Rückgang der Inflation im März erwartet
Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaftsaktivität im laufenden Quartal erneut sinken wird. Bei der Teuerung erwartet sie allerdings einen Rückgang.
Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaftsaktivität im laufenden Quartal erneut sinken wird. Bei der Teuerung erwartet sie allerdings einen Rückgang.
Angesichts der Turbulenzen rund um die Credit Suisse kündigen EZB, Fed & Co. eine gemeinsame Aktion an, um die Liquiditätsversorgung zu stärken. An den Aktienmärkten herrscht dennoch weiter Verunsicherung.
Die Chefs der großen Notenbanken äußern sich positiv über den Credit Suisse-Deal. EZB-Präsidentin Lagarde begrüßt das rasche Handeln, auch Fed-Chef Powell spricht von einem Schritt zur Stützung der Finanzstabilität.
Es kann schon Zielkonflikte für eine Notenbank zwischen Preisstabilität und Finanzstabilität geben
Nach einer turbulenten Woche scheint sich die Lage im Bankensektor vorerst beruhigt zu haben. Doch die anfänglichen Kursgewinne des Dax etwa halten nicht lange.
Die Notenbanken zeigen schon mal, was sie tun könnten, wenn die Bankenkrise weiter um sich greift. Im Extremfall: alles Erforderliche.
Jahrelang wurde gejammert und geschimpft, uns sei der Zins geklaut worden. Nun ist er wieder da, und die Sparer verschlafen es – und nein, die Silicon Valley Bank und die Credit Suisse taugen nicht als Ausrede.
Der Kurs stürzt um fast 11 Prozent ab. Die EZB-Aufseher kommen in einer Krisensitzung zu dem Schluss, dass die Bankenbranche weiterhin stabil ist.
Die Zentralbanken wurden von der hohen Inflation überrascht. Sie handelten zu spät, mit nicht unerwarteten Folgen für die Märkte – analysiert der frühere EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark in einem Gastbeitrag.
Die EZB hatte sich im Kampf gegen die Inflation zu lange zu wenig zugetraut. Nun erhöht sie ihre Leitzinsen trotz der Nervosität an den Finanzmärkten. Das ist konsequent und richtig.
Trotz der Bank-Turbulenzen entscheidet sich die Notenbank für eine Zinserhöhung um 0,5 Prozentpunkte. Und setzt auf Worte.
Die Börsen in Europa haben den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) verdaut und nach einem kurzen Rücksetzer ihren Erholungskurs fortgesetzt.
Die Entspannung bei Aktienkursen und Risikoausfallversicherungen währt nur kurz. Dann nehmen Deutsche Bank und Commerzbank die Talfahrt wieder auf.
Die EZB kündigte an, für alles Erforderliche bereitzustehen. Ihre Prognosen für die Inflation hat sie nach unten korrigiert.
Im Kampf gegen die hohe Inflation erhöht die Europäische Zentralbank wie angekündigt den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte, auf 3,5 Prozent. Um die Preis- und Finanzstabilität im Euro-Raum zu wahren, sei die EZB bereit, so zu reagieren, wie nötig, sagte Notenbankchefin Christine Lagarde.
Nicht nur in Amerika gibt es erhebliche Unruhe im Bankensektor. Auch die Schweizer Bank Credit Suisse steckt in schwerem Fahrwasser. Trotzdem entscheidet die EZB sich für die sechste Zinserhöhung in Folge.
Für Franck Dixmier, Anleihechef von Allianz Global Investors, darf die EZB den Zinserhöhungszyklus nicht stoppen, wenn sie glaubwürdig bleiben will.
Der Kurs der Schweizer Großbank legt in Zürich um 30 Prozent zu. Auch die Titel von Deutscher Bank und Commerzbank gewinnen wieder an Wert.
Tausende in Berlin demonstrieren gegen Netanjahus Justizreform. Die Ministerpräsidenten treffen sich, um über die Verteilung von Flüchtlingen zu reden. Und die neue Version eines Chatbots bringt die Netzwelt in Aufruhr. Der F.A.Z. Newsletter.
