Gewa schwankt, Laurèl fällt
Die Insolvenzen bei Mittelstandsanleihen gehen munter weiter. Nun trifft es den Modekonzern Laurèl. Auch die Immobiliengesellschaft Gewa hat mit ihrem Wohnturm Probleme.
Die Insolvenzen bei Mittelstandsanleihen gehen munter weiter. Nun trifft es den Modekonzern Laurèl. Auch die Immobiliengesellschaft Gewa hat mit ihrem Wohnturm Probleme.
Der Tierbedarfshändler Karlie und der Modekonzern René Lezard sind in ernste Schwierigkeiten geraten. Damit könnten sich die nächste Ausfälle von Mittelstandsanleihen anbahnen.
Der Markt für Mittelstandsanleihen ist in schlechter Verfassung. Dennoch gibt es neue Angebote. Doch die Emittenten backen kleinere Brötchen.
Am Anfang war Siegfried Hofreiter ein Kleinbauer. Am Ende hatte er den größten Agrarkonzern Europas, hunderte Millionen Euro Schulden und Mitarbeiter, denen es gutging wie ihm. Solange sie sein Glück nicht störten.
Jahrelang warb die Versicherungsholding Enterprise für ihre Anleihen damit, dass sie Geld für Zins und Tilgung auf einem Extrakonto anspare. Nach der Insolvenz stellt sich heraus: April, April.
In kurzer Zeit haben die Anleger in Mittelstandsanleihen mehrere Tiefschläge erleiden müssen. Was ist da los?
Es geht Schlag auf Schlag am Markt für Mittelstandsanleihen: Mit der Anleihe des Bettwarenherstellers Gebr. Sanders gerät die fünfte Anleihe in dieser Woche in Bedrängnis.
Am Markt für Mittelstandsanleihen fallen die Emittenten um wie Fliegen. Nach vier Insolvenzen seit Anfang Juli bitten nun die Mode-Unternehmen René Lezard und Laurèl die Gläubiger zur Kasse.
Nach dem Agrarkonzern KTG Agrar hat nun auch dessen Tochtergesellschaft KTG Energie Insolvenz angemeldet.
Die Versicherungsholding Enterprise geht in die Insolvenz. Am Freitag wurden die Verwalter bestellt. Erste Maßnahme ist, dass die am Mittwoch fälligen Zinsen nicht gezahlt werden.
Die Versicherungsholding Enterprise geht in die Insolvenz. Am Freitag wurden die Verwalter bestellt. Erste Maßnahme ist, dass die am Mittwoch fälligen Zinsen nicht gezahlt werden.
Der Biogasanlagenbetreiber KTG Energie ergänzt den Vorstand. Aufgabe der neuen Mitglieder soll es sein, Prüfungen vorzunehmen - auch mit Blick auf Insolvenzgründe.
Die Zech-Stiftung übernimmt Teile des Agrargeschäftes und die Mehrheit der Energiesparte. Für deren Aktionäre eine gute Nachricht: Der Kurs der Aktie steigt kräftig.
Nach dem Insolvenzantrag ist die Zukunft des Modehauses Wöhrl ungewiss. Sanierungsexperte Robert Buchalik rechnet mit Verlusten für die Anleger von bis zu 95 Prozent. Unterdessen stellt sich heraus, dass Sinn Leffers gar nicht zur Wöhrl AG gehört.
Das Nürnberger Modehaus Wöhrl beantragt die Sanierung im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens, um die Insolvenz zu vermeiden. Ein Schuldenschnitt ist derzeit offenbar nicht geplant.
Teure Helikopterflüge und mit 394 Millionen Euro überschuldet - trotz viel mehr Subventionen als gedacht. Das ist eine Zwischenbilanz der Pleite des Agrarkonzerns KTG.
Kritiker des Agrarkonzerns KTG hatten sich schon lange um das Geld der Anleihengläubiger gesorgt. Jetzt zeichnet sich ab: Es ist wohl verloren.
