Der diskrete Charme der alten Welt
Auf dem Weg ins Unbekannte trifft man bei der Berlinale nicht nur im „Grand Budapest Hotel“ erst mal viele Bekannte.
Auf dem Weg ins Unbekannte trifft man bei der Berlinale nicht nur im „Grand Budapest Hotel“ erst mal viele Bekannte.
Weihnachtsgeschenk für die Jarmusch-Gemeinde: Der Regisseur hat mit „Only Lovers Left Alive“ einen Vampirfilm gedreht, in dem Tilda Swinton und Tom Hilddleston erst Reißaus nehmen und dann doch wieder Blut trinken.
In London hatte sie einst acht Stunden täglich durchgehalten. In Rom unterbrach sie ihren Schlaf für eine Siesta. In New York ist der Zufall Programm: Wer ins MoMA geht, um Tilda Swinton schlafend zu sehen, macht alles falsch.
Als lebender Mensch im Museum gezeigt zu werden, klingt ehrenhaft, kann aber wohl ziemlich anstrengend sein: wenn man nicht einfach nur in Ruhe daliegen kann, sondern auch noch Fragen beantworten muss.
„We need to talk about Kevin", die Verfilmung des Thrillers von Lionel Shriver, setzt ganz auf das Genie von Tilda Swinton. Sie spielt die Mutter eines Schulamokläufers, die schon immer wusste, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmt.
Ein Hochschulabsolvent gibt sich auf Twitter für Tilda Swinton aus – und das äußerst erfolgreich. Mit obskur-spirituellen Wortmeldungen erreicht er innerhalb einer Woche Zehntausende Follower.