Richard spielt Schlagzeug, Maria den Harlekin
Shakespeares König vergnügt sich mit dem Handy und auch Fassbinders Maria hat gute Laune: Am Bochumer Schauspielhaus beginnt die Saison mit „Richard III.“ und „Die Ehe der Maria Braun“.
Shakespeares König vergnügt sich mit dem Handy und auch Fassbinders Maria hat gute Laune: Am Bochumer Schauspielhaus beginnt die Saison mit „Richard III.“ und „Die Ehe der Maria Braun“.
Binnen Jahresfrist haben die Grünen in etwa die Hälfte ihrer Unterstützer verloren - wie Sonntagsfragen besagen. Doch niemand regt sich auf. Außer Daniel Cohn-Bendit. Der liest seiner Partei die Leviten.
Die Stadt Venedig wird im Jahr von zwei Millionen Touristen besucht - und hat dennoch kein Geld. Bürgermeister Giorgio Orsoni versucht, für die Einwohner zu arbeiten.
30 Jahre nach der Bildung der ersten Regierung Kohl lädt die Unionsfraktion den Kanzler der Einheit an diesem Dienstag nach Berlin ein. Es gibt viel zu feiern - und viel zu vergessen.
Als György Dörner im Februar sein Amt als Direktor des Neuen Theaters in Budapest antrat, ließ er ausrichten, nun wolle er nur noch eines: in Ruhe arbeiten.
Aus ihren Treffen mit Julian Assange entwickelte sie ein Theaterstück. Bald wird Angela Richters „Assassinate Assange“ in Hamburg uraufgeführt. Ein Gespräch mit der Regisseurin.
Auch auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest in München beteuert Ilse Aigner, wie zufrieden sie mit Horst Seehofer als bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender sei. Das Aigner-Seehofer-Schauspiel hält Bayern in Atem.
Ein Abend mit Kanzler Brandt und Spion Guillaume: Michael Frayns Nicht-Drama „Demokratie“ wird im Deutschen Theater in Berlin vom Dokumentarspiel zur Schlagerparade aufgehübscht.
Charles Gillett, damals Direktor des New Yorker Fremdenverkehrsbüros, hatte 1971 eine Idee, um der kriminalitätsgebeutelten Metropole ein neues Image zu
Die Deutschen zieht es in die Schweiz. Meine Heimat gilt als Paradies, und die Deutschen werden in den eidgenössischen Universitäten, Spitälern und ...
Heiraten, Kinder kriegen, sich im Job etablieren - all das sollen Männer und Frauen zwischen 30 und 40 schaffen. Forscher, Politiker und Personalberater befassen sich mit der Rushhour des Lebens, aber noch ist es keinem gelungen, den jungen Leuten die Ausfahrt auf den Parkstreifen zu zeigen.
ZÜRICH. Heftig gestritten haben Deutsche und Schweizer rund um den Züricher Flughafen, auf welchen Routen die Jets denn zur Landung ansetzen.
Sie fusionieren: das Stalburg Theater und die Landungsbrücken. Schritt für Schritt. „Weil“, sagt Stalburg-Prinzipal Michael Herl, „wir festgestellt haben, dass ...
ajw. OFFENBACH. Eine Traditionsbranche, die seit den siebziger Jahren in Deutschland um ihre Existenz ringt und sich der Konkurrenz aus Fernost zu erwehren ...
Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ gilt als deutsche Nationaloper, weil der deutsche Wald darin eine Hauptrolle zu spielen scheint.
Man kann die Sache so oder so sehen, als politisches Asyl oder als Heimkehr. Anderswo wollte man sie nicht mehr, hat sie gestürzt und fortgeschafft.
Barack Obamas Wahlkämpfer wollen Anhänger mobilisieren, indem sie vorrechnen, wie viele Milliarden Dollar Sheldon Adelson dank Mitt Romneys Steuerplänen verdienen würde. Adelson hat indes noch ganz andere Interessen.
So aktuell kann Antike sein: Mit Carl Orffs Musiktheater „Prometheus“ erringt die Ruhr-Triennale einen beispielhaften Triumph.
Ein paar abgeschnittene Vorhäute und Lehmschlachten weniger hätten diesem vermessenen Bibelforscherprojekt gutgetan: Das Schauspiel Zürich bringt die Schöpfungsgeschichte auf die Bühne.
Der Umzug des Europa-Hauptquartiers der amerikanischen Armee von Heidelberg nach Wiesbaden ist in vollem Gang und perfekt im Zeitplan. Aber der Oberkommandierende muss dennoch gehen.
Theater, Museen, Gefängnisse - nichts möchte mehr sein, was es ist. Künstler, Politiker, Eltern - niemand möchte mehr tun, was er kann. Jeder wird Opfer seiner eigenen Reklame.
Das Schauspiel Frankfurt zeigt „Faust I“ und „Faust II“ von Johann Wolfgang von Goethe. Zwei sehr unterschiedlich gelungene Versuche, die Tragödie zur Zwiebel zu machen und sie bis auf den leeren Kern zu schälen.
Die Schriftstellerin Stefanie Zweig wird achtzig und legt eine Biographie in Briefform vor. Die Liebe zur Literatur entstand im Internat.
Finanzminister Wolfgang Schäuble rüffelt den Bundesbank-Chef, weil der sich öffentlich gegen den Kauf von Staatsanleihen ausspricht. Im Interview spricht Schäuble zudem über seine Pläne kurz vor dem 70. Geburtstag und sein Verhältnis zu Helmut Kohl.
Großdemos sind selten in China, wo das Versammlungsrecht nur auf dem Papier besteht. Trotzdem sind wir in Peking mitten in einen Massenauflauf geraten. Geduldet und vielleicht sogar organisiert wird der Protest von der Staatsmacht, weil er gegen Japan zielt: Peking und Tokio streiten immer aggressiver um einige Inseln im Ostchinesischen Meer. Beide Mächte vermuten dort Ölvorkommen.
Etwa jede zweite Wohnung im Gallusviertel gehört der ABG Holding. Das, davon ist Frank Junker, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, überzeugt, helfe zu ...
Christian Streich lebt mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik das Spiel seines Teams am Spielfeldrand mit. Im F.A.Z.-Interview spricht der Freiburger Trainer vor dem Spiel gegen Hoffenheim über die Arbeit mit Talenten und die Metzgerei seiner Eltern.
Ludmilla Ulitzkaja, die große Dame der russischen Literatur, hat mit dem Roman „Das grüne Zelt“ ihr Meisterstück vorgelegt - ein beklemmendes Sittengemälde der sowjetischen Intelligenzija.
h.r. DARMSTADT. Peter und Marijke Jährling von der Compagnie Schattenvögel stehen kurz vor der Erfüllung ihres großen Traums - der Eröffnung einer eigenen, ...
Sein Werk gilt als eines, in dem die ganze Welt steckt, auch die der Ökonomie. Eine Frankfurter Ausstellung widmet sich jetzt Goethes Bezug zum Geld.
Die Stadt Minden hat kein Opernensemble, aber einen aktiven Richard-Wagner-Verband. Er sorgte jetzt für eine fulminante Aufführung von „Tristan und Isolde“.
Zum zweiten Mal stellt die Deutsche Post ihren „Glücksatlas“ vor: Den Deutschen geht es so gut wie nie, denn die einstige „Glückslücke“ zwischen Ost- und Westdeutschland schließt sich.
Er war der Baumeister Preußens. Aber er wollte noch mehr sein: Ein Erzieher der Menschheit mit den Mitteln der Kunst. Eine große Ausstellung in Berlin zeigt die Visionen Klar Friedrich Schinkels.