Der Verlag Bastei-Lübbe muss seine Erfolgsrechnung korrigieren. Dadurch halbiert sich fast der operative Gewinn der vergangenen beiden Jahre. Die Anleger reagieren gefasst.
Der Agrarkonzern KTG war ein Dschungel wirrer Schuldverflechtungen - und auch ein hoch subventionierter Selbstbedienungsladen?
Nach dem früherern KTG-Agrar-Chef Hofreiter räumt jetzt auch KTG-Energie-Chef Berger den Stuhl. Im Grunde kann das nicht überraschen.
Die wichtigste operative Tocher der Enterprise Holdings ist insolvent und wird von der Aufsichtsbehörde abgewickelt. Das neue Geschäftsmodell scheint noch unklar, die Anleihenkurse sind drastisch gefallen.
Schwache Unternehmen, die ihre Schulden nicht bedienen können, greifen auf Mittelstandsanleihen zurück. Die Tilgungen fallen oft aus – ist das der Todesstoß für den Mittelstandsmarkt?
Das Desaster am Markt für Mittelstandsanleihen geht weiter. Mit dem Insolvenzantrag des Agrarkonzerns KTG Agrar fällt nun der 28. Emittent an diesem Markt aus.
Drei Nischen-Finanzdienstleister bringen neue Anleihen auf den Markt. Die Angebote von Deutsche Bildung, Ferratum und 4finance sind dabei höchst unterschiedlich.
Reift die nächste große Pleite bei Mittelstandsanleihen heran? Der Agrarkonzern kann am Montag seine Zinsen nicht bezahlen. Man rechnet aber mit einer Nachzahlung innerhalb von zwei Wochen.
Mit 65 Jahren hat die Beate Uhse AG das Rentenalter erreicht. Es geht ihr auch nicht gut. Ein Verzicht der Gläubiger soll das Überleben sichern helfen.
Der schillernde Chef des insolventen Windkraftkonzerns Windreich, Willi Balz, war immer schon für Alleingänge gut. Seine jüngste Eskapade sorgt bei der Insolvenzverwaltung für Verstimmung.
Der Brennstoff-Hersteller German Pellets wird zerschlagen. Mehrere Werke des insolventen Holzverarbeiters werden von zwei Investoren übernommen.
Einst hatte der Pflegeheimbetreiber Senivita Sozial das beste Rating aller Mittelstandsanleihen. Kurz vor Fälligkeit ist es tief im Ramsch. Nur dank Verkäufen an Tochtergesellschaften soll es keinen Ausfall geben.
Der Heimtierbedarfshändler Karlie steckt in Schwierigkeiten. Jetzt sollen die Anleihegläubiger Zugeständnisse machen - damit die Anleihe überhaupt bedient werden kann.
Die Brauerei Karlsberg gilt als vergleichsweise solider Emittent im Bereich von Hochzinsanleihen. Jetzt versucht sie es in dem angeschlagenen Markt mit einer Neuemission.
Ekosem-Agrar fordert von seinen Gläubigern eine Verlängerung der Anleihen-Laufzeit ohne zusätzliche Kompensation. Nicht alle Gläubiger sind einverstanden. Der Fall Eno Energy zeigt: Kompromisse sind möglich.
Der angeschlagene Maschinenbauer Singulus hat Gläubiger und Aktionäre für sein Restrukturierungskonzept gewonnen, auch wenn es diese Geld kostet.
Die Insolvenz von German Pellets ist ein Fiasko. Der Ruf des Marktes hat sich kontinuierlich verschlechtert. Anleger sind nun auch bei Mittelstandsanleihen hochgradig nervös.
Die Anleihe des italienischen Stromhändlers Exergia war schon zurückgezahlt, da forderten die Banken das Geld wieder zurück. Es war kein Geld eingetroffen. Derweil steht Geschäftsführer Marenco wegen Betrugs vor Gericht.
Die Zuversicht der Anleihegläubiger des Brenstoffherstellers German Pellets schwindet. Eine Telefonkonferenz dürfte zu den weiteren Kursverlusten beigetragen haben.