„Diese Äpfel sind vollständig deutsch“
Was verbindet Karl Schmidt-Rottluff mit Eberhard Havekost? Oder: Wie die Stadt Dresden die Künstler prägt, die in ihr wirken – ein Gespräch mit dem Dresdner Georg Baselitz
Was verbindet Karl Schmidt-Rottluff mit Eberhard Havekost? Oder: Wie die Stadt Dresden die Künstler prägt, die in ihr wirken – ein Gespräch mit dem Dresdner Georg Baselitz
Komplette Zeitschriften-Jahrgänge, SED-Fotografien oder holländische Obststillleben: Das Angebot bei Hauff & Auvermann ist ansprechend und vielfältig.
Der Bildhauer Niclaus Gerhaert, Vorläufer von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, steht noch immer in deren Schatten. Eine grandiose Werkschau bezeugt sein Genie.
Fortschritt gibt es bei ihm nicht, dafür Schutz- und Warteräume im Vakuum. Der Regisseur und Traumhelfer Christoph Marthaler wird heute sechzig Jahre alt.
Die Schriftstellerin Hilde Spiel suchte ihren Ort zeitlebens zwischen ihrer Wiener Heimat und dem britischen Asyl. Heute wäre sie hundert geworden.
Die Schriftstellerin Hilde Spiel, geboren am 19. Oktober 1911, gestorben am 30. November 1990, war viele Jahre Kulturkorrespondentin der F.A.Z. Prägend für ihr Schreibleben wurde die Begegnung mit dem Romancier Heimito von Doderer.
Er aber ist der verrückteste: Ein König, auch wenn er keine Krone auf dem Kopf, ein Dämon, auch wenn er Vernunft im Kopf hat.
Als Reaktion auf die Ermordung des kurdischen Oppositionsführers Mishaal Tammo in Syrien haben Demonstranten in Hamburg, Berlin, London, Genf und Wien syrische Vertretungen gestürmt.
Das Dorotheum in Wien fährt mit Alten Meistern und Werken des 19. Jahrhunderts auf: Das Programm ist mit vielen Italienern und starken Niederländern durchaus üppig.
Zeichenschleicher: Martin Kusej eröffnet seine Münchner Residenz-Theater-Intendanz mit Schnitzlers „Weitem Land“ - einem hysterisch bejubelten Flop.
Sami Khedira fühlt sich ungerecht behandelt. Nun kontert der Nationalspieler von Real Madrid die Kritik. Vor der Rückkehr ins Team setzt er verbal ein Zeichen.
Das Wiesbadener Lokal „Maldaner“ ist das erste Original Wiener Kaffeehaus“ außerhalb von Wien. Das wurde am Mittwoch beurkundet.
Wie wurden die großen Orchester im Nationalsozialismus an die Kandare genommen? Fritz Trümpis hochinformative Vergleichsstudie klärt auf.
Flach, windig und voller Wassergeflügel: Am Neusiedler See, der nicht einmal eine Stunde von der Hauptstadt entfernt liegt, ist Österreich so gar nicht alpin. Dafür überzeugt der hinterste Winkel Österreichs mit einzigartigen Natur- und Kulturschauspielen.
Der ATX hat seit Jahresbeginn um mehr als 30 Prozent nachgegeben. Zurückgeführt wird dies darauf, dass die Ausschläge an regionalen Kapitalmärkten generell stärker seien und der Leitindex sehr bankenlastig ist.
ela. WIEN, 30. September. An kaum einer anderen Börse haben Anleger in diesem Jahr so viel verloren wie in Wien. Seit Jahresbeginn büßte der Leitindex ATX mehr als ein Drittel ein und liegt derzeit unter 2000 Punkten.
ham. FRANKFURT, 29. September. An der Börse Warschau sind im Monat August, als die Kurse in Europa so stark fielen wie selten, doppelt so viele Aktien umgesetzt worden wie in Wien, dreimal so viele wie in Athen und mehr als an den Börsen Budapest, Prag und Bukarest zusammen.
Magdeburg, Theater: Ludwig Minkus "Don Quichotte". Choreographie: Gonzalo Galguera, Musikalische Leitung: Michael Lloyd Oldenburg, Staatstheater: Wolfgang Amadeus Mozart "Die Zauberflöte". Musikalische Leitung: Thomas Dorsch, Regie: ...
