Die Berlinale ist noch nicht gerettet
Tricia Tuttle will Intendantin der Berlinale bleiben – und deren „institutionelle Unabhängigkeit“ bewahren. Was das bedeutet, muss sie mit Wolfram Weimer klären, der genau diese Unabhängigkeit in Frage stellt.
Die Bundesregierung will Deutsche aus Nahost ausfliegen, die Angst vor der nächsten Energiekrise steigt, und der neue „Wirtschaftsweise“ wird vorgestellt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Tricia Tuttle will Intendantin der Berlinale bleiben – und deren „institutionelle Unabhängigkeit“ bewahren. Was das bedeutet, muss sie mit Wolfram Weimer klären, der genau diese Unabhängigkeit in Frage stellt.
Nelio Biedermann steht mit seinem Roman „Lázár“ seit einem halben Jahr auf der Bestseller-Liste. Jetzt will Tom Tywker das Buch verfilmen lassen. Was sein Erfolg über die Bedürfnisse von Lesern sagt – und über die Literaturkritik.
Die Berlinale-Chefin Tricia Tuttle steht angeblich vor dem Rücktritt. Jetzt stellen sich 700 Filmschaffende sowie die Deutsche Filmakademie in öffentlichen Erklärungen hinter sie.
Josh Safdies neuer Film „Marty Supreme“ über einen besessenen Tischtennisspieler und Hochstapler im New York der Fünfzigerjahre ist für neun Oscars nominiert. Kann der Film die hohen Erwartungen erfüllen?
Wolfgang Becker, Regisseur von „Good Bye, Lenin“, starb vor einem Jahr. Seine Freunde haben seinen letzten Film „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ fertiggestellt. Jetzt kommt er in die Kinos.
Jens Harzer ist einer der großen Theaterschauspieler unserer Zeit. Zum Herbst wechselt er ans Berliner Ensemble und wird in einem Stück als Oscar Wilde zu sehen sein. Unser Autor hat ihn ein Jahr lang begleitet.
Die Schauspielerin Fritzi Haberlandt spielt in dem Film „Wilma will mehr“ eine ostdeutsche Frau Ende der neunziger Jahre. Ein Gespräch über die Wende, Stullen an der Theaterbar und die letzte Staffel von „Babylon Berlin“.
Mit jeder Nacht, in der die neuen Drohnen zu hören sind und die Raketen kommen, rücke ich ein Stück weiter von meiner Muttersprache ab: Russisch.
Ihr Drama „In die Sonne schauen“ über vier Frauenschicksale hat gerade den Preis der Jury gewonnen – ein Treffen mit der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski in Cannes.
Der Rest ist Lachen: Die grandiose lettische Serie „Sowjet Jeans“ handelt von der rebellischen Jugend in der UdSSR. Das ist Shakespeare für die Gegenwart.
Hochgeschwindigkeitsharakiri: Auch in der zweiten Auflage der Mini-Serie „Testo“ beweist Kida Khodr Ramadan sein Händchen für Timing und Geschwindigkeit
Ist es ein Thriller? Oder eine Komödie? Der Film „Was Marielle weiß“ bebt vor Ambivalenz. Eine Hommage an den Regisseur Frédéric Hambalek.
Peter Glanz betreibt eine der letzten Videotheken Deutschlands. Wer leiht sich hier noch Filme aus? Und was wird fehlen, wenn auch er für immer schließt?
In seinem neuen Film „Das Licht“ will Tom Tykwer alle wichtigen Themen der Gegenwart in einem Familiendrama zusammenbringen. Dieser Ehrgeiz wird der Geschichte zur Last. Aber er verschafft ihr auch große Momente.
Bei den Nominierungen zum Deutschen Filmpreis liegen die Filme von Andreas Dresen, Tim Fehlbaum und Mohammad Rasoulof vorn. Tom Tykwers neues Werk „Das Licht“ geht überraschenderweise fast leer aus.
Ido Fluks Film „Köln 75“ erzählt von einer jungen Frau namens Vera Brandes, die in der Bundesrepublik nach 1968 zufällig Geschichte schreibt. Und vom legendär gewordenen Konzert des Jazz-Pianisten Keith Jarrett.
Berlinale 2025 feiert ihre Eröffnung mit Stars, Protesten und großen Emotionen. Tilda Swinton wird geehrt, Tom Tykwer präsentiert „The Light“ und Aktivisten setzen politische Zeichen.
