Der Preis der Scheinheiligkeit
Regisseure und Schauspielerinnen fordern von ihresgleichen politische Bekenntnisse zum Gaza-Konflikt. Damit zerstören sie die freie Rede über Film, Kunst und Politik.
Der Abgang von Tricia Tuttle als Intendantin der Berliner Filmfestspiele bleibt ein Gerücht. Aber das Festival steckt dennoch in einer Krise, die seine Existenz bedroht – und der Schaden ist längst da.
Regisseure und Schauspielerinnen fordern von ihresgleichen politische Bekenntnisse zum Gaza-Konflikt. Damit zerstören sie die freie Rede über Film, Kunst und Politik.
Rund 80 Filmschaffende haben einen offenen Brief im Branchenblatt „Variety“ unterzeichnet. Künstlerinnen wie Tilda Swinton werfen der Berlinale vor, sich nicht ausreichend zu Gaza zu positionieren.
In Paris wird über die weitere Unterstützung der Ukraine beraten, bei den Koalitionsverhandlungen gibt es noch viel zu tun. Und die Deutschen sehen Trump kritisch, sind aber auch von ihm fasziniert. Der F.A.Z. Frühdenker
Tilda Swinton gerät beim Singen ins Reden: Joshua Oppenheimers Experimental-Musical „The End“ folgt einer Familie in den Bunker, während draußen die Welt in Flammen steht.
Tilda Swinton lässt auf der Berlinale ihren BDS-Sympathien freien Lauf. Weiß sie eigentlich, wovon sie redet?
Die Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton ist dafür bekannt, sich auch politisch zu Wort zu melden. Bei der Berlinale äußerte sie Sympathien zur BDS-Bewegung, die zum Boykott von Israel aufruft.
Berlinale 2025 feiert ihre Eröffnung mit Stars, Protesten und großen Emotionen. Tilda Swinton wird geehrt, Tom Tykwer präsentiert „The Light“ und Aktivisten setzen politische Zeichen.
Die 75. Berlinale unter der Leitung von Tricia Tuttle wurde mit einer Rede der Schauspielerin Tilda Swinton eröffnet, die mit einem Goldenen Bären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde.
Die Berlinale beginnt im Schneefall. Auf dem roten Teppich drängeln sich die politischen Statements, Tilda Swinton und Fan Bingbing sorgen für Glamour. Aber welche Kleider waren die schönsten? Stimmen Sie ab!
Bei der Berlinale bekommt die Oscar-Preisträgerin eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Ihre Dankesrede nutzt sie für eine politische Rede - nicht nur gegen den US-Präsidenten.
Das Drama „The Brutalist“ ist der große Gewinner der diesjährigen Golden-Globe-Verleihung. Brady Corbets Film wurde in den Kategorien „bester Film“, „beste Regie“ und „bester Hauptdarsteller“ ausgezeichnet.
Sein erstes Alterswerk: Pedro Almodóvar erzählt in „The Room Next Door“ von zwei Freundinnen, vom Sterben und dem Kampf gegen die Vergänglichkeit.
Ein stilles Drama wie ein faires Streitgespräch: Pedro Almodóvars „The Room Next Door“ mit Julianne Moore und Tilda Swinton im Kino.
Pedro Almodóvars Sterbehilfe-Drama „The Room Next Door“ gewinnt den Wettbewerb. Der Regiepreis geht an ein künstlerisches Wagnis.
Daniel Craig nach James Bond: In Luca Guadagninos „Queer“ gibt der Brite die schwule Hauptfigur. Pedro Almodóvar wiederum lässt Tilda Swinton mit Julianne Moore über den Tod diskutieren.
Das Filmfestival von Venedig hat seinen Wettbewerb vorgestellt: Neben Joaquin Phoenix spielt auch Lady Gaga im zweiten Teil der DC-Comicverfilmung. „Joker 2“ tritt gegen zwanzig andere Filme an.
Verdienter deutscher Hörbuchpreis: „The Sick Bag Song – Ein langes Liebeslied in Zeitlupe“ erzählt in schönstem Gejammer von Nick Caves Tourleben.
