Überall steigt die Inflation – außer in China
Steigende Preise fürchten Pekings Machthaber wie die Pest und setzen auf Kontrolle. Doch langfristig werden wohl auch in der Milliardennation Energie und Essen teurer.
Steigende Preise fürchten Pekings Machthaber wie die Pest und setzen auf Kontrolle. Doch langfristig werden wohl auch in der Milliardennation Energie und Essen teurer.
Die Bundesregierung will die Gasumlage reparieren und auf Schloss Meseberg neue Entlastungen diskutieren. Und: In der EU geht der Streit über Visa für Russen weiter.
Die Konsumlaune sinkt, denn es wird gespart. Doch bei Lebensmitteln ist das nur begrenzt möglich. Das sollte nicht ausgenutzt werden.
Die Inflation macht Lohnsteigerungen zunichte. Im zweiten Quartal sanken die Reallöhne um über 4 Prozent.
Seit März tobt ein Machtkampf um die Zukunft von Cewe. Daran ist nicht nur eine komplizierte Struktur schuld.
Forderungen nach deutlich höheren Leitzinsen zur Bekämpfung der hohen Inflation machen die Runde. Im EZB-Rat gibt es offenbar auch Mitglieder, die sich eine Zinsanhebung um 0,75 Prozentpunkte im September vorstellen könnten. Das bewegt die Märkte.
Für den Konsum gaben die Amerikaner im Juli 0,1 Prozent mehr Geld aus als im Vormonat – weniger als von Analysten erwartet. Dafür sinkt der Inflationsdruck.
Die Bundesregierung will rasch ein drittes Entlastungspaket auf den Weg bringen. Der SPD-Generalsekretär sagt, dass die Ampel sich zeitnah einigen wird. Und auch der Kanzler macht eine Ansage.
Krankenhäuser würden ohne Hilfen finanzielle Probleme bekommen, mahnt der Klinikbetreiber Asklepios. Der Gewinn des Konzerns ist trotzdem zunächst gestiegen.
Die EZB-Präsidentin schlägt in einem Interview nachdenkliche Töne zum Thema Prognosen von Inflation an. Anlass sind die jüngsten Erfahrungen.
DIW-Chef Marcel Fratzscher hält die Furcht vor einer Lohn-Preis-Spirale für Unsinn. Die Gewerkschaftschefin Yasmin Fahimi sieht aber Grenzen der Lohnerhöhungen.
83 Prozent der Deutschen sind wegen der hohen Inflationsrate besorgt. Auch wenn sich die konkreten Auswirkungen noch in Grenzen halten, ist das Vertrauen in die Politik der Bundesregierung gering.
Die konkreten Auswirkungen sind zwar noch kaum zu spüren. Aber die meisten Deutschen stellen sich auf langfristig steigende Preise ein. Die These, diesem Problem könne man mit Nachgiebigkeit gegenüber Russland begegnen, ist aber nur bei Linken und AfD populär.
Die hohe Teuerung frisst die Ersparnisse der Deutschen auf. Trotzdem legen sie noch Geld zurück. Was die Einlagen anbelangt, können sich die Sparkassen etwa nicht beklagen – vorerst.
Sein Bemühen, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln, hilft dem türkischen Präsidenten. Die wirtschaftliche Schwierigkeiten seines Landes bleiben gleichwohl enorm.
Nachdem es vor einigen Wochen schon dazu kam, durchbricht der Euro wieder die Parität zum Dollar. Dieses Mal scheint sich die Gemeinschaftswährung unterhalb eines Dollars einzunisten.
Für die deutsche Konjunktur stehen die Zeichen auch im dritten Quartal auf Flaute, warnt die Bundesbank. Verbrauchern drohen derweil im Herbst zweistellige Inflationsraten.
Kanzler Scholz und Vizekanzler Habeck besuchen Kanada, der RBB-Verwaltungsrat tagt zur Vertragsauflösung von Patricia Schlesinger und der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone steht vor Gericht. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Bundesanleihen geraten unter Verkaufsdruck. Die zehnjährige Rendite steigt auf 1,2 Prozent. Finanzmarktteilnehmer äußern Zweifel an EZB-Politik.
