Chemie unter Strom
Ohne die chemische Industrie wird der klimaneutrale Umbau der Wirtschaft nicht gelingen. in Elektroautos wird mehr Chemie eingesetzt. Woher der nötige Grünstrom für das Mammutprojekt kommen soll, ist aber nach wie vor offen.
Ohne die chemische Industrie wird der klimaneutrale Umbau der Wirtschaft nicht gelingen. in Elektroautos wird mehr Chemie eingesetzt. Woher der nötige Grünstrom für das Mammutprojekt kommen soll, ist aber nach wie vor offen.
Sechs Städte an Rhein und Ruhr wollten mit grünem Strom im fernen Asien Geld verdienen. Nun ist das Unternehmen ein Sanierungsfall, die Geschäftszahlen sind ein Fiasko. Ein Lehrstück, das zu Lasten der Steuerzahler geht.
In China wird der Strom knapp, immer öfter stehen die Bänder still. Peking ordnet nun an, dass die Provinzen gegensteuern. Manche Zulieferer sichern die Produktion über mit Kraftstoff betriebene Generatoren.
Im Jahr 1971 gab es den letzten großen Arbeitskampf in der Chemieindustrie. Warum es seitdem harmonischer zugeht, erschließt sich aus dem Konzernarchiv von Evonik.
Evonik-Vorstandschef Christian Kullmann findet, dass die Themen Wirtschaft und Klima im Wahlkampf nicht angemessen behandelt werden. Im F.A.Z.-Interview spricht er über seine Schwierigkeiten mit den Grünen, Klageattacken – und die Zukunft der Kernenergie.
In den Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet wird ein sehr guter Job gemacht. Es sind wohl nicht alle Weichen in Deutschland falsch gestellt. Das kann nur so bleiben, wenn das Bildungssystem endlich auf Weltklasseniveau kommt.
Der Spezialchemiekonzern Evonik nimmt in der Heimat eine neue Kunststoffanlage in Betrieb, für die sich auch andere Länder interessiert hatten. Die Gewerkschaft freut’s – und auch der CDU-Kanzlerkandidat fühlt sich als Gewinner.
Der Führungskräfteverband VAA vertritt in Deutschlands drittgrößter Industrie die Akademiker und Führungskräfte. Sein Vorsitzender ist überraschend abgewählt – indirekt eine Folge von Corona.
Innerhalb von nur acht Wochen entwickelt und produziert die Hanauer Firma Evonik Lipide für Biontech und leistet einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung. Normalerweise dauert eine solche Entwicklung bis zu 18 Monate.
Verschwörungstheorien und Falschinformationen verbreiten sich oft am Arbeitsplatz. Eine neue Initiative aus namhaften Unternehmen will gegensteuern. Mit Demokratietraining in der Mittagspause.
Der Chemiekonzern Evonik will Lipide für das Marburger Impfstoff-Werk von Biontech produzieren - unter anderem in Hanau. Die Auslieferung könnte noch 2021 beginnen.
Der Spezialchemiekonzern und das Biotechunternehmen haben ihre Partnerschaft verstärkt. Die Lieferungen der Lipide sind wichtig, damit Biontech sein Lieferziel einhalten kann.
Stefan Oschmann erklärt im Interview die komplexe Herstellung von Lipiden für den Biontech-Impfstoff, wie die Produktion beschleunigt werden soll und in welchem Punkt Europa aus der amerikanischen Pandemiebewältigung lernen kann.
Eine Beteiligung am Unternehmen motiviert Mitarbeiter und eröffnet finanzielle Chancen. Aber einige Branchen verweigern sich – und ein Manko bleibt.
Ein Autoname ist ein langwieriger Kreativprozess. Dann steht er endlich fest – und erweist sich überraschend als kompletter Missgriff. Konnte der Toyota Corona denn mehr Pech haben? Audi und Hyundai haben auch so ihre Sorgen.
Viele Unternehmen haben enorm unter der Corona-Krise zu leiden, andere Betriebe hingegen sind derzeit gefragter denn je. Eine Auswahl an Firmen aus der Region, die derzeit Sonderschichten fahren müssen.
