Wie schaffte es Herbert Kickl nach oben?
Jetzt doch: Bundespräsident Van der Bellen hat den FPÖ-Chef Herbert Kickl mit der Regierungsbildung beauftragt. Mit dem möglichen Partner ÖVP verbindet ihn eine zwiespältige Geschichte.
Jetzt doch: Bundespräsident Van der Bellen hat den FPÖ-Chef Herbert Kickl mit der Regierungsbildung beauftragt. Mit dem möglichen Partner ÖVP verbindet ihn eine zwiespältige Geschichte.
El Greco, Michelangelo und Bernini waren ihm vertraut wie die eigenen Nachbarn: Zum Tod des Kunsthistorikers Rudolf Preimesberger.
Die Wiener Koalitionsgespräche sind im Streit über den Etat und Strukturreformen gescheitert. Ist jetzt der Weg frei für einen Kanzler Kickl?
In diesem Jahr wird Rainer Maria Rilkes 150. Geburtstag gefeiert. 1916 wurde der Dichter in einer konzertierten Aktion vor dem Einsatz im Ersten Weltkrieg bewahrt. Wie konnte das gelingen?
In Wien sind die liberalen Neos aus den Koalitionsgesprächen mit ÖVP und SPÖ ausgestiegen. Wie kann nun in Österreich überhaupt eine Regierung gebildet werden?
Welche Folgen der Rückzug der Liberalen für die Regierungsbildung in Wien hat, ist noch nicht abzusehen. ÖVP und SPÖ haben zusammen nur eine Stimme Mehrheit.
Mit einem innovativen Festjahr und zwei ebenso berührenden wie informativen Ausstellungen feiert Wien den 200. Geburtstag des Walzerkönigs Johann Strauss Junior.
Natürlich gibt es viel Johann Strauss beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Aber mit dem Walzer „Die Ferdinandéer“ von Constanze Geiger dirigiert Riccardo Muti dort erstmals Musik einer Frau.
Wer sich im Januar Karten für die Wiener Staatsoper besorgt hat, um Anna Netrebko als „Ariadne auf Naxos“ in der gleichnamigen Oper von Richard Strauss zu erleben, muss umdisponieren. Die Sopranistin wird nicht auftreten.
Vor 200 Jahren wurde Anton Bruckner geboren. Der Komponist galt lange als wehrloses Genie, das den Einflüsterungen seiner Freunde ausgesetzt war. Die kritische Werk-Edition fördert ein differenziertes Bild zutage, wie Thomas Röder im Gespräch berichtet.
Österreichs neue Regierung muss viele Milliarden sparen. Billiger wird es im EU-Defizitverfahren – dazu raten jetzt auch Ökonomen.
Der Wiener Erzbischof und Kardinal Schönborn zeichnet zum Abschied aus dem Amt noch mal die großen Linien. Drei Päpste stützten sich auf sein Urteil, zwei von ihnen hat er selbst mit gewählt.
Eine b’soffene G’schicht’: Mateja Koležnik adaptiert Nikolai Gogols „Revisor“ am Wiener Akademietheater und schert sich einen feuchten Kehricht um den Jugendschutz.
Entgegen aller dunklen Befürchtungen: Der Markt für Alte Meister hat in London nichts von seinem Glanz verloren. Am hellsten strahlte bei den Auktionen im Dezember ein Werk Botticellis.
FPÖ-Chef Herbert Kickl soll in einem U-Ausschuss falsch ausgesagt haben. Abgeordnete sollen ein NS-Lied gesungen haben. Am Mittwoch beschloss das Parlament die Aufhebung der Immunität von vier Abgeordneten.
Mädchen werden gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten. Jungen müssen – teils hinter legaler Fassade – auf dem Bau schuften. Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen zeigt, wie Kinder von Menschenhandel betroffen sind.
Die Regierung in Wien verkündet ein „Rückführungs- und Abschiebeprogramm“ von Syrern. Das dürfte dem Druck der rechten FPÖ geschuldet sein. In Frankreich warnt der Rassemblement National vor einem Zustrom nach Assads Sturz.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben die jüngsten Entwicklungen im iranischen Atomprogramm scharf verurteilt. Für die Maßnahmen gebe es keine glaubwürdige zivile Rechtfertigung.
