„Publikumsbeschimpfung“ kehrt als Theaterlegende nach Frankfurt zurück
Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ kehrt nach Frankfurt zurück. Regisseurin Claudia Bauer inszeniert das legendäre Stück im Jubiläumsjahr am Schauspiel Frankfurt neu.
Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ kehrt nach Frankfurt zurück. Regisseurin Claudia Bauer inszeniert das legendäre Stück im Jubiläumsjahr am Schauspiel Frankfurt neu.
„Hamnet“ war der Name des Sohns, den William Shakespeare mit seiner Frau Agnes hatte. Und es ist der Name eines bewegenden Films von Chloé Zhao. Eine Begegnung mit der Regisseurin.
Thorsten Lensings „Tanzende Idioten“ zeigt die Zerbrechlichkeit des Lebens. Ursina Lardi und Sebastian Blomberg berühren mit eingebildeter Pfoteneitelkeit und einem von ernsthafter Haltlosigkeit durchdrungenen Spiel.
Russland investiert in opulente Schauen moderner Kunst und neue Privatmuseen. Aktuelle Werke und die Erinnerung an den sowjetischen Staatsterror sind jedoch tabu.
Das Erfolgsmodell der Frankfurter bekommt nach Dino Toppmöllers Aus Risse. Auch Sportvorstand Markus Krösche muss sich Kritik gefallen lassen. Wie er den Rauswurf begründet – und seine eigene Arbeit einordnet.
Ein Gast verdoppelt die Rechnung, ein anderer rundet nicht mal auf: Falco Mühlichen leitet Berlins einziges Dreisternerestaurant – und hat in Sachen Trinkgeld schon viel erlebt.
Schon für Goethes Ex-Freund Herder war die Dreieinigkeit des Wahren, Guten und Schönen bereits „ein alter Satz“. Was ist von den traditionellen Vorstellungen über die Ziele der Kunst heute noch zu retten?
Im Zeichen der unaufgeklärten RAF-Morde: In Frankfurt wird Wolfgang Spielvogels performative Recherche „Nicht zu fassen“ uraufgeführt – politisches Theater ohne Zeigefinger, aber mit viel Fingerspitzengefühl.
Andris Kalnozols Theaterstücke werden in Riga am Nationaltheater gespielt. Sein erster Roman „Kalender“ ist so fein und schräg erzählt, dass man nicht aufhören kann zu lesen.
Am Berliner Ensemble inszeniert Johan Simons „Antigone“ von Sophokles in Hölderlins Fassung mit Jens Harzer, Constanze Becker und Kathleen Morgeneyer. Ein Abend, der ungeheuren Mut beweist. Ein Abend, der sich selbst überfordert. Ein Abend, den man gesehen haben muss.
Hessen hat 2025 mehr Flüchtlinge als im Jahr zuvor abgeschoben. Hessen ist beim Sozialen Wohnungsbau gut, aber nicht gut genug. Und in Frankfurt wird ein Junge auch mit Booten gesucht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Hessen schiebt mehr Menschen ab, das English Theatre kann nicht öffnen und Fußball-Legende Rudi Völler schwärmt für Frankfurt. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Auf ins Herz der Weißen Finsternis: Joseph Conrad und Ford Madox Ford beschrieben in einem Roman die geplante Annexion von Grönland, allerdings durch Großbritannien. Sonst aber sind ihre Motive den heutigen verblüffend ähnlich.
Kann das English Theatre in seine Räume zurückkehren? Die Stadt Frankfurt als Hauptmieter im Gallileo-Turm fordert „rasche und priorisierte Erledigung“. Die Lage spitze sich zu, sagt der Intendant.
Engagement ja, aber wofür? Der Bariton Christian Gerhaher weist in München alle Formen der Verzweckung von Kunstwerken und Kunstausübung schärfstens zurück.
Das Ovag-Varieté in Bad Nauheim ist jedes Jahr schnell ausverkauft. Seit Jahren lädt der Energieversorger dafür zu Jahresbeginn ins Jugendstiltheater im Hotel Dolce ein. Künftig will das Unternehmen den Veranstaltungsraum dauerhaft mieten und bespielen.
