Silber im doppelten Abwärtsstrudel
Das Edelmetall Silber hat in den letzten Monaten drastisch an Wert verloren. Auch Gold ist weit von seinen einstigen Höchstständen entfernt.
Das Edelmetall Silber hat in den letzten Monaten drastisch an Wert verloren. Auch Gold ist weit von seinen einstigen Höchstständen entfernt.
Die Anleger wollen ihr Gold vor dem Zugriff westlicher Regierungen schützen. Aber auch die Nachfrage nach Gold und Silber in Asien wächst. China ist mittlerweile größter Goldproduzent der Welt.
Anlagen in Gold haben von der Finanzkrise bislang profitiert. Nun könnte der Einfluss der realen Zinsen aber wieder wachsen und den Goldpreis unter Druck setzen.
Nach einem turbulenten Jahr für die Platinbranche deutet vieles auf einen Anstieg des Preises für das weiße Edelmetall im kommenden Jahr hin.
Gold ist bei Anlegern sehr begehrt. Der Wert des Goldvermögens der Deutschen beträgt 393 Milliarden Euro. Die Hälfte der Anleger hortet das Metall zuhause.
Das Edelmetall verteuert sich schon das zwölfte Jahr in Folge, auch wenn der Aufwärtstrend zuletzt Schwung verloren hat. Die Furcht vor Geldentwertung steigert die Nachfrage nach Münzen, Barren und mit Gold hinterlegten Wertpapieren.
Mit einer Reihe von Produkten versuchen die türkischen Banken an das Gold ihrer Kunden zu kommen. Mehr als 5000 Tonnen werden von Türken gehortet. Wird es in den Wirtschaftskreislauf zurück geführt, könnte das Leistungsbilanzproblem gelöst werden.
Börsennotierte Wertpapiere, die mit Gold hinterlegt sind, halten so viel von dem Edelmetall wie noch nie. Der größte Goldfond verfügt mittlerweile über 1324 Tonnen. Grund ist die Angst vor Inflation.
Die Furcht vor Inflation erhöht die Nachfrage nach dem Edelmetall. Besonders gefragt sind Wertpapiere, die mit Gold hinterlegt sind.
Neben Gold greifen Investoren zu Silber, da das Metall auch in der Industrie begehrt ist. Doch der Konjunkturabschwung hat den Silberpreis gedrückt, der ohnehin stark schwankt.
Die Zentralbanken haben im zweiten Quartal ihre Goldnachfrage verdoppelt. Besonders in den Schwellenländern ist der Bedarf groß. Auf der ganzen Welt nahmen die Goldkäufe allerdings ab.
Finanzprodukte, die mit dem Edelmetall hinterlegt sind, erhalten immer höhere Zuflüsse. Rohstoffanalyst Eugen Weinberg ist davon überzeugt, dass die Goldpreise weiter zulegen werden.
Die Bundesbank hat die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der Schatz soll das Vertrauen der Bürger ins Geld stärken. Doch ein Großteil des Goldes lagert im Ausland. Seit langem hat es keiner mehr gesehen. Womöglich ist es nicht mehr da.
Risikoreiche Anlagen werden momentan gemieden - und dazu zählt inzwischen auch Gold. Die Nachteile des Edelmetalls werden immer deutlicher. Es beginnt seinen Ruf als Krisenwährung einzubüßen.
Die Krisen in Europa, die Schwäche der europäischen Währungsunion: genug Gründe für einen steigenden Goldpreis. Doch der Wert einer Feinunze der sicheren Anlage sinkt.
Der Goldpreis steigt wieder. Analysten rechnen mit 2.000 Dollar je Feinunze bis 2013. Als Ursache gelten die Staatsschulden und eine höhere Inflation.
Die Deutsche Bank will vom aktuellen Goldrausch auch als Vermieter hochgesicherter Lagerstätten profitieren. Das Geldhaus will in Großbritannien einen Tresor für Edelmetalle bauen.
