Erleichterung an der Börse
Mit der Zinssenkung der EZB am Donnerstag haben die Akteure auf den Finanzmärkten nicht gerechnet. Dennoch feiern sie die Nachricht mit kräftigen Aktienkäufen.
Mit der Zinssenkung der EZB am Donnerstag haben die Akteure auf den Finanzmärkten nicht gerechnet. Dennoch feiern sie die Nachricht mit kräftigen Aktienkäufen.
BMW, Fuchs Petrolub ProSiebenSat1, SGL und Swiss Re steigern den Gewinn. Der von Heidelbergcement, Qiagen und Sanofi-Aventis fällt. Adidas hebt die Jahresziele an, Rheinmetall und Pfeiffer Vacuum senken diese, Metro stellt die Prognose unter Vorbehalt. Die Griechenlandkrise trifft die BNP Paribas voll, die ING tritt auf die Kostenbremse. Die amerikanische Notenbank stellt eine weitere geldpolitische Lockerung in Aussicht, der Euro-Rettungsschirm verschiebt eine geplante Irland-Anleihe
Die Pariser Banken stehen weniger wegen Griechenland unter Druck, sondern wegen ihrer Sucht nach Größe. Das bedroht sogar das Rating Frankreichs.
Dass das griechische Volk über das Rettungspaket abstimmen soll, hat die Anleger schockiert. Sie befürchten eine Eskalation der Krise.
Der Kurs des Euro rutschte am Dienstag drastisch ab. Die Ängste vor einem Auseinanderbrechen des Euro waren noch nie so groß. Die Konsequenzen wären für alle Beteiligten gravierend.
Zehntausende Bonus-Zertifikate fielen beim jüngsten Kursrutsch unter ihre Kursschwelle. Neue Variationen sollen nun Abhilfe schaffen.
Die französischen Banken glauben, dass sie ohne staatliche Unterstützung die neuen Kapitalanforderungen der europäischen Regierungen erfüllen können.
Das Geschäft europäischer Banken mit dem Dollar ist vor der Krise extrem gewachsen. Der Derivatemarkt boomt. Erste Banken erwägenen nun, an dieser Stelle zu reduzieren.
Gute Unternehmensberichte, die Hoffnung auf eine Lösung der Euro-Krise und überraschend positive Wirtschaftsdaten treiben die Kurse. Finanzwerte bleiben hingegen unter Druck.
Dass auch Staaten ihre Schulden nicht bezahlen können, galt bislang als undenkbar. Jetzt müssen sich die Banken an diesen Gedanken gewöhnen und für die Verluste wappnen.
Nach der teilweisen Verstaatlichung der belgisch-französischen Bank Dexia spekulieren Marktteilnehmer darüber, wer noch Hilfe brauchen könnte. Insgesamt überwog am Montag allerdings Optimismus ob des beherzten Eingreifens.
Europas Aktienkurse legen nochmals zu. Der Dax steigt bis auf 5750 Punkte. Ein besser als erwarteter Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten hat die Marktteilnehmer positiv überrascht.
Vor drei Jahren hat Frankreichs Präsident Sarkozy seinen Vertrauten Pierre Mariani auf den Chefsessel der Dexia-Bank gehoben. Wenn Paris schon Steuergeld vergebe, dann müsse auch ein fähiger Landsmann das Steuer in die Hand nehmen. Jetzt steht die Bank vor der Zerschlagung.
Moody's stuft die Bonität von drei amerikanischen Großbanken herab, Lufthansa will die Flüge deutlich reduzieren, Metro-Chef Cordes erwägt einen Verkaufsstopp für Real und Qatar eine Beteiligung an der BNP Paribas.
S&P stuft die BNP Paribas ab, Philips kündigt nach einem Gewinneinbruch einen massiven Stellenabbau an und das amerikanische Defizit fällt kleiner aus als befürchtet.
Die Bank of China stellt Devisenmarktgeschäfte mit mehreren europäischen Banken ein, um Risiken aus der europäischen Schuldenkrise zu meiden. Zudem soll der Siemens-Konzern rund 500 Millionen Euro von der Société Générale abgezogen haben.
Der Düsseldorfer Makler Wulff Aengevelt betont Vorzüge einheimischer Makler. Die Tätigkeit großer internationalen Gewerbeimmobilienmakler in Deutschland führe nicht automatisch zu einem Bedeutungsverlust einheimischer Wettbewerber.
Moody’s senkt die Noten der Crédit Agricole und Société Générale. BNP Paribas bleibt erst einmal verschont – und trennt sich von 70 Milliarden Euro Vermögen.
chs. PARIS, 14. September. Frankreichs führende Bank, BNP Paribas, will Vermögen im Wert von rund 70 Milliarden Euro verkaufen, um ihren Finanzierungsbedarf zu senken. Die Bilanzsumme werde sich damit um rund 10 Prozent verringern, teilte BNP Paribas am Mittwoch in Paris mit.
chs. PARIS, 14. September. Die Turbulenzen der Euro-Krise überdecken, zu welchen tektonischen Verschiebungen es in den vergangenen Jahren zwischen den französischen Banken gekommen ist. Wer das zurückliegende Jahrzehnt betrachtet, ...
