Mit Abgründen war zu rechnen
Sie war komisch, derb, zart, und nie hätte man eine ihrer Frauenfiguren zu unterschätzen gewagt: Jetzt ist die Schauspielerin Gertraud Jesserer auf tragische Weise ums Leben gekommen.
Sie war komisch, derb, zart, und nie hätte man eine ihrer Frauenfiguren zu unterschätzen gewagt: Jetzt ist die Schauspielerin Gertraud Jesserer auf tragische Weise ums Leben gekommen.
Georg Stefan Troller feiert seinen 100. Geburtstag. Der österreichische Journalist und Filmemacher spricht im Interview über seine Jugend in Wien, seine Flucht vor den Nazis und sein Leben in Paris.
Bei den Verhandlungen in Wien über Irans Atomprogramm dominieren Spannung und Enttäuschung. Die USA und Israel denken schon über ihr Vorgehen nach einem möglichen Scheitern der Gespräche nach.
Die Regierung und Teile der Opposition haben sich auf einen entsprechenden Gesetzentwurf geeinigt. Verweigerern drohen hohe Strafen. Die Regierung warb um Verständnis für die weit in die persönlichen Freiheitsrechte eingreifende Maßnahme.
Sein bester Lehrer war die Bühne selbst: Ilker Arcayürek hat sich ohne ein klassisches Musikstudium in der Opernwelt etabliert.
Das Kunstlied teilt das Schicksal der klassischen Musik und zieht ein älteres Publikum an. Die internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart will das ändern.
Abgang von Sebastian Kurz, Turbulenzen in der ÖVP: Es ist eine Krise der Regierung, nicht des Staates.
Ein eindrucksvoller Schnitzaltar aus Thüringen ist das Spitzenlos der Weihnachtsauktion im Wiener Kinsky. Die Bandbreite der Offerte in sechs Sparten ist groß.
In Wien gingen am Samstag rund 40.000 Menschen auf die Straße.
Kaum eine andere europäische Stadt hat ähnlich ideale Voraussetzungen für Geothermie wie Wien. Schon länger wird die Abwärme einer Müllverbrennungsanlage zur Produktion von Fernwärme genutzt, bis 2040 will die Stadt klimaneutral sein.
Ein Wunder, dass diese Freundschaft so lange Bestand hatte: Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger verrät viel über weibliches Schreiben in der Nachkriegszeit.
Zykliker befeuern das Wiener Parkett: Gerade Zentral- und Osteuropa treiben dabei die Wirtschaft der Alpenrepublik an. So verzeichnet Österreichs Leitindex ATX seit Jahresbeginn einen beachtlichen Zuwachs von mehr als einem Drittel.
Nach dem Rückzug von Sebastian Kurz aus der Politik kündigt nun auch sein Nachfolger im Kanzleramt, Alexander Schallenberg, seinen Rücktritt an. Kanzleramt und Parteiführung müssten in einer Hand sein, sagt er.
Die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler lässt seit Sommer alle Straßenbaupläne überprüfen. Manchen versetzt sie jetzt den Todesstoß, auch einem umstrittenen Tunnelprojekt. Das gibt Ärger.
Die grüne Spitzenfrau Leonore Gewesslerhandelt als Klimapolitikerin aus Überzeugung. Dafür geht sie keinem Streit aus dem Weg und schärft das grüne Profil.
Seit fast 20 Jahren wird ein großer Autobahntunnel nördlich von Wien geplant. Österreichs grüne Klimaschutzministerin Leonore Gewessler will das Projekt jetzt beenden. Wiens Bürgermeister protestiert.
Zur Bundestagswahl ist Gerd Müller schon nicht mehr angetreten. In der neuen Regierung wäre für den CSU-Politiker ohnehin kein Platz gewesen. Nun kümmert er sich um sein altes Thema an neuer Wirkungsstätte.
In Wien beginnt eine neue Verhandlungsrunde um eine Neuauflage des Atomabkommens mit Iran. Die beteiligten Staaten reagieren auf Beteuerungen Teherans äußerst skeptisch.
