„Ich habe gelernt, mich zu wehren“
Ein gescheitertes Auslands-Engagement hat Younes Ebnoutalib stärker gemacht. Nun will der Straßenfußballer mit Kampfsport-Vergangenheit bei Eintracht Frankfurt durchstarten.
Ein gescheitertes Auslands-Engagement hat Younes Ebnoutalib stärker gemacht. Nun will der Straßenfußballer mit Kampfsport-Vergangenheit bei Eintracht Frankfurt durchstarten.
Metaphorische Blutlust und altes Kolosseum-Gefühl: Während in Berlin die einen frierend im Dunkeln sitzen, feiern die anderen im Roncalli-Weihnachtszirkus die akrobatische Ausnahme.
Für Kenneth Hujer ist Frankfurt ein Ort der Experimente. In seinem Buch „All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt“ kommen Zeitzeugen zu Wort.
So kann Architektur wirken: Der markante Neubau für das Perlmuttermuseum in Adorf zieht Touristen an und erfreut die Ortsansässigen.
Der Standort ist begehrt, die Stadtkasse aber leider leer: Letzteres macht es schwer, Rüsselsheim so weiterzuentwickeln, wie es wünschenswert wäre.
Das Bundesland Hessen feiert 2026 den 80. Jahrestag des Inkrafttretens seiner Verfassung und damit den Abschluss seiner Gründungsphase. Und damit die Erfolgsgeschichte eines mittelgroßen Landes in zentraler Lage.
Sein Stawrogin war ein nervöses, verwirrtes Opfer der eigenen Verführungen: Dem Schauspieler Christoph Bantzer, der nicht nur in den legendären TV-„Dämonen“ von Claus Peter Witt brillierte, zum Neunzigsten.
Die Oper ist eine gefährdete Kunstform: Ihre gesellschaftliche Finanzierung verliert an Akzeptanz, das Repertoire ist im Umbruch, die Gesangskultur ebenfalls. Und warum wird ausgerechnet sie als „elitär“ gemobbt?
Auf den Philippinen kommt alles anders als erwartet: In Karl-Heinz Otts höchst gelungener Reise- und Theatergroteske „Die Heilung von Luzon“ bemerkt ein ehemals erfolgsverwöhnter Regisseur nicht, wie es um ihn steht.
Im Haus der Geschichte tummeln sich bedeutende deutsche Sport-Exponate der vergangenen 80 Jahre. Was ausgestellt wird, hinterlässt am Ende mehr Fragen als Antworten – doch genau das ist auch gewollt.
Anonyme Profile, Bots und Fake-Identitäten untergraben das Vertrauen der Menschen. Wer sich öffentlich äußert, muss auch erkennbar Verantwortung tragen – sonst wird Freiheit zum Einfallstor der Unfreiheit.
Jürgen Wolfstädter war Koch, Elfenbeinschnitzer und Performancekünstler und ist Galerist. Jetzt hat er mit „Der Turm“ sein literarisches Debüt vorgelegt.
2026 geht der Vernichtungskrieg, mit dem Wladimir Putin die Ukraine überzieht, in sein fünftes Jahr. Der Journalist, Menschenrechtler und Offizier Maksym Butkevych schildert, was das bedeutet. Er war mehr als zwei Jahre in russischer Gefangenschaft.
Albert Camus’ Romanklassiker „Der Fremde“ erzählt von einem Mann, der scheinbar ohne Grund einen anderen erschießt. François Ozon hat das Buch jetzt neu verfilmt – und dem Täter ein überraschendes Motiv gegeben.
Die Abschiede von Rekordstürmer Omar Marmoush und Klublegende Kevin Trapp, der Showdown in London und das Endspiel in Freiburg: Das Jahr der Eintracht hatte einige besondere Höhepunkte.
Es war nicht alles schlecht im Jahr 2025. Aber auch nicht alles gut. Die „Lesebühne Ihres Vertrauens“ blickt in der Frankfurter Käs zurück.
Ricarda Lang hat ihre erste politische Karriere schon hinter sich. Beginnt jetzt die Zweite? Dafür stellt die Grüne eine Bedingung.
Für kleinwüchsige Menschen kann jede Shoppingtour zur Qual werden, denn die meisten Kleidungsfirmen denken nicht an sie. Eine Berliner Modedesignerin kämpft mit ihrem Label dagegen an.