Im vergangenen Monat sind die Kosten für Produzenten durchschnittlich um 37,2 Prozent gestiegen. Haupttreiber sind weiterhin die hohen Energiepreise, doch Ökonomen sehen ein Ende der Teuerungsphase voraus.
Die Stimmung der Aktienprofis wird besser. Einige Großinvestoren wie Warren Buffett haben sich ohnedies nicht schrecken lassen. Viele Analysten bleiben aber skeptisch.
In Großbritannien schnellt die Inflationsrate zum ersten Mal seit Jahrzehnten in den zweistelligen Bereich. Der britische Schatzkanzler Zahawi kann die Beunruhigung der Bürger nachvollziehen – hat aber keine schnelle Lösung.
Inflation und Papierknappheit wirken sich auch auf Schulmaterialien aus. Hefte und Zeichenblöcke haben im Juli fast 14 Prozent mehr gekostet als vor einem Jahr.
Die Debatte um weitere Entlastungen in der Energiekrise läuft. Einer Erzfeindin von Donald Trump droht eine Niederlage. Und Menschen über 60 Jahren soll eine weitere Corona-Impfung empfohlen werden. Der F.A.Z.-Newsletter.
Seit Oktober 2020 sind die Großhandelspreise jeden Monat gestiegen. Jetzt sind sie zum ersten Mal wieder gesunken. Doch das ist noch keine Inflations-Entwarnung für Privathaushalte.
Ausgerechnet die ersten Zeichen für ein Abebben der Inflation in Amerika helfen dem Inflationsschutz Gold. Steigt der Goldpreis jetzt weiter?
Im Juli lag die Inflationsrate der Vereinigten Staaten bei 8,5 Prozent, nach 9,1 Prozent im Juni. Auch in Deutschland ist die Teuerung etwas zurückgegangen – aber wohl nur vorübergehend.
In den USA hat die Dynamik des Preisanstiegs im Juli stärker als erwartet nachgelassen. Im Juni hatte die Teuerung in der größten Volkswirtschaft der Welt noch bei 9,1 Prozent gelegen und damit auf dem höchsten Stand seit gut 40 Jahren.
Bundesfinanzminister Christian Lindner unterstrich am Mittwoch in Berlin, dass 48 Millionen Menschen von dem Gesetz profitieren könnten. Das durchschnittliche Volumen einer abgewendeten Belastung betrage 192 Euro.
Der Preisauftrieb hat sich wie erwartet etwas abgeschwächt. Für den Herbst wird jedoch ein Kostenschub erwartet.
F.A.Z.-Preisbericht: Im Oktober könnte die Inflationsrate auf mehr als 10 Prozent steigen. Das dürfte schmerzen.
Die Inflation frisst die Kaufkraft vieler Steuerzahler auf. Mehr Steuern bezahlen müssen sie trotzdem. Die „kalte Progression“ spült allein dieses Jahr 10 Milliarden Euro in die Staatskasse. DIHK-Chef Adrian fordert Entlastung – und zwar schon für 2022.
Spanien will beim Gassparen in Europa ein Vorbild werden. Die Klimaanlagen sollen bei 27 Grad stoppen und nicht mehr auf niedrigere Temperaturen kühlen. Laden- und Restaurantbesitzer sind aufgebracht.
Paradoxe US-Wirtschaft: Ein spektakulärer Jobzuwachs im Juli lindert die Rezessionsängste – befeuert aber auch die Inflationssorgen.
Die Europäische Zentralbank hat viel zu spät auf die Inflation reagiert. Jetzt müssen sich die Verantwortlichen im EZB-Turm auf ihr eigentliches Ziel konzentrieren: Preisstabilität.
Die Vergütungsberater von Johnson Associates gehen von Boni-Kürzungen für Investmentbanker aus. Das laufende Jahr dürfte nach dem „fabelhaften 2021“ ein Tiefschlag werden.