Der neue Frankfurter Generalverkehrsplan für die Schiene enthält manche überraschende Nutzen-Kosten-Abschätzung. Aber keine Entscheidung für ein bestimmtes Verkehrsmittel.
Nach der Niederlage in Stuttgart ist die Unruhe bei der Eintracht groß. Die Spieler zanken sich, Sportvorstand Krösche reagiert genervt. Wie lange hält seine Geduld mit Toppmöller?
Lieber die Ohren spitzen: Das Quatuor Diotima legt eine neue Aufnahme aller drei Streichquartette von Helmut Lachenmann vor. Sie ist in jeder Hinsicht vorzüglich.
Julia Cloot wird Generalsekretärin der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Sie kommt vom Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main.
Das Tanztheater von Pina Bausch, die 2009 verstarb, schrumpft in Wuppertal, statt weltweit Ausstrahlung zu entfalten: Ein Gespräch mit ihrem Verleger Rudolf Rach.
Krzysztof Warlikowski inszeniert Wajdi Mouawads Stück „Europa“. Gewalt und Schuld durchziehen die fesselnde Skandalgeschichte unseres Kontinents. Im Warschau Nowy Teatr ist jetzt eine bedrückende Inszenierung zu sehen.
Die Jury des Theatertreffens sorgt für Diskussionen. Trotz eines reichen Bühnenjahres wirkt die Auswahl überraschend dürftig. Wie konnte es dazu kommen – und wird es im nächsten Jahr besser?
Der Slowene Renato Jenček imitiert Elvis. Dabei spielt ein Metzger eine nicht unwesentliche Rolle und die Kunst, „Dinge zu erhellen, die wir noch nicht erkannt haben“.
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz laufen die Ermittlungen gegen die linkextremistische Vulkan-Gruppe auf Hochtouren. Da werden Erinnerungen an die RAF wach.
Das Buchgeschäft darbt, die Frankfurter Buchmesse wird umgebaut: Sebastian Guggolz ist neuer Vorsteher des Börsenvereins und will auf das Leseverhalten der Generation Z hören.
In Saarbrücken sind Gebäude unter Denkmalschutz vom Abriss bedroht. Das liegt nicht nur am Geld.
Österreicher sind nicht gut im Gewinnen. Sie teilen gern mit, was ihnen fehlt. Ihr Humor ist ein Umgehungshumor: Auszug aus einer Poetikvorlesung über die Kunst des Verlierens.
Vor 30 Jahren erschien Peter Handkes „Winterliche Reise“ nach Serbien. Was heute die Neuen Rechten prägt, war damals schon alles da: Die Entwertung von Analyse zugunsten des Affekts, gepaart mit passiv-aggressiver Opferhaltung.
Nach dem späten 3:2 von Mo Dahoud wähnt sich die Eintracht als Sieger. Doch im phasenweise spektakulären ersten Bundesliga-Spiel des Jahres kann der BVB noch einmal antworten.
Im Staatstheater Wiesbaden sorgt Dragqueen Kelly Heelton in der Operette „Alles Liebe!“ für Furore. Hier gibt Schauspieler Fausto Israel Einblicke in seine aufwendige Verwandlung.
14 Morde in 110 Minuten – das Gefängnistheater aufBruch spielt „Titus Andronicus“ in der JVA Tegel in Berlin. Das Projekt soll vorurteilsfreie Begegnungen möglich machen.
An keinem anderen Ort in Amerika ist der olympische Geist so lebendig wie in Lake Placid, das gleich zweimal die Winterspiele ausgetragen hat. Hier weiß man noch, dass wirklicher Größe immer auch Bescheidenheit zu eigen ist.
Sie hat’s mit den Klassikern. Nach einer frühen Adaption von Shakespeares „The Tempest“ nimmt sich Nele Heaslip Goethes „Faust“ an – und verlagert das Werk in die Nazizeit.
Wir erleben einen weltgeschichtlichen Moment: Wenn die USA als nächstes Grönland attackiert, dann steht die NATO vor dem Aus. Ein alarmierendes Gespräch mit US-General a. D. Ben Hodges.
Die neue Darmstädter Operndirektorin Nicola Raab hat im Staatstheater ihre erste Regiearbeit vorgestellt: Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Als Nächstes folgt ein ungewöhnliches KI-Projekt.