Jetzt fliegen die Banker raus
Der Ruf ist ruiniert. Die Boni schwinden. Zehntausende verlieren ihre Jobs. Den Investmentbankern geht es an den Kragen.
Der Ruf ist ruiniert. Die Boni schwinden. Zehntausende verlieren ihre Jobs. Den Investmentbankern geht es an den Kragen.
Der japanische Atomkraftwerksbetreiber Tepco bittet um weitere Hilfen für Entschädigungszahlungen. Airbus rechnet 2012 mit weniger Aufträgen. Die Privatisierung von Russlands größtem Ölförderer Rosneft im nächsten Jahr ist noch ungewiss. Die brasilianischen Umweltbehörden haben den Konzern Chevron wegen des Ölunfalls mit einer zweiten Millionenstrafe belegt. Die spanische Wirtschaft fällt in die Rezession zurück. Und in Frankreich ist die Arbeitslosenzahl im November auf den höchsten Stand seit zwölf Jahren gestiegen.
Albert Streit wechselt von Schalke 04 in die zweite Liga nach Aachen. Für den als schwer erziehbar geltende Mittelfeldspieler ist es die letzte Chance.
Alle südeuropäischen Länder und auch Frankreich sind im Abschwung - doch die deutsche Wirtschaft hält sich.
Positive Vorgaben der Wall Street und die Aussicht auf eine weitere Lockerung der europäischen Geldpolitik haben die Aktienkurse zu Beginn steigen lassen.
Sie müssen vor allem den gemessenen Abstand zur Frauenkirche einhalten: Dresdener Straßenmusiker müssen häufig umziehen.
Wer geht, wer bleibt, wer hält das alles überhaupt noch aus? Ein paar Tage in Griechenland im Winter 2011 geben einen tiefen Einblick in die Zustände des Landes und den drohenden Verfall.
Juan Carlos I. legt seine Finanzen offen - zum ersten Mal. Anlass ist die Korruptionsaffäre des Schwiegersohns. Profitieren soll Thronfolger Felipe.
Auswärtssiege für 1860 München und den VfL Bochum: Nach den Samstagsspielen der Zweiten Liga bleiben Karlsruhe und Frankfurt im Tabellenkeller. Der FSV reagiert mit der Entlassung von Trainer Boysen.
Sascha Rösler ist geübt in der Verunsicherung des Gegners. Der aggressiv-provokante Düsseldorfer Fußballprofi über sein Auftreten, sein Image und seine Karriere.
Seit drei Monaten sitzen die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus. Inzwischen haben sie gemerkt, dass es ganz leicht sein kann, alles anders zu machen - oder sehr schwer.
Auch nach dem Gipfel ist der Euro noch lange nicht gerettet. Er hat die Krise mit verursacht und spaltet Europa: Ohne den Euro hätten wir weniger Probleme. Von Philip Plickert
Brüssel, Durban, Klima, Geld: Probleme werden auf Krisengipfeln breitgetreten, aber nicht gelöst. Wer den Ärger angerichtet hat, muss sich dort nicht stellen. Wie lange noch?
Das passiert, wenn man den Verismus von ideologischem Ballast befreit. Im Dresdner Lipsisusbau zeigen sich Werke der Neuen Sachlichkeit in frischer Blüte.
O Carpaccio mio! Der italienische Senat speiste bislang fürstlich in der hoch subventionierten Kantine. Nun wird sie geschlossen. Die Abgeordneten befürchten das Schlimmste: Hunger.
Auch Eurobonds werden nicht helfen: Die Finanzkrise, von neoliberaler Politik verschuldet, greift vor allem den Mittelstand an - und damit die Demokratie. Aber noch ist es nicht zu spät.
Zwei Sterne für Hamburg: Alina Cojocaru und Carsten Jung begeistern in John Neumeiers überflüssig sentimentalem Ballett „Liliom" nach der Vorlage von Ferenc Molnár.