Wie stabil ist eigentlich feste Materie? Korrosion ist nur ein Beispiel für die Beweglichkeit von Atomen in Feststoffen. In Wien ist man der Mobilität der Teilchen auf der Spur.
Zu welcher Zeit und an welchem Ort wolle man noch einmal leben? "Wien!", an der Schwelle des neunzehnten Jahrhunderts. Das ist die Antwort des Bildungsbürgers. Fragte man im kleinen Kreis studierter Soziologen, könnte die Antwort ...
Im Burgtheater macht Alvis Hermanis aus Arthur Schnitzlers „Weitem Land“ einen finsteren Bezirk. Hier hausen nicht die Wiener Dekadenzler von 1911, sondern die triebhaft düsteren Heroen des Film Noir.
Den Heldenplatz wollte ich nicht. Denn ich wusste, da war was. Irgendwas, was genau, das wusste ich nicht. Aber eben irgendwas." Diese Formulierung bringt zweifellos eine recht österreichische Art des Erinnerns zum Ausdruck.
Das belgische Schnapsverbot war der Grund gewesen, warum Stefan Zweig seinen Freund Joseph Roth hierher nach Ostende eingeladen hatte, wo das Foto auf dieser Seite entstand, das einzige Foto, das die beiden gemeinsam zeigt.
Zum ersten Mal tritt das Wiener Auktionshaus Im Kinsky mit einer reinen Zeitgenossen-Versteigerung an. Für mehr als 300 Lose lautet die Gesamttaxe auf knapp drei bis fünf Millionen Euro.
Wien/Brüssel, 23. September (AFP). Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Fund von Uran in Libyen bestätigt. "Wir können bestätigen, dass es an einem Standort nahe der zentrallibyschen Stadt Sebha Fässer mit Yellow Cake gibt", sagte eine IAEA-Sprecherin am Freitag.
Moody's stuft die Bonität von drei amerikanischen Großbanken herab, Lufthansa will die Flüge deutlich reduzieren, Metro-Chef Cordes erwägt einen Verkaufsstopp für Real und Qatar eine Beteiligung an der BNP Paribas.
Manchmal denkt man an diesem Abend in der Kölner Oper an Hugo von Hofmannsthal, an dessen feine Seelenbeschreibungen im "Rosenkavalier" oder in der "Arabella". "Die Zeit, sie ist ein sonderbar Ding", singt die Marschallin, bevor sie sich allmählich in eine stille Resignation zurückzieht.
Zweifachen Genuss, für Gaumen und Ohren, verspricht ein Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien produziertes "Teetisch-Klavier", das bei Leo Spik in Berlin 10 000 Euro einspielen soll. Vom 22. bis 24. September werden dort außer dem ...
Seine erste Rede nach der Rücktrittserklärung als EZB-Chefvolkswirt: Jürgen Stark hält Eurobonds für besonders schädlich.
Kiel und Wien, da klaffen Kluften. Nicht nur geographisch, eher insgesamt. Der Schleswig-Holsteiner ist dünn besiedelt, beim Wiener geht es zwanzigmal enger zu, was Einwohner und Fläche undsoweiter angeht.
Schleswig-Holstein gibt den Glücksspiel-Markt frei. In Wien geschieht das Gegenteil. Dort sollen bis zum Ende des Jahres 2014 alle einarmigen Banditen aus den Beisln verbannt werden. Doch ein Hintertürchen lässt man sich offen.
Quo vadis, Japan? Die Japanologin und Journalistin Judith Brandner hat ihre meist in der Wiener Tageszeitung "Die Presse" erschienenen, schon vor Fukushima kulturpessimistischen und oft kritischen Beiträge zu einem Büchlein gebündelt. Ihr Interesse gilt dabei der "geistig-moralischen Verwahrlosung" (so Ken'ichi Mishimas Prognose) der Gegenwartsgesellschaft.
Vinterbergs und Rukovs „Kommune” in Wien
Wolf Klinz ist das Gegenteil des modernen Berufspolitikers: Er hat sich erst nach langer privatwirtschaftlicher Karriere in ein Parlament wählen lassen - und zuvor hat er die Welt gesehen. Geboren in Wien, hat er in den Vereinigten ...
Über Franz Schubert gab es bislang keine überzeugende Gesamtdarstellung. Nun ist dem Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen der große Wurf gelungen.