Niemand weiß, was jetzt kommt, aber es fängt schon mal komisch an
Ich beneide politische Kommentatoren nicht gerade um ihre Aufgabe, Wahlergebnisse zu „analysieren".
Ich beneide politische Kommentatoren nicht gerade um ihre Aufgabe, Wahlergebnisse zu „analysieren".
Der Wahlsieg Rajoys ist auf dem Weg Spaniens aus der Krise nur ein Anfang. Aber ein guter. Mit der spanischen Wende schließt sich im atlantisch-mediterranen Krisenbogen der Kreis.
Seit dem Ende der Diktatur hat keine Partei so viel Macht gehabt wie die Konservativen jetzt unter Rajoy. Denn in den Regionen haben die Linken auch nicht mehr viel zu sagen.
Als zwölfter Spieler aufs Foto von Manchester, ein paar Ballwechsel in Wimbledon oder Jubel auf dem Podest in Silverstone - Hochstapler haben es schon auf die ganz große Bühne geschafft. Auch ein irischer Fan erlebte in Estland das Spiel seines Lebens.
Keine russische Weihnacht ohne Märchenballette wie „Nussknacker“ oder „Dornröschen“. Aber Tickets zu den begehrten Aufführungen am Bolschoi sind in Mafiahand.
Heute wird in Spanien gewählt. Mariano Rajoy schickt sich an, zu regieren. In jüngsten Umfragen führt er mit bis zu 17 Prozentpunkten vor dem sozialistischen Wunschnachfolger Zapateros, Rubalcaba.
Zwölf Jahre lang hat das Trio aus Zwickau geraubt und gemordet. Keiner kam den Rechtsterroristen auf die Schliche. Wie konnte das geschehen? Selbst die Ermittler sind fassungslos.
Am Sonntag wird in Spanien gewählt. Die Arbeitslosen und der Schuldendienst bestimmen den Wahlkampf. Und die jetzt enthüllten Exzesse in Kulturinstitutionen verschlagen den Menschen förmlich den Atem.
Wenige Tage vor der Parlamentswahl musste Spaniens Regierung die Wachstumsprognose für 2011 deutlich senken. Die Finanzlage des Landes wird immer prekärer.
Ein Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit im Saarland wird der Untreue verdächtigt. Er soll Bildungsträger unter Druck gesetzt haben. Der Schaden könnte mehrere Hunderttausend Euro betragen.
Die Bank von England muss die Wachstumsprognose senken. Im Land herrscht Unmut über die Schuldenkrise im Euroraum.
Christian Demirtas hat sich den Traum vieler junger Fußballspieler erfüllt: Bundesligaprofi. Mit nur 27 Jahren ist er dieses Privileg wieder los.
Mehr als zehn Jahre lang raubt und mordet eine Gruppe von Neonazis in Deutschland. Die Ermittler gehen von mindestens vier Terroristen aus.
Wenn die Marktwirtschaft nicht mehr weiter weiß, muss die Ethik ran. Erst kam deshalb der „ehrbare Kaufmann“ zurück, jetzt die „Würde der Arbeit“ durch gerechten Mindestlohn.
Politiker wollen das Glück der Menschen verbessern. Doch sie haben schlechte Chancen. Denn die Forschung zeigt: Für ihr Glück müssen die Menschen selbst sorgen. Von Patrick Bernau.
Tausende Menschen haben in Berlin und Frankfurt gegen die Macht der Finanzmärkte protestiert. Vor der Europäischen Zentralbank zelten Demonstranten schon seit Wochen. Jetzt machen sie ihr Lager mit Paletten winterfest.
Erst der Polizistenmord von Heilbronn, dann die Selbstmorde von Eisenach. Nun weitet sich der Fall noch auf die Dönermorde aus. Und die Geschichte ist noch nicht zu Ende.
