Schwellenländer sind wieder begehrt
Die Turbulenzen hinter sich und das Notenbankertreffen in Jackson Hole voraus, geht es an den Finanzmärkten aktuell in einigen Bereichen turbulent zu.
Keiner anderen Weltregion macht die Energiekrise in Nahost so zu schaffen. Nun weichen die USA Sanktionen auf, die einen ganz anderen Krieg beenden sollten.
Die Turbulenzen hinter sich und das Notenbankertreffen in Jackson Hole voraus, geht es an den Finanzmärkten aktuell in einigen Bereichen turbulent zu.
Die Begeisterung für Anlagen in Schwellenländern nimmt immer zu. Das stellt auch die Erklärungen für die jüngsten Börsenturbulenzen infrage.
Das Königreich wächst schneller als befürchtet. Bleibt die Zeit nach der Wahl friedlich, kommen auch mehr Touristen. Sie könnten ein neues Thailand erleben.
Eigentlich sollen Millionen von Gästen kommen. Doch lasten die Chipkrise und hohe Preise auf Thailand. Es enttäuscht Analysten.
Das Land wächst rasant, profitiert von der China-Krise und kann sich vor Investitionen kaum retten. Die Börsen aber spiegeln das nicht wider. Der Einstieg könnte sich langfristig lohnen.
In Indien fällt die Rupie am Freitag von Rekordtief zu Rekordtief. In der Spitze kletterte der Dollar auf 71 Rupien. Auch die indonesische Rupiah verliert zunehmend an Wert.
Schon der Börsengang verlief für den Schmuckhändler Elumeo wenig erfolgreich. Die Zeit dananch war auch geschäftlich schwach. Jetzt hofft man auf die Wende.
Die neue Übergangsverfassung gibt Thailands Militärchef weitgehende Rechte zur Wahrung der Nationalen Sicherheit. Die Wirtschaft erhofft sich Stabilität.
Die Pazifikregion kommt nicht zur Ruhe. Während der vermeintlichen Sicherheitskonferenz in Schanghai starten Russland und China ein Seemanöver. In Bangkok fallen die Aktienkurse, auch der thailändische Baht schwächelt.
Am Montag wollen Oppositionelle die thailändische Hauptstadt lahmlegen. Noch gibt es keine Panikkäufen. Aber die Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen wachsen.
Das Anlageobjekt Schwellenland hat Beulen und Kratzer bekommen. Vor allem in Südostasien, wo die Unsicherheit wächst und Aktien- und Wechselkurse zunehmend verfallen.
Wenn das Lachen zur Fratze verkommt, ist der gute Ruf bei den Touristen und Investoren in Gefahr. Der thailändische Aktienmarkt ist schon eingebrochen.
Die indische Landeswährung Rupie ist auf ein Rekordtief von 68,75 Rupien je Dollar gefallen. Mit einem Verlust von 3 Prozent gab die Währung an diesem Tag so viel nach wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Nicht nur in Indien, auch in Indonesien, Malaysia und Thailand stehen die Kurse der Landeswährungen unter Druck. Verantwortlich sind vielfach hausgemachte Probleme.
Aus Sorge um wachsende Handelsdefizite geben asiatische Aktien deutlich nach. Die Trendwende lässt auch den Außenwert der Währungen schmelzen. Die Regierungen sind zum Handeln gezwungen.