Die Bergbau-Stiftung bietet zusammen mit Finanzinvestoren für das Aufzugsgeschäft von Thyssen-Krupp. Im Interview erklärt der Vorsitzende der RAG-Stiftung, was er sich davon verspricht.
Bisher warb der Chemiekonzern Evonik auf den Shirts des BVB. Das bleibt auch so – aber nur noch in bestimmten Spielen. In der Bundesliga präsentiert die Borussia bald einen anderen Partner.
Brillanter Redner, kluger Kopf und Querdenker: Der frühere Wirtschaftsminister Werner Müller ist gestorben. Ein Nachruf.
Nach einem Krebsleiden ist der frühere Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben. Kaum jemand hat den deutschen Bergbau so stark geprägt wie er.
Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten gewinnt an Qualität. Manche Titel bieten nun technische Kaufsignale.
Ohne Plexiglas-Folien aus Weiterstadt wäre das Olympiastadion in München nicht so gebaut worden, wie es ist. Nun reicht Evonik auch dieses Geschäft an den Finanzinvestor Advent weiter. 1100 Mitarbeiter in Rhein-Main inklusive.
Kleine und mittelgroße Unternehmen wachsen oft schneller als große. Allerdings sind sie dafür aber auch anfälliger. Wie sind sie im aktuellen Marktumfeld zu bewerten?
Die Deutsche Kommunistische Partei erhielt 2018 mehr Großspenden als die SPD, die FDP oder die Grünen. Christian Lindner schenkt seiner Partei mehr als 50.000 Euro. Die CDU wird großzügig bedacht, aber zwei Parteien gehen leer aus.
Der Chef der RAG-Stiftung findet den Ausstieg aus der Steinkohle richtig. Zugleich wirbt Bernd Tönjes für einen Energiemix, in dem die Braunkohle weiter Platz findet.
Am 21. Dezember schließt die letzte deutsche Steinkohlenzeche. Über Generationen hat der Rohstoff das wirtschaftliche Wachstum im Ruhrgebiet garantiert. Gibt es Hoffnung für die Region?
Ein Hahn kann bekanntlich keine Eier legen. Deshalb werden Jahr für Jahr Millionen männliche Küken getötet. Kann Technik dieser grausamen Praxis ein Ende setzen?
Zig Millionen Küken werden in Deutschland kurz nach der Geburt getötet. Endet das nun endlich?
40 Millionen männliche Küken werden in Deutschland jedes Jahr nach der Geburt umgebracht. Ein Start-up hat eine Idee, wie sich das ändern lässt.
Der globale Wettbewerb wird immer schärfer. Andererseits wirken immer mehr Regulierungen bremsend. Der Deutsche Betriebswirtschafter-Tag kommt trotzdem zu dem Ergebnis, dass Deutschland als Wirtschaftsstandort noch attraktiv ist.
Die Debatte über die Gasversorgung hält Christian Kullmann für falsch. Im Interview erklärt der Evonik-Chef, warum die Pipeline Nord Stream 2 nötig ist – und warum Borussia Dortmund kein Randgeschäft ist.
Wegen seiner klimaschädlichen Wirkung in Verruf geraten, entwickelt sich das Kohlendioxid zum Ausgangsstoff vieler nützlicher Chemikalien. Per Katalyse lassen sich unter milden Rekationsbedingungen sogar wichtige Aminosäuren herstellen.
Der neue Unternehmenschef Christian Kullmann baut Evonik zu einem Spezialchemie-Konzern um. Dafür braucht er deutlich weniger Mitarbeiter.
Werner Müller war Bundeswirtschaftsminister und hat das Ende der Steinkohle mit abgewickelt. Jetzt gibt der schwer kranke Mann seine letzten beiden wichtigen Posten ab.
Der Industriegase-Hersteller Messer will den Verbrauch von Diesel bei der Kühlung von Lebensmitteln durch den Einsatz von Stickstoff senken. An anderer Stelle dient dieses Gas als eine Alternative zur Eistonne etwa für Sportler.
Die Herstellung von Elektromotoren braucht weniger Mitarbeiter als die von Verbrennungsmotoren. Eine deutsche Zellfertigung wäre da ein wichtiger Schritt in die Zukunft.