Geht’s noch, Herr Seipel?
Der TV-Journalist, Buchautor und Putin-Kenner Hubert Seipel hat Geld aus Russland angenommen. Und er findet nichts dabei. Vor zwei Jahren war er im Radio bei der Frage nach Honoraren aus Moskau ausgerastet.
Der TV-Journalist, Buchautor und Putin-Kenner Hubert Seipel hat Geld aus Russland angenommen. Und er findet nichts dabei. Vor zwei Jahren war er im Radio bei der Frage nach Honoraren aus Moskau ausgerastet.
Mit seiner Putin-freundlichen Berichterstattung über Russland ist der Journalist und Buchautor Hubert Seipel schon manchen aufgefallen. Jetzt kommt heraus: Er erhielt von einem Putin-Intimus 600.000 Euro.
Der Bundesverband der Zeitungsverleger hat die EU angerufen, um zu zeigen, wie ARD und ZDF im Internet ihren Rechtsrahmen sprengen. Das Papier besitzt Sprengkraft.
Die Landtagsfraktion der CDU in Sachsen stemmt sich gegen eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags und gegen die Gendersprache. Sie stellt an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk unmissverständliche Forderungen.
Der Verlegerverband BDZV rügt die Onlineangebote der öffentlich-rechtlichen Sender bei der EU-Kommission in Brüssel: ARD und ZDF verzerrten den Wettbewerb im Internet massiv.
Recherchen des Portals „Business Insider“ zufolge lässt sich die ARD die Shows des Schlager-Moderators Florian Silbereisen eine Stange Geld kosten. In dem zweistelligen Millionenbetrag sei auch sein Honorar enthalten.
Hans Meiser ist tot. Der TV-Moderator starb bereits vergangene Woche im Alter von 77 Jahren. Meiser galt mit Sendungen wie „Notruf“ und „Hans Meiser“ als Urgestein im deutschen Privatfernsehen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Julia Dingwort-Nusseck und Fides Krause-Brewer Wirtschaftsjournalistinnen der ersten Stunde. Ihre Verdienste sind groß.
Die Schriftstellerin Julia Schoch lebt in Potsdam. Jetzt wird sie Stadtschreiberin in Mainz. Das bedeutet: 12.500 Euro Preisgeld, eine Dokumentation im ZDF und ein Jahr Bezugsrecht in der Stadtschreiberwohnung im Gutenberg-Museum.
Formvollendet: Theo Koll verabschiedet sich nach 40 Jahren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von den Zuschauern. Mit seiner letzten Ausgabe von „Berlin direkt“ zeigt er, was uns fehlen wird.
Werden Filme besser, wenn sogenannte Showrunner ganz allein das Sagen haben? Oder droht dann „Machtmissbrauch“? Das Film Festival Cologne verhandelt eine virulente Frage.
Die ZDFneo-Serie „Aufgestaut“ handelt von Klimaaktivisten. Sie ist weder Komödie noch charmant. Ob das damit zu tun hat, dass sich die Macher nicht mit der „Letzten Generation“ anlegen wollen?
Der ZDF-Hausphilosoph entschuldigt sich für seine falschen Aussagen über orthodoxe Juden. Markus Lanz wundert sich. Und der öffentlich-rechtliche Sender bleibt seiner Linie des Abwiegelns treu.
Die Länder haben für die Abgabe für ARD und ZDF eine neue Idee. Sie wollen Gehälter deckeln und den Job der Intendanten neu regeln. Doch wie schnell geht das?
Denken vor dem Reden könnte helfen: Show-Philosoph Richard David Precht verplappert sich antisemitisch. Lanz findet das „richtig“ – und das ZDF liefert eine Entschuldigung, die keine ist.
Eine Aussage von Richard David Precht zum orthodoxen Judentum in einem ZDF-Podcast hatte Protest von jüdischen Institutionen ausgelöst. Jetzt hat der Sender eine Passage entfernt.
Der Beitragsservice von ARD und ZDF macht jahrelang Fehler. Erst vor Gericht kommt ein Ehepaar, das zu viel Rundfunkbeitrag zahlen sollte, zu seinem Recht. Der exemplarische Fall im Detail.
ARD und ZDF schaffen ein gemeinsames Streamingnetzwerk. Die Mediatheken werden miteinander verbunden und arbeiten mit ein und demselben Algorithmus. Auch ein Log-in, das Zutritt zu allen Inhalten gewährt, soll es geben.