Ein queerer kurzer Western, ein Film über eine Frau, die an der Liebe leidet, ein Band mit Erzählungen – es gibt viel Neues von Pedro Almodóvar.
Wer heute sechzig ist, fühlt sich nicht so – er ist körperlich, mental und intellektuell zehn bis fünfzehn Jahre jünger. Warum die Verlängerung der Jugend trotzdem keine gute Nachricht ist.
Aus Seidenpapier gewickelte Holzgebilde: Tilda Swinton und Olivier Saillard zeigen ihr extravagantes Modetheaterstück „Embodying Pasolini“ in Paris und machen damit Furore.
Zwischen Trip und Traum:. „Memoria“ heißt der neue Film des thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul. Und er erzählt von einer Frau, die ein seltsames Geräusch hört.
Stars wie Harry Styles, Måneskin oder Billy Porter machen es vor: Die Männermode erfährt gerade eine Revolution. Das ist gut – für uns alle.
Sie hat schon die Filmkostüme für Cate Blanchett und Tilda Swinton ausgesucht, aber nie musste Kostümbildnerin Bina Daigeler so viele Leute koordinieren wie für Disneys „Mulan“. Dafür ist die Deutsche für einen Oscar nominiert.
Damien Jalet bereichert den Film „Suspiria“ mit seinen Choreographien. Im Interview spricht er über die Tanzkünste von Tilda Swinton und Dakota Johnson.
Tilda Swinton, Olivia Colman, Rachel Weisz: Das Filmfestival Venedig steht im Zeichen großer Schauspielerinnen. Und zeigt, was Cannes verpasst hat.
„Call me by your name“ hat einen Hype erzeugt, bevor der Film überhaupt im Kino startete. Nun gewann er einen Oscar. Regisseur Luca Guadagnino erzählt vom Dreh, seinem Traumhaus und warum Armie Hammer melancholisch ist.
Ein kleines Mädchen rettet ihr freundliches Monsterschwein vor der Firma, die es entwickelt hat: Aus einer ländlichen Idylle wird Bong Joon Hos Film „Okja“ zum Großstadtthriller – und bleibt eine Frage des Formats.
„Doctor Strange“ ist kein Superheld wie jeder andere: Scott Derrickson inszeniert den Marvel-Comic als psychedelisches, ineinander verklapptes Wimmelbild, das einem sämtliche räumliche Orientierung raubt.
Ab ins Wasser und nicht nur in der Sonne braten: Der Besuch des Freibads als kulturelle Inspiration - schließlich ist Schwimmen eine Kulturtechnik.
Zum ersten Mal präsentiert sich eine Luxusmarke im kommunistischen Karibik-Staat. Karl Lagerfeld sieht einen Markt, den es noch gar nicht gibt.
Schriftsteller, Künstler, Marxist und Kunstkritiker: John Berger ist ein Allroundtalent. Er hat lange in dem Alpenort Quincy gelebt, wo auch der Film „The Seasons of Quincy“ entstand. Vier Porträts erforschen darin seine Geheimnisse.
Die Konfession ist römisch-komisch: „Hail, Caesar!“ von den Coen-Brüdern eröffnet die Berlinale mit einem lustigen und technisch perfekten Passionsspiel.
Er entwirft Kleider, er schauspielert, er ist in der Jury einer Casting-Show. Jetzt hat Wolfgang Joop auch ein Buch geschrieben – über die Stilikonen unserer Zeit. Heidi Klum, verrät er im Gespräch, gehöre allerdings nicht dazu.
Er hatte immer an die Frau gedacht – doch dann stellte er sich die Frage: Wenn es diese Frau gibt, wer ist der Mann daneben?
Wer etwas für die Rechte von Homosexuellen tun will, sollte in Russland klein anfangen. Westliche Schrillheit hilft hier nicht weiter. Ein Plädoyer für Wandel durch Annäherung.
Auf dem Weg ins Unbekannte trifft man bei der Berlinale nicht nur im „Grand Budapest Hotel“ erst mal viele Bekannte.