In Wien kommen die Vertragsparteien des Atomabkommens mit Iran zusammen, um die Vereinbarung von 2015 zu retten. Doch ob die neue Regierung in Teheran zu Kompromissen bereit ist, muss sich erst zeigen.
Mit rasender Geschwindigkeit wachsen die Städte dieser Welt – vor allem in Asien und Afrika. Die Urbanisierung im globalen Süden hat Folgen für uns alle.
Wie kommt man nur darauf, dass jeder selbst entscheiden kann, ob das Virus echt ist? Über die seltsame Realitätsverweigerung der Impfgegner. Ein Gastbeitrag.
Österreich hat wieder Ausgangsbeschränkungen verhängt. Die Leute sind entspannter als vor einem Jahr, aber für Geschäfte und Lokale sieht es schlecht aus. Ein Spaziergang durch Wien.
Ischgl war nur der Anfang: Einundzwanzig Monate nach Beginn der Corona-Epidemie steckt Österreich in einer Zwickmühle. Ist das Land nun am Rand des Nervenzusammenbruchs?
Johan Simons inszeniert Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ am Wiener Burgtheater radikal zeitgenössisch als wutbürgerliche Farce.
Iran könnte nach Einschätzung von Fachleuten in drei Wochen genug angereichertes Uran für eine Atombombe haben. Der Chef der IAEA versuchte Teheran vergeblich zu einer besseren Kooperation zu bewegen.
Als Kulturhauptstadt wollte sich das kroatische Rijeka neu erfinden. Dann kam Corona – und die Besucher blieben aus. Was passiert nun in den sanierten Ruinen und auf Titos restaurierter Staatsyacht?
Gemüse ist das große Thema, an dem schon seit geraumer Zeit kein kulinarisch Interessierter mehr vorbeikommt, ob nun Koch, Autor oder einfach nur Genießer. Fünf neue Kochbücher widmen sich der fleischfreien Küche – jedes auf seine Weise.
Trotz aller Warnungen schaffte es die österreichische Regierung nicht, die pandemische Situation frühzeitig zu entschärfen. Diese Unverantwortlichkeit bringt den Kulturbetrieb abermals in Bedrängnis.
Nach den Ausschreitungen am Freitagabend in Rotterdam ist es in den Niederlanden am späten Samstagabend abermals zu Ausschreitungen von Gegnern der Corona-Restriktionen gekommen. Es gab mehrere Festnahmen.
Die rechte FPÖ sieht Österreich auf dem Weg in eine „Diktatur“ und hat zur Demo in Wien aufgerufen. Die Polizei berichtet von 40.000 Teilnehmern.
Die oberösterreichische Stadt Linz will sich etwas trauen: „Veränderung und Erlebnis“ heißt die Devise bei Kunst, Kultur und Tourismus – und das funktioniert verblüffend gut.
In Wien sind Gegner verpflichtender Corona-Impfungen und des geplanten landesweiten Lockdowns auf die Straße gegangen. Österreich ist das erste Land in Europa, das angesichts der jüngsten Corona-Welle derart harte Maßnahmen ergreift.
Kann man Nazi-Kunst ausstellen, ohne ihr die propagandistische Aura wiederzugeben? Das WienMuseum holt sie aus dem Depot und zeigt, wie Berlin 1938 den Kulturbetrieb in Österreich gleichschaltete. In nicht einmal drei Monaten.
Sehen Sie den Trailer zur Kunstausstellung im Wien Museum.
Das Land zieht die Notbremse: Verbindliche Impfung ab Februar, 20 Tage Lockdown ab Montag. Danach soll wieder gelockert werden – aber nur für Geimpfte und Genesene.
Ein großes geistiges Leben kann vom Misstrauen gegen weihevolle Vorstellungen des Geistigen selbst lange beweglich gehalten werden: Zum Tod des Schriftstellers, Künstlers und Denkers Oswald Wiener.