„Ich mag kein kaltes Theater“
Sie mag es zeitgenössisch, poetisch und surreal, inszeniert Sargnagel, Jelinek und Steinbuch. Nun hat die Wiener Regisseurin es zum ersten Mal mit Shakespeare zu tun.
Sie mag es zeitgenössisch, poetisch und surreal, inszeniert Sargnagel, Jelinek und Steinbuch. Nun hat die Wiener Regisseurin es zum ersten Mal mit Shakespeare zu tun.
Ein Riss in der Nüchternheit: Zwei Uraufführungen in Wien widmen sich sensiblen Themen und familiären Traumata. Eine überzeugt, die andere enttäuscht.
Maria Callas sang für die Ewigkeit. Pablo Larraíns neuer Film mit Angelina Jolie erzählt von den letzten Tagen der Sängerin und will mehr sein als nur Biopic. Schafft er das?
Wann ist ein Mensch ein Mensch? Der Essayist László F. Földényi erzählt die Geschichte der Guillotine – und der Fragen, die durch sie erst aufkamen.
Der Transfer von Michy Batshuayi wird für Eintracht Frankfurt zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Dabei passt er eigentlich nicht ins Beuteschema des Klubs.
Albéric Magnard schrieb seine Oper „Guercœur“ im Jahr 1901. Sie handelt von der kraftvollen Sehnsucht des Volkes nach einer Diktatur. Die Oper Frankfurt stellt dieses starke Stück ergreifend auf die Bühne.
Erstmals wird in London der Rose Prize verliehen, eine große Auszeichnung in der Welt des Tanzes, wie sie schon lange ersehnt wurde. Als Favorit gilt Kyle Abraham mit seiner faszinierenden Choreographie „An Untitled Love“.
Die Massaker vom 7. Oktober müssen Teil der kollektiven Erinnerung Israels werden. Während die Theaterbühnen des Landes versuchen, dabei zu helfen, wird das Gelände des Nova-Festivals zu einem zweiten Yad Vashem.
Die Münchner Kammerspiele schleifen sich an der uraufgeführten Vampirkomödie „Oh Schreck!“ die inklusiven Eckzähne.
Da blickt in Leipzig jemand auf die Entstehungsgeschichte von Kleists Lustspiel „Der zerbrochne Krug“, baut sie in die Inszenierung ein, und das Ganze wird ein Trauerspiel.
Die Frankfurter bleiben auch im dritten Spiel in Serie ohne Sieg – weil nach den englischen Wochen die Frische im Kopf fehlt. Eine Verletzung torpediert früh Dino Toppmöllers Pläne.
Zwischen Romantik und Spülbeckenrealismus: „Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams wird in Basel fast achtzig Jahre nach ihrer dortigen deutschsprachigen Uraufführung neu inszeniert von Jaz Woodcock-Stewart.
Besonders begabte Schüler können an vielen deutschen Hochschulen ein Frühstudium absolvieren. Wie sehen die Programme aus – und welche Zugangsvoraussetzungen gibt es?
Auf, hoch zum Himmel: Tilman Köhler setzt seine Theaterarbeit an der deutschen Geschichte fort und inszeniert in Dresden die Uraufführung von Durs Grünbeins „Komet“
Eine Mehrheit der Bevölkerung will eine Begrenzung der Migration. Merz versuchte, dieser Stimmung im Bundestag Rechnung zu tragen. Aber SPD und Grüne setzten weiter auf Verweigerung.
Nach langem Streit über die Verkehrsführung auf der Bockenheimer Landstraße in der Frankfurter Innenstadt soll nun der fahrradfreundliche Ausbau kommen. Die Römer-Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Grünen bekommt alle Stimmen für ihren Kompromiss zusammen.
Er kam aus der Spontiszene, schuftete am Fließband und wurde einer der größten politischen Kabarettisten: Matthias Beltz wäre jetzt 80 Jahre alt geworden.
Und wie soll nach dem Theaterstück, das gerade aufgeführt wird, noch regiert werden? Zur aktuellen Melange von Begriffsverwirrungen, taktischen Manövern und geschürten Emotionen.
