Sie wollen einen anderen Staat
Die sachsen-anhaltische AfD hat ein „Regierungsprogramm“ aufgesetzt. Es liest sich wie eine Kampfansage – nicht nur an Universitäten, Kirchen und den Rundfunk.
Die sachsen-anhaltische AfD hat ein „Regierungsprogramm“ aufgesetzt. Es liest sich wie eine Kampfansage – nicht nur an Universitäten, Kirchen und den Rundfunk.
Tristes Kammerspiel mit „Tatort“-Kommissarin: Das Staatstheater Mainz und die Théâtres de la Ville de Luxembourg zeigen „Connemara“ nach dem Roman von Nicolas Mathieu.
Um Menschen von damals so darzustellen, dass wir sie heute verstehen, braucht es mehr als derbe Umgangssprache: In Hamburg kann man an zwei Premierenabenden miterleben, was das heißt. Im Guten wie im Schlechten.
Ivo van Hove inszeniert Shakespeares „Hamlet“ als rasante Aufführung. Ein temporeicher Mix aus Filmästhetik und Musik weckt das Interesse der Netflix-Generation.
Berlins Kulturpolitik bleibt provinziell. Das zeigt der Skandal um die Vergabe von Fördergeldern an windige Projekte gegen Antisemitismus. Wenn der Bund eine europäische Kulturmetropole haben will, muss er selbst aktiv werden.
Der Bariton Holger Falk ist einer der renommiertesten Interpreten des Kunstlieds und arbeitet in Graz an einem Forschungsprojekt dazu. Er warnt: Das klassische Lied ist in der Krise. Eine Begegnung.
Christopher Hampton hat die Drehbücher zu „Gefährliche Liebschaften“, „Abbitte“, „Eine dunkle Begierde“ und vielen anderen bedeutenden Filmen geschrieben. Jetzt wird der britische Autor und Dramatiker 80 Jahre alt.
Klaus Zehelein machte Frankfurt und Stuttgart zu Zentren eines kontrovers diskutierten, heftig attackierten Musiktheaters. Seine Autobiographie zeigt, wie Qualität entsteht, wenn Kunst sich dem schnellen Zugriff entzieht.
Er lernte von den Großen, entdeckte früh „seine“ Schauspieler und inszenierte in nahezu allen großen Häusern: Zum Tod des Regisseurs Dieter Giesing.
Der Fliegenpilz in Reihe 11 beschwert sich: Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ wird im Schauspiel Frankfurt unter der Regie von Claudia Bauer zu einem Musical mit Witz und höherer Bedeutung.
Nach einem alten Muster verliert eine überforderte Eintracht auch gegen Hoffenheim. In der aktuellen Konstellation ist die Qualifikation für den Europapokal nicht vorstellbar. Wann kommt der neue Trainer?
„So hatten wir es schließlich gelernt“: In „Die Routinen“ erzählt Son Lewandowski aus der Welt des Kunstturnens. Ein Gespräch mit der Autorin über Leistungsdruck und Missbrauch – und ein neues Literaturrätsel.
Helen Schneider ging mit Udo Lindenberg auf Tournee, spielte im Theater und in Musicals – nun wird sie im „Tatort“ zu sehen sein. Hier spricht die Sängerin über ihre Wahlheimat sowie Essens- und Musikvorlieben.
Oper ist weder Netflix noch „Tagesschau“. Wir brauchen ein neues Regietheater, das die Bühne entrümpelt, um der Partitur zur vollen Wirkung zu verhelfen.
Sie kennt sich mit der Frankfurter Geschichte aus wie wenige sonst: Sabine Hock leitet das Projekt des „Frankfurter Personenlexikons“.
Baustellenplan für 2026: Ohne Einschränkungen geht es in aller Regel nicht, wenn irgendwo in der belebten Innenstadt von Mainz gearbeitet werden muss.
Frankfurts Fußballsystem ist in seinen Grundfesten erschüttert, die Klubspitze auf fieberhafter Trainersuche. In dieser Krisenzeit bringt Arnaud Kalimuendo eine Eigenschaft mit, die von Vorteil ist.