Die deutschen Handballerinnen sind im Duell mit dem großen EM-Favoriten Norwegen über weite Strecken chancenlos. Mit dem Aus im Viertelfinale zerplatzt auch die letzte theoretische Medaillenchance.
Philipp Stölzl inszeniert Ferenc Molnárs Stück „Liliom“ an der Burg: Stefanie Reinsperger brilliert in der Titelrolle, Maresi Riegner als Julie.
Porsche, Daimler, Bosch: Damit verbinden die meisten Menschen Stuttgart – nicht aber mit Aldinger, Schnaitmann oder Wöhrwag. Dabei machen diese Spitzenwinzer mindestens ebenso sehr die Seele der Stadt aus.
Die deutschen Handballerinnen liefern dem Olympia-Dritten Dänemark nach nervösem Beginn lange einen beherzten Kampf. Letztlich aber ist die DHB-Auswahl chancenlos und verliert deutlich.
Vor 100 Jahren starb Franz Kafka in Kierling. Wer seinen Spuren folgt, stößt auf eine Tragödie, Liebestaumel und einen Türhüter.
Der Musical-Welterfolg „Elisabeth“ ist über die Feiertage in Frankfurt in der gefeierten halbszenischen „Schönbrunn-Version“ zu sehen.
Den deutschen Handballerinnen gelingt der Auftakt in die zweite Turnierphase der Europameisterschaft. Trotz abermaliger Schwächephase steht am Ende ein deutlicher Erfolg gegen die Schweiz.
Auf dem Jahrestreffen der Sicherheitsorganisation kommt es zum Schlagabtausch zwischen Russland und dem Westen. Außenministerin Baerbock pariert Aussagen des russischen Außenministers Lawrow scharf.
Der Kreis ist rund: Im neusten Band seines Lebensromans kehrt Joachim Meyerhoff zu seiner Mutter zurück und wird wieder Kind. Das führt zu einem Pointenfeuerwerk der Tragikomik.
Nina Engel beeindruckt mit sieben Toren gegen Island und bringt frischen Schwung ins Team. Ihre unbeschwerte Spielweise könnte in der EM-Hauptrunde zum entscheidenden Faktor werden.
Spartenübergreifend ist das Angebot der Weihnachtsauktionen im Wiener Kinsky. Die interessantesten Lose kommen wieder von österreichischen Künstlern.
Die Autobiographie der großen Barbra Streisand erscheint im kleinen Wiener Verlag Luftschacht. Dessen Verleger Jürgen Lagger erklärt im Gespräch, wie es dazu kam. Und warum er jetzt erst mal verschnaufen muss.
Der Industriekonzern geht in Vorinsolvenz. Viele andere Branchenvertreter kommen zusehends wegen der kriselnden deutschen Automobilwirtschaft unter Druck.
Um weltweit bei KI und Biomedizin mitzuhalten, wurde zwischen Wien und Dresden eine Forschungsallianz geschlossen. Sie soll Innovationen ohne einen Einfluss durch die Industrie unterstützen.
Der RHI-Konzern, Hersteller feuerfester Steine für Hochöfen, will einen 120 Jahre alten Standort nahe Gießen schließen, gut einhundert Arbeitsplätze sollen wegfallen. Dabei hatten Land und Stadt zuletzt sogar eine Bahnlinie wiederbelebt, damit die Produktion bleibt. Auch ein Zukauf in Frankreich sorgt für Unmut.
In einer ganz speziellen Tabelle hat die österreichische Hauptstadt den ersten Rang verloren: Unfreundlichste Stadt ist jetzt Berlin. Nun wird überlegt: Wie kann man den Spitzenplatz zurückerobern?
Kunst, Architektur, Küche und die Verstörung ländlich-sittlichen Empfindens: Was ist vom Erbe der Habsburger geblieben, was wird von der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut bleiben? Vorläufige Bilanzen.
Opernhäuser werden schließlich auch gefördert, aber die Clubkultur muss um Anerkennung ringen. Techno und House tun weitaus mehr für die Städte und den Kulturbetrieb, als viele denken.