Trumps Notstand
Amerikas Präsident Donald Trump ruft wegen der Ausbreitung des Coronavirus den nationalen Notstand aus und gibt Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Dollar frei.
Amerikas Präsident Donald Trump ruft wegen der Ausbreitung des Coronavirus den nationalen Notstand aus und gibt Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Dollar frei.
Donald Trumps Plan, sein Volk vor der Einschleppung von Sars-CoV-2 aus Europa abzuschotten, ist eine Flucht – die Flucht aus der Realität. Reisebeschränkungen waren von Anfang an eine stumpfe Waffe.
Der Präsident führt die Amerikaner in die Irre: Für Abschottung ist es zu spät, das Coronavirus ist nun auch in Amerika zu Hause. Dagegen hilft Händewaschen mehr als Handelskriege. Der Westen ist führungslos.
Um die wirtschaftlichen Härten durch die Viruskrise abzumildern, will Donald Trump besonders Betroffenen finanziell unter die Arme greifen. Selbst hat er sich noch nicht testen lassen – trotz Kontaktes zu möglicherweise Infizierten.
Das Coronavirus stellt Amerikas Gesundheitssystem auf eine schwere Probe. Testkits taugen nichts – und viele Amerikaner können sie sich ohnehin nicht leisten.
Amerikas Präsident Donald Trump hält die Gefahr durch das Coronavirus in seinem Land für gering. Er beauftragt Vizepräsident Mike Pence mit dem Krisenmanagement. Militärübungen mit Südkorea werden abgesagt.
Amerikas Präsident hat abermals die Gefahr des Coronavirus kleingeredet – und den Medien Vorwürfe unterbreitet, sie würden dramatisieren. Dabei hat es außerhalb Chinas zuletzt mehr neu gemeldete Fälle gegeben als in der Volksrepublik selbst.
Damit sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet, bittet China seine Bürger auf Reisen nach Wuhan zu verzichten. Derweil steigt die Zahl der Infizierten und der Todesopfer. Auch in den Vereinigten Staaten wurde nun der erste Fall festgestellt.
Dass immer mehr Amerikaner früh und jung sterben, liegt nicht nur am Missbrauch von Opioiden. Mediziner haben die jüngsten Statistiken durchforstet – und ein Bündel an Krisenursachen ausgemacht.
Nach 39 Todesfällen und mehr als 2000 Lungenerkrankungen durch E-Zigaretten hat eine amerikanische Gesundheitsbehörde nun neue Erkenntnisse. Sie könnten der Durchbruch bei der Suche nach der Ursache sein.
Zugleich verdoppelte sich in kurzer Zeit die Anzahl der Fälle, bei denen E-Zigaretten-Raucher wegen schwerer Atemnot behandelt werden mussten. Die amerikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt daher, vorläufig auf E-Zigaretten zu verzichten.
In Amerika häufen sich dubiose Lungenerkrankungen in Zusammenhang mit der Benutzung von E-Zigaretten. Nun wurde dem amerikanischen Gesundheitsministerium ein Todesfall gemeldet.
Neue Daten belegen, dass in den Vereinigten Staaten noch mehr opioidhaltige Schmerzmittel verschrieben wurden als bislang vermutet. Die Freigabe der Daten hatte die „Washington Post“ vor Gericht erstritten.
Amerikaner des Geburtsjahres 2017 haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78,6 Jahren – im Vorjahr lag sie einen Monat höher. Einen ähnlich langen Rückgang gab es zuletzt während des Ersten Weltkriegs.
Drogenmissbrauch und mehr Suizide lassen die Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten fallen. Die Gesundheitsbehörde schlägt Alarm: Ein derartiges Sinken sei seit der katastrophalen Spanischen Grippe 1918 nicht mehr verzeichnet worden.
Die Caisse des Dépôts et Consignations ist ähnlich der deutschen KfW-Bank ein einflussreiches Werkzeug des Staates. Ein neuer Chef soll jetzt für frischen Wind sorgen. Eric Lombard erklärt, wie er das anstellen will.
Mehr Menschen als in jedem anderen Jahr zuvor sind 2017 in den Vereinigten Staaten durch Überdosen ums Leben gekommen. Fentanyl wurde bei fast jedem zweiten Rauschgifttoten nachgewiesen.