Bezahlkarte für Asylbewerber in Hessen, Festnahme nach Explosion in Dietzenbach, Wiedereröffnung des English Theatre in Frankfurt und Geschirrmangel in Mainzer Mensa. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Die österreichische Schriftstellerin Stefanie Sargnagel war 2024 auf dem Wiener Opernball und hat ein böses und sehr lustiges Buch darüber geschrieben, wie eine Gesellschaft sich fast zu Tode tanzt.
Sie sang Rock-Balladen von sozialer Härte und Kinderlieder voll Jux und Ulk. Jetzt ist die Sängerin und Schauspielerin Angelika Mann mit 76 Jahren gestorben.
Der kanadische Premierminister Mark Carney wurde von der Weltöffentlichkeit für seine Rede in Davos gefeiert. Aber hatten auch alle genau hingehört?
Anfang Februar bleiben die meisten Kunstgalerien in Spanien geschlossen. Mit ihrem Streik protestieren die Händler gegen einen Mehrwertsteuersatz, der sie gegenüber Kollegen in anderen Ländern der EU benachteiligt.
Der Winter in der Ukraine ist eisig wie lange nicht mehr. Russland nutzt das und greift gezielt Strom- und Heizkraftwerke an. Vor allem in der Hauptstadt Kiew sind viele mit ihren Kräften am Ende.
Der Übergangsstandort für die Städtischen Bühnen soll zum Kern eines neuen Stadtquartiers im Frankfurter Gutleutviertel werden. Einen Zeitplan gibt es dafür bisher nicht.
Die Tests der Brandschutzanlage sind beendet: Das English Theatre Frankfurt rechnet mit einer Wiedereröffnung am 1. Februar. Im Kulturausschuss berichtet Intendant Nicolai von den Plänen.
An ideologischen Kinkerlitzchen war er nicht interessiert, er hat das Theater, und nicht nur das der Berliner, souverän ins 21. Jahrhundert geführt. Nun ist der Intendant Bernd Wilms gestorben.
Fragwürdig als These, stark als Kino: „Hamnet“ vergreift sich an William Shakespeares Familiengeschichte – und fasziniert trotzdem. Regisseurin Chloé Zhao findet eine Bildsprache, die stärker ist als Worte.
Die Metropolitan Opera New York steckt in der Geld-Krise. Nun erwägt der Intendant Peter Gelb, Kunstwerke und die Namensrechte am Gebäude zu verkaufen.
Auch Qarabağ Ağdam überfordert die Frankfurter Abwehr mit einfachen Mitteln. Die Spieler der Eintracht wirken mit jedem Spiel fehlerhafter. Das Fazit der Champions-League-Saison ist ernüchternd.
Mehr Raum für die freie Szene und eine Strategie für die Digitalisierung: Das sind die Schwerpunkte des neuen Kulturentwicklungsplans der Stadt Frankfurt. Einige Vorhaben laufen bereits.
Linkshumane Vorstellung einer poetischeren Welt: Die achtzigjährige Regisseurin Brigitte Jaques-Wajeman inszeniert das Drama „Vie et Destin“ von Wassili Grossman.
Die deutsche Premiummarke steigt erstmals mit eigenem Auto in die Formel 1 ein und überrascht bei der Präsentation des neuen Autos mit einer Ansage: „Wir wollen das erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte werden.“
William Forsythes „Enemy in the Figure“ ist für die Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst auch ein Anknüpfen an das Frankfurter Tanzerbe. Beim 25. „Wintertanzprojekt“ im Gallus Theater sind nun Ausschnitte zu sehen.
Ein Forscherteam hat die Gravuren und Graffiti im Theaterkorridor von Pompeji lesbar gemacht. Sie erzählen von Sex, Liebe, Frust und Ärger. Für das Bühnenspektakel der beiden Theater interessieren sie sich dagegen nicht.
Die Eintracht hat ihren Trainer freigestellt und steht in der Champions League vor einem Endspiel: In Baku brauchen die Frankfurter einen Sieg. Kann ausgerechnet Fan-Idol Alex Meier die Mannschaft stabilisieren?
Merz’ neue Regierung ist im Amt. Aber was machen die führenden Köpfe der Ampel jetzt? Ein Überblick von Windelwechseln bis Orgelspielen.