. Auch Hans-Georg Maaßen war dort schon für die CDU unterwegs – und sorgte dafür, dass für den Bundestagsabgeordneten Heinz eine Welt zusammenbrach.
Sachsens Ministerpräsident wirft dem früheren Verfassungsschutzpräsidenten schädliches Verhalten vor. Die Debatte um die Ausschreitungen in Chemnitz habe sich seinetwegen verlängert.
Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen macht AfD-Ko-Parteichef Alexander Gauland Wahlkampf in Chemnitz und kritisiert die „zentralistische Bevormundung und ideologische Erpressung aus Berlin und Brüssel“. Laut Politbarometer wäre die AfD die zweitstärkste Partei in Sachsen mit 25 Prozent.
Zuerst musste der MDR ein Podium zur Vorführung des Films „Chemnitz - Ein Jahr danach“ absagen. Weil der AfD-Mann Österle zugesagt hatte, sagten andere ab. Jetzt gab es die Diskussion mit Publikum. Und was geschah?
Wie sich Merkel auf den Gipfel in Biarritz vorbereitet, warum die Charmeoffensive von Johnson nicht bei jedem verfängt – und weshalb hinter Trumps bizarrem Kaufangebot für Grönland womöglich mehr steckt. All das steht im F.A.Z.-Sprinter.
Vor einem Jahr wurde auf dem Chemnitzer Stadtfest ein 35 Jahre alter Mann erstochen, die Tat hat die Stadt verändert. Nun hat das Gericht einen der Täter verurteilt.
Straftaten werden nicht auf der Straße gesühnt. Es ist absurd, „Chemnitz“ als Beleg dafür zu nehmen, dass in Deutschland eine Art Meinungsdiktatur herrsche.
Das Landgericht Chemnitz hat den 24-jährigen Alaa S. wegen eines tödlichen Messerangriffs am Rande eines Stadtfests in Chemnitz zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Verteidiger des Syrers legten umgehend Revision ein.
Im Prozess um den gewaltsamen Tod des 35-jährigen Daniel H. hat das Landgericht Chemnitz den Angeklagten Alaa S. zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Prozess fand aus Sicherheitsgründen in Dresden statt.
In Sachsen wird im Mordfall Daniel H. das Urteil erwartet, und in Paris möchte Boris Johnson weiter Zugeständnisse beim Brexit-Abkommen erwirken. Wie sie dennoch zu einem lockeren Sommertag kommen, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Der Prozess zu den tödlichen Messerstichen von Chemnitz steht kurz vor dem Abschluss – das Urteil soll am Donnerstag fallen. Der Staatsanwalt beantragt in seinem Plädoyer nicht die bei Totschlag mögliche Höchststrafe.