Hohe Inflation, 4 Prozent Bauzinsen, 0,16 Prozent auf Sparbücher: Wie geht es weiter in der Welt der Zinsen, wenn die EZB am Donnerstag ihre sechste Leitzinserhöhung in Folge verkündet?
Nach dem Kollaps der Silicon Valley Bank rechnen Analysten damit, dass Europas Banken ihren Sparkunden höhere Zinsen bieten müssen als bisher gedacht. Schließlich werden Banken bei weiter steigenden Leitzinsen zumindest temporäre Verluste auf ihre Anleihen zu verkraften haben. Dann wird es wichtig sein, über Einlagen zu verfügen.
Nach der Zinswende kollabieren in den USA Banken. Im F.A.Z.-Podcast gehen wir mit dem früheren Wirtschaftsweisen Volker Wieland der Bedeutung für die Geldpolitik nach – auch mit Blick auf die Geldpolitik der EZB.
Die Silicon Valley Bank stolperte über eine der solidesten Geldanlagen der Welt. War das unglücklich oder fahrlässig?
Am Donnerstag will die EZB über weitere Zinserhöhungen entscheiden, am kommenden Mittwoch die amerikanische Notenbank Fed. Zu früh im Kampf gegen die Inflation nachzulassen wäre gefährlich.
Immobilienkäufer müssen wieder höhere Zinslasten bei Krediten tragen: Finanzierungen haben sich nach einer Entspannung deutlich verteuert. Darüber, wie es weiter geht, sind sich die Fachleute uneins.
Der Fall der Silicon Valley Bank lässt böse Erinnerungen wach werden. Auch die Finanzkrise 2008 begann mit dem Zusammenbruch einer Bank. Der plötzliche Zinsanstieg hat Bilanzen durcheinandergewirbelt.
Angesichts der Turbulenzen im amerikanischen Bankensektor ist die Sicherheit von Anleihen gefragt. Auch der Euro trifft auf Interesse.
Die Angst vor einer neuen Banken- und Finanzkrise geht um. Zwei Bundesminister touren durch Brasilien und Kolumbien. Und an deutschen Flughäfen wird wieder gestreikt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Europäische Aktien haben in diesem Jahr besser abgeschnitten als erwartet, da die chinesische Wirtschaft wieder Fahrt aufgenommen hat und die Energiekrise sich als weniger schwerwiegend erwies als angenommen.
Sollte die EZB ihr Anleihenportfolio nach grünen Kritierien umschichten, dürfte sich das auf den Markt auswirken. Die Fondsgesellschaft Metzler hat mögliche Effekte berechnet.
Der oberste Bankenaufseher will sich in Berlin der Digitalisierung in der Finanzwirtschaft widmen. Seine Nachfolge übernimmt Vizepräsidentin Claudia Buch.
Die Zinserhöhungen der EZB geben bisher nur die wenigsten Banken weiter. Was den Sparern an Zins entgeht, kassiert die Bank. Dabei gibt es genug Alternativen.
Von der Leyen reist nach Washington, mehrere Tote bei Amoktat in Hamburg, deutsche Sparer haben wenig von der neuen Zinswelt und bei den Oscars hat ein deutscher Film gute Chancen. Der F.A.Z.-Newsletter
Nach Jahren der Nullzinsen sollten die Sparer aufwachen und zu Banken mit ordentlichen Zinszahlungen wechseln.
In den Niederlanden darf man in vielen Geschäften und staatlichen Einrichtungen nicht mehr bar zahlen. Doch die Freiheit, nicht per Karte zu zahlen, sollte dringend erhalten bleiben.
Italienische Privatanleger decken sich mit an die Inflation gekoppelten Staatspapieren ein und springen für die auslaufenden EZB-Anleihenkäufe in die Bresche. Doch dadurch steigen die ohnehin hohen Staatsschulden.