Monatelang hatten sie eine junge Frau misshandelt und gegen ihren Willen festgehalten. Jetzt wurde das arbeitslose Paar zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Nach jahrelangem Ringen wollte die Regierung den Einzelhandel mit seinem Volumen von 450 Milliarden Dollar im einst sozialistisch geprägten Subkontinent öffnen. Nun heißt es, sie traue sich doch nicht. Dabei wäre nichts notwendiger, um Indien ein Stück weit lebenswerter zu machen, die Inflation zu dämpfen und Krankheiten zu verringern.
Der neue Bundesfreiwilligendienst gewinnt langsam an Fahrt. Ein Besuch bei den ersten Freiwilligen.
Der Autoabsatz in Amerika ist im November gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist mit 8,6 Prozent nennenswert niedriger ausgefallen als erwartet. Auf den ersten Blick ist man versucht zu sagen: Wenn Krisen so aussehen, ist doch alles gut. Natürlich ist das Bild auf den zweiten Blick nicht ganz so klar. Die Stellenbilanz ist zu einem großen Teil auf das Saisongeschäft im Handel zurückzuführen, und ein November macht für das Autogeschäft keinen Sommer. Gleichwohl ist gerade der Autoabsatz dazu geeignet, zur Beruhigung in aufgeregter Zeit beizutragen.
Der Verdacht ist ungeheuerlich: Rund neun Monate soll ein arbeitsloses Ehepaar eine junge Frau als Haussklavin gehalten und misshandelt haben. Jetzt stehen die mutmaßlichen „Sklavenhalter“ vor Gericht - und bestreiten die Vorwürfe.
Es war immer alles so schön harmonisch bei Werder Bremen. Doch bei den Vertragsverhandlungen zwischen Klaus Allofs und Willi Lemke geht es nicht nur um Inhalte. Ein Ende ist nicht absehbar.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November überraschend um 24.000 auf 2,71 Millionen gesunken. Auch saisonbereinigt ging die Arbeitslosenzahl weiter zurück.
Der Aufschwung am Arbeitsmarkt sorgt für weniger Hartz-IV-Empfänger. Seit Einführung der Hartz-Reformen waren noch nie so wenig Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Eine neue Generation Südeuropäer macht sich auf, in Deutschland ihr Glück zu suchen. Viele sind gut ausgebildet, doch der Neubeginn in der Fremde ist nicht leicht.
Den Aufschwung dürfen die Grünen nicht gefährden, wollen sie die Mitte der Gesellschaft erreichen. Dort weiß der Wähler: Linke Finanzpolitik wird für ihn teuer.
Zum Auftakt der drei Monate dauernden Parlamentswahlen stagniert die Wirtschaft, das Budgetdefizit nimmt zu, und der Hohe Militärrat drückt sich vor Strukturreformen.
Kurzarbeit ist keine Wunderwaffe, auch wenn die Erfahrungen in der Krise 2008 gut waren. Die Lage in den Unternehmen ist nicht dieselbe wie vor drei Jahren.
Stefan Mappus war nur zwölf Wochen lang Manager bei Merck. Jetzt schmeißt der frühere baden-württembergische Ministerpräsident hin. Es gibt Indizien, dass er nicht freiwillig ging.
Bevor aus Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe eine rechte Terrorzelle wurde, sind sie alle im selben Viertel aufgewachsen: Jena-Winzerla. Unser Autor lebt seit zwanzig Jahren dort.
Die große Südstaaten-Dichterin Carson McCullers kann uns heute noch aufrütteln. Das beweist eine exzellente Neuausgabe ihrer großen Romane.
In der Haushaltsdebatte im Bundestag hat Kanzlerin Merkel die Opposition vor einer Blockade der geplanten Steuerentlastungen gewarnt. Kritik übte sie abermals an der EU-Kommission.
Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einigt sich auf einen Kompromiss bei der Arbeitslosenförderung. CO2-Speicherung und die Steuervorteile bei der Gebäudesanierung bleiben Streitfälle.
Der überparteiliche Defizit-Ausschuss des amerikanischen Kongresses ist gescheitert. Dennoch drängt Barack Obama darauf, dass eine Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge verlängert wird.
Die Theorie optimaler Währungsräume passt auf die Vereinigten Staaten, aber nicht auf Europa. Von Patrick Welter.