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Blogs | Stützen der Gesellschaft

Das Westviertel, die Schweiz und die Steuerhinterziehung

Die Schweiz hat bei Steuerhinterziehern eine lange Tradition. Die Schweiz hatte damit jüngst auch ein paar Probleme, und musste ein paar Zugeständnisse machen, aber das sind nur kurzfristige Verwerfungen. Langfristig zählt immer noch das, was an schönen, alten Westviertelgewissheiten in den Prospekten steht, die sich in Westvierteln in den Briefkästen finden. Lernfähigkeit war eben noch nie in der menschlichen Geschichte ein gutes Geschäftsmodell.

Don Alphonso
25.05.2010 00:53 Uhr
Blogs | Stützen der Gesellschaft

Dem Staat einen Steuerhinterzieher stiften

Offensichtlich hat die deutsche Politik ein massives Problem, die Sorgen und Nöte der sie besitzenden deuitschen Oberschicht zu verstehen. Es kann und darf absolut nicht darum gehen, irgendwelche Steuerhinterzieher davon kommen zu lassen. Man würde so nur dazu beitragen, dass unsere Dümmsten und Unfähigsten reich bleiben, nicht vorbestraft und damit nicht diskriminiert und geschnitten werden können, und weiterhin hässliche Protzkisten in unsere Viertel bauen. Das geht nicht an. Und wenn schon die Politik nicht tut, was brauchen, müssen wir es eben selbst tun.

Don Alphonso
01.02.2010 09:40 Uhr
Blogs | Chaos as usual

30% auf alles, inklusive Tiernahrung

Wahrscheinlich hätte Oskar Lafontaine auf dem jüngsten Parteitag der Linken auch das Manna vom Himmel regnen lassen können - die vernichtende Kritik der erhabenen Loge der Leitartikler wäre keinen Strich positiver ausgefallen. NATO abschaffen? Mindestlohn einführen? Vermögenssteuer für Reiche? - Gleich in mehrfacher Hinsicht der casus belli für das Elitekommando der bundesdeutschen Nachrichten-Streitkräfte: Was nicht sein darf, das kann nicht sein. Ende der Durchsage. Over and out. Sehr schade, meiner bescheidenen Meinung nach, zumal ich glaube, dass das professionelle Auge der medialen Beobachter sich von Kindereien wie dieser Ode an die Friedfertigkeit, die in dem Beschluss zur NATO zum Ausdruck kommt, allzu leicht ablenken hat lassen. Denn seien wir uns mal ehrlich: Einseitig die NATO abschaffen oder auf einen Weltmeistertitel für die DFB-Elf pochen - worin bestünde da in der Praxis der Unterschied? Beide Anliegen sind jenseits von Gut und Böse, nicht spruchreif, absolut unrealistisch, damit muss man sich doch wirklich nicht lange aufhalten! Wer so was fordert, der will lediglich ein Zeichen des guten Willens gegenüber den zahlreich erschienen Fans setzen, sie für ihre Mühen und ihr persönliches Engagement belohnen, aber damit doch nicht wirklich ein politisches bzw. sportliches Programm bestreiten! Das weiß man doch. Jede Zeile darüber deshalb eine verschwendete Zeile.

Thomas Strobl
22.06.2009 18:01 Uhr

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