Die Berlinale eröffnet mit Tom Tykwers neuem Film „Das Licht“. Am Beispiel einer Mittelstandsfamilie verhandelt er die großen Fragen der Gegenwart: Klimakrise, Migration, Globalisierung – und das Älterwerden.
Nach Abschluss seiner „Babylon Berlin“-Reihe eröffnet der deutsche Regisseur Tom Tykwer mit seinem neuen Film „Das Licht“ die 75. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der Hauptpreis der Filmfestspiele, der Goldene Bär, wird am 22. Februar vergeben.
Vor 27 Jahren brachte ihm „Lola rennt“ den internationalen Durchbruch. Dann drehte Tom Tykwer mit Cate Blanchett, Clive Owen und den Wachowski-Geschwistern. Nun eröffnet sein neuer Film „Das Licht“ die Berlinale.
Tom Tykwers „Das Licht“ eröffnet die Berlinale 2025. Der Regisseur will nach „Babylon Berlin“ wieder an seinen frühen Film „Lola rennt“ anknüpfen. Geht das auf? Eine Begegnung.
Die Buchhandlung Proust in Essen wechselt ihren Besitzer. Begangen wird das mit einer Feier im größten Kino Deutschlands, die 1250 Plätze sind ausverkauft. Was macht diese Buchhandlung so besonders?
Franka Potente, einst mit „Lola rennt“ berühmt geworden, lebt seit fast 20 Jahren in Los Angeles. Im Interview erzählt sie, warum sie entschied, ihre Kinder in den USA großzuziehen – und wie sie auf die Deutschen blickt.
Am Donnerstag entscheidet sich, ob das deutsche Kino im internationalen Wettbewerb noch eine Chance hat. Dann will der Bundestag über das neue Filmförderungsgesetz abstimmen. Ein Appell.
„Goodbye, Lenin“ machte ihn weltweit bekannt, fürs deutsche Kino hat er auf mehreren Ebenen viel geleistet: Ein Nachruf auf Wolfgang Becker.
Drei der größten deutschen Filmregisseure melden sich mit einem Warnruf an den Bundestag. Sie sehen den deutschen Film in „höchster Gefahr“, wenn die Filmförderung nicht novelliert wird.
Die Deutsche Filmakademie, die Produktionsallianz und der Verband der Produzentinnen und Produzenten wenden sich in einem Brandbrief an die Politik und fordern, endlich die Reform der Filmförderung in Angriff zu nehmen.
Das digitale Storytelling-Projekt „Konstellationen“ ergänzt die Dauerausstellung des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums in Frankfurt.
Alle Ausdrucksmittel der Schauspielerei beherrscht sie schon, jetzt zeigt Sandra Hüller uns auch noch, wie man mit Weltruhm zurechtkommt.
Samira El Ouassil erhielt den Michael-Althen-Preis, für einen Essay der Fragt. wie subversiv ein Blockbuster über eine Plastikpuppe sein kann
Zum zwölften Mal vergab die F.A.Z. den Michael-Althen-Preis. Er ging an Samira El Ouassil, für einen Essay darüber, wie subversiv ein Film über eine Plastikpuppe sein kann.
Der Michael-Althen-Preis für Kritik geht in diesem Jahr an die Autorin Samira El Ouassil, für einen Artikel über Barbie: die Puppe und den Film.
Daniel Brühl ist inzwischen im globalen Filmgeschäft sehr erfolgreich. Im Interview spricht er darüber, wie er sich in den vergangenen 20 Jahren verändert hat, seine Rolle als Karl Lagerfeld und seine nächsten Pläne.
Vier Leichen, eine Zeitreise und eine Weltverschwörung: Mit der hochtourigen Comic-Adaption „Bodies“ zeigt Netflix, dass es immer noch mit Kreativität zu überraschen weiß. Es ist die beste Mystery-Sci-Fi-Geschichte seit Langem.
Auf ihren Reisen machen Judith und Robin Lachhein nicht die typischen Urlaubsschnappschüsse. Stattdessen stellen sie Szenen aus Filmen und Serien nach, zum Beispiel aus „Game of Thrones“, „Forrest Gump“ oder „La La Land“.
Auch in diesem Jahr schreibt die F.A.Z. den Michael-Althen-Preis für Kritik aus