Nokia kommt mit seinem Werk in Rumänien nicht aus den Schlagzeilen: Schon zum Start gab es Proteste, als im Gegenzug das Bochumer Werk geschlossen wurde. Jetzt hat das rumänische Finanzamt die Hallen des Betriebs beschlagnahmt.
Spanien ist vom „efecto Merkel“ infiziert: Junge Leute fliehen vor der hohen Arbeitslosigkeit in ihrer Heimat und folgen der Einladung der Kanzlerin nach Deutschland.
Nach den Einschränkungen von Kanzlerin Merkel geht die Mindestlohndebatte in der CDU weiter. Der CDU-Arbeitnehmerflügel beharrt auf einer „allgemeinen verbindlichen Lohnuntergrenze“.
Der Mindestlohn-Befürworter Karl-Josef Laumann (CDU) spricht im Interview mit der F.A.Z. über die Differenzen zwischen seinem Konzept und den Vorstellungen der Kanzlerin und erklärt, wieso die Finanzkrise der CDU guttut.
Der rumänische Präsident Traian Basescu erklärt im F.A.Z.-Interview, warum seine Regierung trotz Euro-Krise den Euro einführen will und wie sich das Land auf den Schengen-Beitritt vorbereitet.
Nach Informationen der F.A.Z. rechnet der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten in diesem Jahr mit einem Wachstum von 3 Prozent. Für 2012 prognostizieren die Wirtschaftsweisen trotz der Schuldenkrise ein Wachstum von 0,9 Prozent - und weniger Arbeitslose.
In spanischen Fernsehen sind die Spitzenkandidaten der beiden großen Parteien aufeinandergetroffen. Der Konservative sprach den Sozialisten falsch an, der seine Niederlage bei der Wahl vorauszusetzen schien. Ihre Lebenswege ähneln sich.
Die Reallöhne der Arbeitnehmer sinken weiter. Trotz Aufschwung und Klagen über Fachkräftemangel sind die Lohnsteigerungen deutlich hinter der Inflation zurückgeblieben, berichtet die F.A.S.
Nathanael West führt uns mittenmang in die Krise, Ulrike Draesner lehrt uns rechtes Liegen und rechtes Lieben, und Douglas Coupland archiviert im Handstreich die Technikgesellschaft: Die F.A.Z.-Romane der Woche.
Das Studium an der Massenuniversität birgt Härten - doch diese zahlen sich aus: Die weitaus meisten Akademiker finden eine angemessene Stelle.
Bei „Anne Will“ ging es am vergangenen Mittwoch um den Mindestlohn. Sogar arbeitgebernahe Wirtschaftsforscher seien dafür, hieß es. Das ist falsch - und sorgt für Aufruhr.
An diesem Dienstag wird die Ostseepipeline Nord Stream in Betrieb genommen. Sie war politisch wie ökologisch umstritten, hat aber vielen Menschen Arbeit gebracht und soll die Versorgungssicherheit erhöhen.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober zwar gesunken, der Rückgang war mit 59.000 allerdings schwächer als sonst in dem Monat üblich. BA-Chef Weise will noch nicht von einer Trendwende sprechen.
In den Werkshallen war es für beide Seiten nicht einfach: für die Deutschen nicht, die viel als orientalische Kultur verbuchten - und für die Türken sowieso nicht.
Alan Bleasdale, Autor des „Laconia“-Drehbuchs, ist eine britische Legende. Ein Gespräch über historisches Vergessen und das Problem der Deutschen mit dem „nice Nazi“.
Es ist eine traurige Geschichte um „Kasimir und Karoline“. Frank Castorf lässt sie im Münchner Residenz Theater übers Oktoberfest toben. Aber auch laut bleiben sie menschlich.
Flutgewinnler nutzen nicht nur das Hochwasser in Bangkok, um sich zu bereichern. Die Thailänder klagen auch über zu wenig Solidarität untereinander.
Offenbachs Kämmerer Beseler hat ein Konzept zur Sicherung des Haushalts vorgestellt. Den Etat auszugleichen, hält er aber für unmöglich.