Der Staat überfordert sich und sein Personal
Im Tarifabschluss für Bund und Kommunen scheint Realismus auf. Er erlaubt bald sogar freiwillige Mehrarbeit. Der nötige Abschied von politischen Allzuständigkeitsphantasien steht aber noch aus.
Im Tarifabschluss für Bund und Kommunen scheint Realismus auf. Er erlaubt bald sogar freiwillige Mehrarbeit. Der nötige Abschied von politischen Allzuständigkeitsphantasien steht aber noch aus.
Das US-Gesundheitsministerium strukturiert die eigenen Behörden um. Dabei greift es massiv in die Forschung ein. Was genau droht, hat ein Team nun berechnet.
Am 25. Oktober 1984 verschwand Günter S., Stunden später wurde er tot aufgefunden. Die Ermittler gingen von einem Mord aus – und rätselten über eine Notiz, die S. kurz vor seinem Tod schrieb. Nun löst ein neues Gutachten den Fall.
Amerikas Präsident ruft den „Tag der Befreiung“ aus und überzieht die Welt mit hohen Zöllen. Er möchte die Vereinigten Staaten bereichern und neue Arbeitsplätze schaffen. Kann das gelingen? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
„Adolescence“ ist ein weltweiter Netflix-Erfolg. Dabei ist die britische Fernsehserie weder spannend noch schön anzusehen. Doch sie berührt eine Angst, die nie so groß schien wie heute.
Freiheitsversprechen bei der Festnahme: Die Leipziger Buchmesse stand im Zeichen der finsteren politischen Situation. Und was wird aus der Literatur?
Finanzkabarettist Chin Meyer spießt alles auf, was in der Finanzbranche schief läuft. Er erfindet „Fuselanleihen“ und macht das Publikum mit windigen Tipps zum Millionär.
Donald Trump bringt die Pläne der britischen Regierung durcheinander: Sie muss mehr sparen als geplant und kann die Gründe nicht laut aussprechen. Sie will den US-Präsidenten nicht verprellen.
Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr nur schwach zu spüren. Wird es mit den Schuldenpaketen besser?
Der amerikanische Präsident schockt die Welt mit neuen Autozöllen. Was hat Trump vor? Welche Vorteile hat Amerika in einem Handelskrieg? Und wie kann sich Brüssel wehren? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Eine der ärmsten Regionen Spaniens schwankt zwischen Goldgräberstimmung und der Angst vor den Schwankungen des Weltmarkts. Die künstlichen Diamanten aus der Extremadura sollen Halbleiter schneller machen.
Hohe Sozialabgaben und einen zu großzügigen Umgang mit Krankentagen sieht der Offenbacher Geschäftsmann Roland Walter als Gefahr für viele kleinere Unternehmen. Am hohen Krankenstand in Deutschland hätten auch die Ärzte Schuld.
Lange sah man sie ausschließlich als Einschränkung, heute aber gelten Autismus, Tourette oder ADHS vielen als Bereicherung. Aber wie sieht das im Berufsalltag aus?
SPD und Union wollen die Regelungen für das Bürgergeld verschärfen. Wer nicht arbeiten will, soll Leistungen entzogen bekommen. Ist das angemessen? Und vor allem: Wie viel würde sich überhaupt ändern?
Die AfD ist längst kein rein ostdeutsches Phänomen mehr. Im Ruhrgebiet erzielt sie Rekordwerte und dringt in einstige SPD-Hochburgen vor. Was treibt diesen Wandel an? Eine Spurensuche.
Peter Glanz betreibt eine der letzten Videotheken Deutschlands. Wer leiht sich hier noch Filme aus? Und was wird fehlen, wenn auch er für immer schließt?
Deutschlands Industrie verkündet einen Stellenabbau nach dem anderen. Darin liegt sogar eine Chance. Wer die Branche wechselt, kann Erfolg haben. Neue Daten zeigen, wo das geht. Doch das Land nutzt diese Chance nicht.
Statt mehr Menschen in Arbeit zu bringen, verursacht das Bürgergeld vor allem hohe Kosten in der Verwaltung, zeigt eine Bertelsmann-Studie. Welche Reformen nötig sind.
