Porträt einer Vergewaltigerin
Wenn toxische Weiblichkeit sich in Opfererzählungen flüchtet: Die Oper Wuppertal kombiniert „Erwartung“ von Arnold Schönberg mit „Der Wald“ von Ethel Smyth. Das ist szenisch denkwürdig und musikalisch brillant.
Wenn toxische Weiblichkeit sich in Opfererzählungen flüchtet: Die Oper Wuppertal kombiniert „Erwartung“ von Arnold Schönberg mit „Der Wald“ von Ethel Smyth. Das ist szenisch denkwürdig und musikalisch brillant.
Das Staatstheater Mainz weist seit Kurzem detailliert auf mögliche Trigger in seinen Produktionen hin.
Gebetshaus, Fabrik, Kulturzentrum – die alte Synagoge in Schlüchtern hat eine bewegte Vergangenheit. Und dank eines Fördervereins hat der Bau nun auch wieder eine Zukunft.
Ricky Martin steht nicht nur auf der Bühne, sondern ist als Schauspieler gerade auch in der Serie „Palm Royale“ zu sehen. Im Interview erzählt er von seiner Traumrolle und von der Last, die ihm von den Schultern fiel, als er seine Homosexualität öffentlich machte.
Einstmals verbotene zarenkritische Satire: Der Dirigent Christophe Rousset rettet die komisch-heroische Oper „Cublai, gran kan de' Tartari“ von Antonio Salieri im Theater an der Wien.
Die Urlaubstage sind wunderbar und leicht. Man könnte sie noch mehr genießen, würde man sich nicht um die Tiere zu Hause Gedanken machen.
Wegen seiner Homosexualität kam er in die Psychiatrie, wo er zwangssterilisiert wurde: Albert Ostermaiers Kammerspiel „Stahltier“ im Renaissance-Theater Berlin über den Mann im Schatten von Leni Riefenstahl.
Gastspiel im Staatstheater Darmstadt: Chris Jäger, der auch „Babylon Berlin“ choreographiert hat, beschäftigt sich in seinem Stück mit Missbrauch und Gewalt.
Bei der SED fiel er zu DDR-Zeiten in Ungnade. Er blieb trotzdem gläubiger Sozialist, prägte das Theater in Halle und rettete Bücher: Ein Nachruf auf den Schauspieler Peter Sodann.
Die größte Überraschung in der Bundesliga ist weder Bayerns Abstieg noch Leverkusens Aufstieg. Sie widerlegt nebenbei eine alte These.
Erst koalierten SPD und Grüne in Hannover miteinander, jetzt bekämpfen sie sich. Es geht dabei um Fahrradstraßen und Parkplätze, aber noch um viel mehr.
Sein Leben liest sich selbst wie ein Roman: Mit „Es muß nicht immer Kaviar sein“ publizierte Johannes Mario Simmel das bis heute erfolgreichste deutschsprachige Buch der Nachkriegsgeschichte.
Die Frauen und die Nibelungen: Das Königinnendrama „hildensaga“ von Ferdinand Schmalz am Deutschen Theater Berlin überzeugt in einer farbenfrohen Inszenierung von Markus Bothe.
Die FDP steht in Umfragen bei nur vier Prozent. Mit Prinzipientreue und inhaltlicher Abgrenzung will Parteichef Lindner den Stimmungsumschwung herbeiführen.
Der März lieferte den Frankfurtern allerlei Erstaunliches. Aber für einen Temperaturrekord wie im Bundesdurchschnitt reichte es nicht.
Bei der Eroberung Mariupols zerstörte die russische Armee 90 Prozent der Stadt. Nun wird sie wieder aufgebaut. Davon profitieren offenbar auch deutsche Unternehmen.
Ein Mittel zum politischen Zweck: Wie die Soziokultur seit fünfzig Jahren unser Verständnis von Kultur verändert. Ein Gastbeitrag.