Der Schauspieler Roman Kaminski prägte das deutsche Theater mit diszipliniertem Handwerk. Sein Tod markiert den Verlust einer charakteristischen Ost-Bühnenkunst.
Aus dem Hirtensohn wird der Großkönig, aus der Verwünschung wird eine Verheißung, aus Spiel wird Ernst: Mythologische Herkunft, poetischer Witz und utopisches Potenzial der Legenden von kindlichen Herrschern.
Die Opernhäuser landauf und landab befinden sich in guter Verfassung. Die Spielpläne sind so überraschend, die Aufführungen derart hoch engagiert, dass es schwerfällt, sich auf zehn Highlights zu beschränken. Versuchen wir es trotzdem.
„Autoritarismus“ als „effektivste Form der Staatsführung“? In Russland definiert ein Wörterbuch Begriffe im Sinne des Kreml neu – und benennt Wörter, die in der Öffentlichkeit verboten sind.
Theaterbühne, „Tatort“ und Herzkino: Peter Sattmann prägte jahrzehntelang das deutsche Fernsehen. Nun ist der Schauspieler im Alter von 77 Jahren gestorben.
Man fragt sich ja jedes Silvester, ob es im neuen Jahr noch schlimmer kommen kann. Also haben wir Prominente gefragt, ob es für sie noch was zu lachen gibt. Und wenn ja, was.
An diesem Sonntag wäre Hildegard Knef 100 Jahre alt geworden. Der Fotograf Walter Sanders porträtierte sie nach dem Krieg, es war der Beginn ihres Weltruhms. Viele Fotos schlummerten im Archiv. In diesem Artikel aus dem Jahr 2019 waren sie zum ersten Mal zu sehen.
Schikanen, Neid und Eifersucht: In ihrem vorletzten Fall ermitteln die Münchner „Tatort“-Kommissare Batic und Leitmayr am Theater. Der Film zeigt moralisches Versagen, will aber keine moralische Anstalt sein.
Das English Theatre Frankfurt will zum 1. Februar 2026 wieder in sein altes Theater einziehen. Der Eigentümer Capitaland allerdings will sich nur auf das erste Quartal festlegen.
Grippewelle und Erkältungszeit: Das bedeutet auch, dass viele Zuschauer in Veranstaltungen sitzen, obwohl sie zu Hause bleiben sollten, zu ihrem eigenen Schutz und dem der anderen. Viele wollen Karten nicht verfallen lassen.
Sie ist einer der großen Stars des deutschen Fernsehens. Bald ist sie wieder in der „Ku’damm“-Serie im ZDF zu sehen. Vorher tritt Claudia Michelsen hier für uns auf, in Berlin, in neuer Mode.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Joël Pommerat, Frankreichs fesselndster Theaterdemiurg, führt am Théâtre Nanterre-Amandiers ein romantisches Nocturne auf und verführt uns in eine Welt des Märchens.
In Deutschland hat man das Zusammenrücken verlernt: Was ich bei meiner Rückkehr nach fünfzig Jahren in Indien hierzulande erlebt habe. Und was ich besonders vermisse.
Er spielte den Stasi-General Hans Kupfer und verkörperte Donna Leons Commissario Brunetti in Venedig. Seine Aura entfaltete sich vor und neben der Kamera, ohne dass er auftrumpfen musste. Nun ist der Schauspieler Uwe Kockisch mit 81 Jahren gestorben.
Der Schauspieler, bekannt als Commissario Guido Brunetti und als Stasi‑Offizier Hans Kupfer in „Weissensee“, ist tot. Kockisch galt als einer der profiliertesten Charakterdarsteller des deutschen Fernsehens.
Eine Nutzung für ein denkmalgeschütztes Gebäude, eine neue Heimat für den Orange Beach und ein Treffpunkt im westlichen Gutleut: Der neue Quartierspavillon löst gleich mehrere Probleme auf einmal.
Kosovo ist ein Land, das in seinen demokratischen Kinderschuhen festzustecken scheint. Wenn Stillstand zur Staatsform wird und überall Handlungsunfähigkeit droht, dann kann auch eine engagierte Jugend nichts ausrichten. Es geht jetzt um alles oder nichts.