Der Psychosomatiker und Psychotherapeut Claas Lahmann erklärt, was gegen Überarbeitung hilft, woran man erkennt, ob man den falschen Beruf gewählt hat – und welche Last er den Menschen gerne nehmen würde.
Die Renten- und Regulierungsversprechen der schwarz-roten Verhandler treiben die Arbeitskosten in unrealistische Höhen. Ein echter Politikwechsel sieht anders aus.
Migranten nach der Wahl: Jahrzehntelang kämpften die Nachkommen der Gastarbeiter und Flüchtlinge für die Anerkennung, Teil des deutschen Wir zu sein. Warum ändert sich das?
Die Institutionen in den USA werden rücksichtslos geschleift. Die politische Opposition der Demokraten verstummt. Im Netz geben Behördenmitarbeiter dem Kahlschlag von Musk und Trump Kontra. Doch viele sind ohne Hoffnung.
Seit zwanzig Jahren konzentriert sich die Politik auf Familien im unteren Einkommensbereich, wöhrend der Ampelregierung auch auf familiale Lebensformen in all ihrer Vielfalt. So sollte es nicht bleiben.
Union und Sozialdemokraten wollen über eine Koalition verhandeln. Dafür ist die SPD den Konservativen in den Sondierungsgesprächen weit entgegen gekommen.
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger verteidigt im Interview Wahlgeschenke. Sie begrüßt die Reform des Bürgergeldes und sagt, wie sie sich die Migrationswende vorstellt.
Nach dem Schuldenbeschluss macht die SPD der Union viele Zugeständnisse auf dem Weg zu Koalitionsverhandlungen. Die Parteispitzen verbreiten vorsichtigen Optimismus.
Donald Trump und Elon Musk wollen den amerikanischen Regierungsapparat zerlegen. Die Einschnitte sorgen weit über Behörden hinaus für große Kollateralschäden. Betroffene erzählen ihre Geschichten.
Eine fast mörderische, aber machbare Aufgabe: Die SPD steht abgestraft da, aber sie könnte in einer Koalition mit der Union wieder Luft zum Atmen finden. Das liegt auch an Merz.
Fritz Litzmann und Hermann Schwaderlappen schieben seit 41 Jahren beim Sitzungskarneval im Bonner Pantheon ihre Ablösung hinaus. Jetzt ist Litzmann krank, und Schwaderlappen muss eine Doppelrolle spielen. Das ist so rührend wie komisch.
Mehr als eine Millionen Menschen sind in Deutschland abhängig von Angstlösern und Schlafmitteln – häufig, ohne es zu bemerken. Warum das Problem kaum lösbar ist.
Hamburg wächst rasant. Im Zentrum entsteht ein neuer Stadtteil. Der soll mit der Veddel zusammenwachsen, einem kleinen, migrantisch geprägten Problemviertel. Kann das funktionieren?
Ausgerechnet im gediegenen Wiesbaden ist die Arbeitslosenquote höher als in anderen Städten im Rhein-Main-Gebiet. Das hat mehrere Gründe und hinter den schlechten steckt auch eine gute Nachricht.
Die Genossen haben lange genug neue Sozialleistungen ausgerollt. In Zukunft muss sich Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik klaren Effizienzkriterien stellen.
Die Unternehmen warten auf die neue Regierung, die Konjunktur ist weiter schwach. Derweil steigt die Zahl der Langzeitarbeitslosen auf eine Million. Die Bundesagentur wünscht sich bessere digitale Mittel.
Gelsenkirchen, Kaiserslautern, weite Teile Ostdeutschlands: Die AfD ist dort besonders stark, wo es keinen Erstligafußball mehr gibt. Das kann kein Zufall sein.
Unternehmen suchen derzeit wenig nach neuen Mitarbeitern. Die Bundesagentur für Arbeit hat ihren Index veröffentlicht, der so schwach ausfällt wie seit vier Jahren nicht mehr. Noch gibt es keine positiven Aussichten.