Go West: Im Frankfurter Stalburg Theater machen Frank Wolff, Ingrid El Sigai und Marcus Neumeyer sich die Musik Amerikas zu eigen.
Die Opelvillen gehören zu den Preziosen Rüsselsheims. Derzeit wird das Areal um das längst auch überregional beachtete Ausstellungszentrum erneuert.
Mit szenischer Härte und großer Glaubensbereitschaft zeigt Vera Nemirova Mut in ihrer Inszenierung von Richard Wagners „Tannhäuser“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Aufhorchen lässt Paula Linnosaari als Elisabeth.
Breaking hat seine Wurzeln in der New Yorker Bronx. Heute öffnen sich Deutschlands besten Breakdancern dank ihres Sports neue Welten. Die müssen sie sich hart erarbeiten – auf ganz unterschiedliche Weise.
Die Arbeitsverhältnisse an deutschen Theatern sind prekär. Das zeigt eine Studie. Droht bald das Aus für das Stadttheatersystem?
Schon früher habe die Philosophin Judith Butler den Terror der Hamas verharmlost, sagt der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker. Nun sei es höchste Zeit, ihr den Frankfurter Adorno-Preis zu entziehen.
Der radikale Umbau der BR-Kulturwelle Bayern 2 und der ARD geht uns alle an. Die Kulturwelle wird geschreddert. Ein Gastbeitrag.
Die Trennung von Natur und Kultur ist immer schon eine Illusion gewesen: Der 2022 verstorbene Bruno Latour war in der Philosophie ebenso bewandert wie in der Soziologie und Ethnologie. Eine Erinnerung.
Das Stadttheater Ulm erlebt zurzeit einen Höhenflug. Es zeigt selten gespielte Opern, wagt sich nun erstmals an Richard Wagners „Parsifal“ und verbucht dabei steigende Abonnentenzahlen.
„Sicherlich eine der eindrücklichsten Schauspielarbeiten Laufenbergs aus seiner Wiesbadener Zeit“ nennt das Staatstheater den „zerbrochnen Krug“. Er wird nun zur Abschiedsvorstellung in Abwesenheit.
Er ist der letzte Prinzipal des deutschsprachigen Theaters: Der gebürtige Mailänder Roberto Ciulli, der das Theater an der Ruhr gründetet und bis heute leitet, wird neunzig Jahre alt.
Negah Amiri gehört zu den neuen Comedy-Stars. Vom Lastenrad bis zum Deuter-Rucksack – die aus Iran geflohene Comedienne hat einen schärferen Blick auf die blinden Flecken der Gesellschaft als viele ihrer deutschen Kollegen.
Vom leidenschaftlichen Schmetterlingszeichner zum romantischen Weltregisseur: Ein Gespräch mit dem Regisseur und Künstler Achim Freyer zu seinem neunzigsten Geburtstag.
Über ein Konzert von Bilderbuch in Berlin und eine Inszenierung der „Kopenhagen-Trilogie“ in München.
Die Schauspielerin Katja Riemann sagt, was sie liest, sieht, hört und was sie nervt.
Im Fernsehen war Fritz Wepper der Bürgermeister, im Privaten der Lebemann: Erinnerungen an einen der bekanntesten deutschen Schauspieler.
Welche Bedingungen müssen herrschen, damit Innovationen entstehen? Wie viel Phantastik ist notwendig, wie viel Pragmatismus? Das beantworten sieben Kreative, die es wissen müssen.
Stars wie Pretty Yende und Lawrence Zazzo bietet die Oper Frankfurt für Georg Friedrich Händels „Giulio Cesare in Egitto“ auf. Doch den größten Applaus erntet das Ensemble des eigenen Hauses.
Mit seiner Musik eröffnete Kurt Masur das Neue Gewandhaus in Leipzig. Als Anthroposoph und Musiker blieb Siegfried Thiele auch in der DDR unkorrumpierbar. Jetzt wird der Komponist 90 Jahre alt.