Finanzanleger drücken die Preise für das Edelmetall. Silber und Platin profitieren umso mehr, desto besser die Konjunktur läuft.
Der Investor Warren Buffett hält nicht viel von Gold als Geldanlage. Nachdem der Preis stark gesunken ist, büßt das Edelmetall seinen Ruf als sichere Anlage ein.
Verkehrte Welt auf dem Edelmetallmarkt: Platin kostet weniger als Gold, obwohl es viel seltener ist. Auch das Ende des blutigen Streiks in der weltgrößten Platinmine löst keine Aufbruchstimmung aus.
Gold und Silber verbilligen sich merklich. Als Grund nennen Anleger, dass Amerikas Notenbankchef Bernanke wohl nicht noch mal Geld drucken wird.
Der Goldpreis tritt seit einem halben Jahr per saldo auf der Stelle. Und laut den Analysten der LBBW gibt es gute Gründe, die zunächst für eine Fortsetzung dieses Seitwärtstrends sprechen.
Viele Anleger befürchten eine steigende Inflation. Und sie fragen sich, ob Aktien ein Schutzmittel sind. Laut einer RBI-Studie ist das der Fall. Doch zwei andere Anlageklassen taugen noch besser als Inflationsschutz.
Nachdem sich das Edelmetall stark verteuert hat, gab es viele Gewinnmitnahmen. Leihgeschäfte sind bei den Anlegern derzeit beliebt.
Der Dax steigt auf den höchsten Stand seit August und auch der Goldpreis legt wieder zu. Zudem gibt sich die amerikanische Notenbank ein Inflationsziel.
Eugen Weinberg leitet die Rohstoffanalyse der Commerzbank. Er spricht darüber, dass Gold als sicherer Hafen nicht funktioniert hat, die Hoffnung für Industriemetalle und warum Saudi-Arabien einen Ölpreis von 150 Dollar braucht.
Krisengeplagte Finanzinstitute nutzten im vergangenen Jahr Gold-Leihgeschäfte, um sich Dollar zu beschaffen. Dadurch könnte der Preis für das Edelmetall gedrückt werden.
Die Anleger bleiben verunsichert - vor allem mit Blick auf die Konjunktur und die Bonität der Staaten. Dies macht Gold weiter attraktiv.
Investoren verkaufen Rohstoffe, inklusive Gold. Der Preis fällt so stark wie seit fünf Monaten nicht mehr. Großanleger, wie Hedgefonds, sichern zum Jahresende ihre Gewinne.
Gold ist unter den Aktienfonds die Investmentstory schlechthin geworden. Und natürlich immer noch die Schwellenländer, was nicht unbedingt ein Gegensatz ist.
Nach dem Preisrückgang im September verteuert sich das Edelmetall so stark wie seit sechs Wochen nicht mehr. Italiens Schuldensorgen treiben die Käufer an.
Während Geld aus Goldfonds abfließt, nutzen Anleger die gefallenen Preise, um sich mit Barren und Münzen einzudecken.
Gold und Goldaktien haben zuletzt korrigiert. Warum er die langfristige Hausse im Edelmetallsektor dennoch intakt sieht, erklärt Markus Bachmann, Fondsmanager des Craton Capital Precious Metal Fund, im Interview.
Die Aktien „langweiliger“ Unternehmen können für Anleger interessanter sein, als alle nur denkbaren Alternativen, selbst in der Krise. Die Papiere von Unicharm trotzen der deflationären Krise Japans schon seit langem mit Erfolg.
Nach einem Rekordhoch hat der Goldpreis in zwei Tagen mehr als 200 Dollar verloren. Experten sehen als Gründe höhere Hinterlegungspflichten an den Terminbörsen und Gewinnmitnahmen.
Der Goldpreis ist zuletzt von einem Rekord zum nächsten gestürmt. Davon profitieren neuerdings auch wieder die Aktien der Goldproduzenten.