Besserer Zugriff auf alle Sendungen: Künftig werden in den jeweiligen Mediatheken von ARD und ZDF die Inhalte der anderen öffentlich-rechtlichen Sender nicht nur abrufbar sein, sondern auch aktiv empfohlen.
Das Bundesverfassungsgericht hat einen Antrag der Tierschutzpartei abgelehnt, mit dem sie erreichen wollte, am Wahlabend bei ARD und ZDF genannt zu werden. An manchen Stellen tauchte die Partei aber doch auf.
An den Reaktionen auf die Terrorangriffe der Hamas in Israel lässt sich ablesen, wie weit die Begriffsverwirrung in der Nahost-Debatte bei uns reicht. Zum Beispiel bei ARD und ZDF und im Kanzleramt.
Jan Böhmermanns Produktionsfirma erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen das Portal „Nius“ und Julian Reichelt. Es geht um Behauptungen, das „ZDF Magazin Royale“ und das Bundesinnenministerium hätten gemeinsame Sache gemacht.
In der ZDF-Show „Bares für Rares“ wird eine Betonskulptur von Isa Genzken verkauft. Danach landet sie bei Sotheby's. Erst da taucht die Frage auf, wie der Besitzer an das Kunstwerk kam. Hat das im Fernsehen niemanden interessiert?
Die Tierschutzpartei will, dass die Fernsehsender ihr Ergebnis bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen nennen. Die Sender weigern sich, die Partei klagt vor Gericht.
Was würde sich Caren Miosga wünschen, hätte sie eine berufliche Bitte frei? Sie würde mit den ARD-Nachrichten umziehen. Für sie persönlich kommt der Wechsel: Anfang nächsten Jahres tritt sie die Talk-Nachfolge von Anne Will an.
Die Serie „Clashing Differences“ setzte auf eine ungewöhnlich diskriminierungsfreie Atmosphäre am Set. Was kam dabei heraus?
Das ZDF hat mit dem Komiker Jan Böhmermann einen Dreijahresvertrag bis 2025 geschlossen. Der bringe ihm dieses Jahr 651.000 Euro ein, Tendenz steigend, berichtet die „WamS“.
Das ZDF hat mit dem Komiker Jan Böhmermann einen Dreijahresvertrag bis 2025 geschlossen. Der bringe ihm dieses Jahr 651.000 Euro ein, Tendenz steigend, berichtet die „WamS“.
Einmal im Jahr reicht das deutsche Fernsehen Preise in Serie aus – diesmal bekam sogar das Dschungelcamp einen. Bei der Gala wurde es aber auch politisch. Die Gewinner im Überblick.
Der Film „Das bleibt unter uns“ zerlegt die Doppelmoral einer linksliberalen Vorzeigefamilie. Der Unfall der von ihnen schwarz beschäftigten Natalia aus Moldawien führt alle Lebenslügen vor Augen. Das ist ganz klug inszeniert.
Lustbejahendes Manifest, pädagogische Aufklärungsarbeit und Fördermittelantrag in eigener Sache: Paulita Pappel macht sich Gedanken über Pornos. Die Branche beschreibt sie als Mischung aus Kirchentag und Ponyhof.
In einem Video scheint der ZDF-Moderator Christian Sievers für zweifelhafte Geldanlagen zu werben. Doch das Video ist ein Fake, das dem Nachrichtenmann „Schauer“ über den Rücken jagt.
Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat beim ZDF Beschwerde gegen die Böhmermann-Sendung über „Rituelle Gewalt“ eingelegt. Die Show nehme wenig Rücksicht auf Opfer sexueller Gewalt.
ARD-Chef Gniffke sagt, der Senderverbund vollziehe die „größte Reform seiner Geschichte“. Der Staatskanzleichef Rainer Robra schaut, was wirklich passiert: Das ist zu wenig, sagt er im Interview.
Bond oder Business as usual? Im ZDF-Montagskrimi „Laim und die schlafenden Hunde“ stirbt ein gescheiterter Start-up-Unternehmer.
Markus Lanz findet, Jan Böhmermann sei feige. Werde es für den ZDF-Clown mit Argumenten eng, flüchte er zum „Notausgang Satire“. Ob da am Ende etwas dran ist?