Anleihen französischer Banken weisen spätestens seit der Rating-Abstufung vom Mittwoch interessante Renditen auf. Die wahre Frage ist das künftige Ausmaß der Krise.
Die Kreditwürdigkeit von Frankreichs Banken wird herabgestuft. Zittern in Paris: Was ist, wenn sich Investoren auch noch von Italien und Spanien abwenden?
Die Ratingagentur Moody's hat die Bonität der französischen Banken Crédit Agricole und Société Générale wegen ihres hohen Engagements in Griechenland gesenkt. Die BNP Paribas hat unterdessen angekündigt, risikoreiche Geschäfte zurückzufahren.
BNP Paribas zieht Notbremse, Moody's senkt Langfristratings der SocGenal und Crédit Agricole, Insider - UniCredit diskutiert Kapitalerhöhung, Gerry Weber trotzt Konjunktursorgen, Deutsche Beteiligungs AG mit Verlust, GE kauft Aktienpaket von Buffett zurück, Intel verbündet sich mit Google, Frachtzahlen lassen schwaches Wachstum erwarten, Fitch: Gefahr einer Herabstufung Spaniens gestiegen
An den Börsen in Europa haben die Aktienindizes am Dienstag sehr stark geschwankt und mehrmals Trendwechsel vollzogen. Die vorläufigen Tagestiefstände führten den deutschen Dax dabei wie schon am Vortag unter 5000 Punkte und den Euro Stoxx 50 unter 2000 Punkte.
Zunächst verunsicherten Gerüchte über Liquiditätsengpässe des französischen Marktführers BNP Paribas die Anleger. Doch das Dementi der Bank zeigte Wirkung. Mit Blick auf das Kurs/Gewinn-Verhältnis sind französische Banktitel die günstigsten in Europa.
Die Nerven der Anleger an den Börsen in Europa liegen offenbar blank: Die Diskussion um eine größere Umschuldung Griechenlands erschütterte am Montag die Kurse der Bankaktien. Dabei fiel eine wichtige psychologische Marke - der europäische ...
Die Aktie des französischen Marktführers BNP Paribas und die seit längerem von Gerüchten belastete Société Générale verloren am Montag mehr als 10 Prozent. Auch in Deutschland waren Bankaktien die großen Verlierer.
Die sich verschärfende Diskussion über eine Pleite Griechenlands und die drohende Herabstufung französischer Banken haben die Anleger an den Finanzmärkten zu Wochenbeginn verschreckt.
maf. FRANKFURT, 12. September. Die Angst vor der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und deren Auswirkungen auf die europäischen Banken haben am Montag zu hohen Kursverlusten an den Aktienmärkten geführt.
Société Générale zieht Notbremse - Stellenabbau und Spartenverkauf, Munich Re erwartet steigende Prämien - Swiss Re warnt vor anhaltender Branchenkrise , Fraport - mehr Passagiere - weniger Fracht, Suzuki will Kapitalverflechtung mit Volkswagen auflösen, britische Banken müssen sich auf hohe Reformkosten einstellen, Chinas Handelsüberschuss sinkt, Regierungschef - Libyen hat wieder mit Ölproduktion begonnen
ham./maf. FRANKFURT, 11. September. Die Finanzierungsbedingungen für Banken haben sich zuletzt deutlich verteuert. Dies erschwert nun auch die angestrebten Verkäufe deutscher Institute wie IKB, BHF-Bank oder Westdeutsche Immobilienbank (Westimmo).
FRAGE: Herr Krahnen, an Ihrem Lehrstuhl haben zwei Doktoranden die Entwicklung von Preisen für Kreditausfallderivate (CDS) europäischer Schuldner untersucht. Zu welchen Ergebnissen sind sie gelangt?ANTWORT: Das wichtigste ...
Die Börsenaufsichten von vier europäischen Ländern verbieten vorläufig Leerverkäufe von Aktien. Frankreich, Italien, Spanien und Belgien, reagieren damit auf die Turbulenzen an den Finanzmärkten, teilte die Aufsichtsbehörde der Europäischen Union Esma mit.
Frankfurt. Vortragsveranstaltung des European Finance Forums mit Dietmar Roessler (BNP Paribas) zum Thema "Der regulatorische Tsunami und seine Auswirkungen auf die Investmentbranche" Magdeburg. Die Umweltorganisation BUND veröffentlicht ...
chs. PARIS, 3. August. Die zweitgrößte Bank Frankreichs, die Société Générale, hat sich von ihrem zentralen Gewinnziel für das kommende Jahr verabschiedet. Infolge der Belastungen durch die Griechenland-Krise und anderer ungünstiger ...