Tausende Amerikaner sterben jedes Jahr an einer Überdosis Fentanyl: Es wirkt 100 Mal stärker als Morphin, Popsänger Prince ist sein berühmtestes Opfer. Warum das Rauschgift so gefährlich ist.
Im Jahr 2016 starben alleine infolge des Gebrauchs von Opioiden in den Vereinigten Staaten mehr als 42.000 Personen – fünf mal mehr als 1999. Ein Ende der Opioid-Epidemie ist nicht in Sicht.
In den Vereinigten Staaten wütet die schlimmste Grippewelle seit 15 Jahren. Mehr als 180.000 Amerikaner haben sich schon infiziert. Betroffen sind vor allem die geburtenstarken Jahrgänge.
Die amerikanische Regierung erklärt bestimmte Worte für unerwünscht, bestreitet aber, dass es sich um Zensur handelt. Tatsächlich dient die Anweisung vor allem dazu, rechtskonservative Abgeordnete zu besänftigen.
Ab sofort muss die amerikanische Gesundheitsbehörde auf Anweisung der Regierung auf einige Wörter verzichten. Ein Mitarbeiter unterstellt ideologische Gründe.
Zwar geht die Anzahl der in Amerika verschriebenen Schmerzmittel zurück. Sie ist aber immer noch enorm hoch. Ein Problem, denn für viele sind Opioide der Einstieg in die Heroin-Sucht.
Erreger, gegen die kein Antibiotikum hilft, machen Wissenschaftlern schon seit Langem Sorgen. In Amerika gab es jetzt einen extremen Fall.
Ein Grippeimpfstoff für Kinder steht zur Diskussion.
In Florida hat es erste Zika-Infektionen durch Mücken gegeben. Die Behörden rufen Schwangere nun zu erhöhter Vorsicht auf.
Auch das kalte Deutschland hat das heimtückische Virus aus den Tropen erreicht. Seit Oktober haben sich 56 Menschen infiziert. Auch auf sexuellem Wege. Und die Dunkelziffer ist wohl deutlich höher.
Die Zahl der jugendlichen Schwangeren ist in Amerika so niedrig wie seit 75 Jahre nicht. Experten sehen dafür unter anderem eine Fernsehserie verantwortlich.
Lange war es nur ein Verdacht, jetzt sehen amerikanische Forscher es als bewiesen an: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Zika-Virus und Missbildungen bei Ungeborenen.
Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC prüft 14 neue Fälle, in denen das Zika-Virus wahrscheinlich durch Sex übertragen wurde. Einige der betroffenen Frauen sind schwanger.
Der Verdacht auf eine Schädel-Fehlbildung bei Säuglingen durch das Zika-Virus erhärtet sich. Wissenschaftler konnten einen Zusammenhang zwischen Virus-Erkrankung der Mutter und Mikrozephalie beim Kind nachweisen.
Von Guatemala bis Paraguay: Überall in Süd- und Mittelamerika suchen Schwangere in Kliniken Rat, weil sie befürchten, sich mit dem Zika-Virus infiziert zu haben. Experten geben nun erste Leitlinien zum Umgang mit dem Erreger heraus.
Am Jahrestag der Eroberung Barcelonas demonstrieren hunderttausende Katalanen für ihre Unabhängigkeit. Die Angaben zur Teilnehmerzahl in Barcelona gehen allerdings weit auseinander.
Bayern-Trainer Guardiola hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er für die Loslösung Kataloniens von Spanien eintritt. Nun kandidiert er wohl sogar für eine separatistische Partei. In die Politik will er aber gar nicht.
Für ihr Biowaffenprogramm begannen die Vereinigten Staaten einst Experimente mit tödlichen Milzbranderregern. Nun muss das Pentagon eingestehen: Gefährliche Proben wurden quer durchs Land geschickt - und bis nach Südkorea.
Was 2014 nie hätte passieren dürfen: In Spanien und Texas infizierten sich Krankenschwestern bei einem Ebola-Patienten. Auch in Amerika muss sich die Seuchenbehörde CDC jetzt mit Laborpannen befassen.