Berühmt wurde sie mit dem Stones-Song „As Tears Go By“, und Tränen gab es in ihrem Leben reichlich. Nun ist die Sängerin Marianne Faithfull im Alter von 78 Jahren gestorben.
Cimabue im Louvre, gerettete Spitzenstücke europäischer Malerei aus Odessa und William Turner in Erfurt: Das gibt es im Februar in den europäischen Museen zu sehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Kevin Trapp unterlaufen momentan keine Patzer. Trotzdem sind die Chancen des Eintracht-Torhüters auf eine Rückkehr ins deutsche Nationalteam gering. Denn dafür ist seine Passqualität nicht gut genug.
Über Jahrzehnte hat er galant durch Shows geführt. Als Pionier hat er sich Shows ausgedacht, moderiert, Quote gemacht. Nun ist Max Schautzer nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.
Der Bratschist Nils Mönkemeyer ist Hochschullehrer des Jahres – als erster Musiker. Neben seiner außergewöhnlichen musikalischen Begabung hat das auch mit seinem sozialen Engagement zu tun.
Nichts für Schlafmützen: Eine unkonventionelle PR-Aktion am Berliner Ensemble sorgt für Aufregung und provoziert die Gemüter: Ist das eine müde Bühnenschändung oder eine ausgeschlafene Protestperformance?
Im Herbst 1989 gab die britische Premierministerin Maggie Thatcher dem Reporter Brian Walden ein legendäres Interview. Daraus hat Channel 4 ein zweiteiliges Drama gemacht: „Brian and Maggie“. Trug das Gespräch auch zu ihrem Sturz bei?
Viel Geld zum Verteilen, kluge Talentförderung und Hygge in den Hallen: So ist das kleine Königreich Dänemark zum Maßstab im Handball geworden. Nun wartet Brasilien – und dann wieder Deutschland?
Horst Janson war ein Fernsehliebling der Deutschen, der aber auch im großen Kino eine gute Figur machte. Jetzt ist er in seinem Haus bei München im Alter von 89 Jahren gestorben.
Vorsprechen für ihre Rollen sollte sie nie: Der hinreißenden Schauspielerin Marthe Keller zum Achtzigsten.
Alles ist im Wandel: Yuval Noah Harari denkt im dritten Band seiner Kinderbuch-Reihe „Unstoppable Us“ über Kriege, Religion und den Wert der Wissenschaft nach: ein empfehlenswertes und kurzweiliges Buch.
Endlich einmal gelungenes politisches Theater: Georg Nigl brilliert an der Staatsoper Hamburg in „Die Kreide im Mund des Wolfs“ von Gordon Kampe. Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ fällt dagegen ab.
Schauspieler, Regisseure und Verwaltungsangestellte des Theaters hatten plötzlich keinen Zugriff mehr auf ihre Daten. Grund war eine Cyberattacke. Nun wurde ein mutmaßlicher Cyber-Erpresser angeklagt.
Édouard Louis' Romane sind auch am Theater ungeheuer beliebt. Jetzt ist Eva Mattes in Falk Richters Inszenierung von „Die Freiheit einer Frau“ in Wiesbaden zu sehen.
Ein Schauspieler litt unter Schlafstörungen. Da probierte er es mit Hypnose und therapiert nun andere.
Die Eintracht geht erstmals in diesem Jahr nicht als Sieger vom Platz. Omar Marmoushs Ersatz sieht von der Tribüne aus, wie seine künftigen Kollegen einen späten Ausgleich hinnehmen müssen.
Mit seinem Austritt aus der SPD bleibt Thomas Bäppler-Wolf seinem Stil treu: laut, provokant und egozentrisch. Doch sein Fall ist mehr als eine Personalie – er ist ein Lehrstück über die Gefahren von Selbstdarstellung in der Politik.
Fünf Jahre liegt der Beginn der Corona-Pandemie zurück, die weltweit wie auch in Hessen den Alltag fast zum Stillstand brachte. Ein Rückblick auf die Zeit, als auch in Hessen Schulen, Lokale und Geschäfte geschlossen wurden und die Menschen Masken trugen.