Was wir wollen
Losgefahren, um in einer Woche dreimal Shakespeare zu sehen. Einmal in Dresden, zweimal in Berlin. Komisch, diese Ballung in den Spielplänen, ist das Zufall, ...
Losgefahren, um in einer Woche dreimal Shakespeare zu sehen. Einmal in Dresden, zweimal in Berlin. Komisch, diese Ballung in den Spielplänen, ist das Zufall, ...
Weihnachtsmärchen mit Lampengeist: Das Staatstheater Mainz zeigt „Aladin und die Wunderlampe“ als Orient-Pop-Spektakel.
Gladiatorenspiele im Unterschichtfernsehen: Mario Salazars penetrant aufgekratzter Konsum- und Mediensatire „Alles Gold was glänzt“ geht in Heidelberg schnell die Luft aus.
Dieses Gedicht wurde mehrfach vertont - unter anderen von Hans Werner Henze -, aber es ist nicht so berühmt wie die Ballade der Seeräuber-Jenny aus der
Der ultimative Garagenverkauf: Martha Rosler verscherbelt im New Yorker Museum of Modern Art fleckige Krawatten, Bettvorleger und fast schon antike Computer.
Sein Ursprung: katholisch-jüdischer Industrieadel. Die Erziehung: geistreich, kultiviert, bildungsnah. Das Leben: Literatur, Politik, Bühne, Kino. Was, bitte, will Miguel Herz-Kestranek also bei Rosamunde Pilcher? Eine Annäherung.
Karsten Wiegand ist neuer Intendant am Staatstheater Darmstadt. Er ist den Beschäftigten des Darmstädter Staatstheaters schon längst kein Unbekannter mehr.
Der Dirigent Vladimir Jurowski ist immer da, wo gerade Bomben fallen. Ein Gespräch über Konzerte bei Luftalarm in Tel Aviv und die Frage, was Tschaikowsky mit Terror zu tun hat.
Von Bertolt Brecht ist bekannt, welchen Nutzen er aus der Begegnung mit der Peking-Oper zog. 1935 erlebte er in Moskau, zwischen einem Exil und dem nächsten, ...
Wenn die Unordnung der Welt nicht mehr in Harmonie gehalten werden kann: Armin Petras inszeniert indirekte Rede zwischen Wahn und Wirklichkeit in Hauptmanns „Bahnwärter Thiel“ am Gorki Theater.
obo. GEISENHEIM. Staatssekretär Ingmar Jung (CDU) hat dem St. Vincenzstift Aulhausen als Betreiber des Geisenheimer Linden-Theaters die „Ehrenurkunde für Kunst ...
Wer Japan hört und sofort an Kirschblüten oder bunt gewandete Geishas denkt, wird enttäuscht sein: Nippon-Klischees sucht man auf den etwa sechzig
Von Bettina Weiguny Kann man so töricht sein? Da erbt die Familie eine berühmte Modemarke, die 1,6 Milliarden Euro umsetzt und den ganzen Clan reichmacht, und
Zur Leitglosse von Jasper von Altenbockum „Wollen oder können“ (F.A.Z. vom 10. November): Dieser Beitrag führt in die schwärzesten Tiefen einer verblendeten ...
Unter Präsident Putin sind die zarten Reformansätze Medwedjews rückgängig gemacht worden, revitalisiert wurden stattdessen die alten Muster der Denunziation. Und es setzt drakonische Strafen.
Nicht nur die provisorische Holztür, die gestern Mittag zum Richtfest die Wärme einigermaßen im Erdgeschoss des Rohbaus halten sollte, wird noch ausgetauscht:
htr. WIESBADEN. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, einen so renommierten Regisseur mit internationaler Erfahrung nicht zuletzt im Musiktheater für ...
Uwe Eric Laufenberg soll nach Informationen der Rhein-Main-Zeitung Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden werden. Er folgt auf Manfred Beilharz.
Alter und junger Dramatiker im Zweikampf: „Der Mentor“, das neue Stück von Daniel Kehlmann, zündet Blitze aus Pointengewittern. Die Uraufführung im Wiener Theater in der Josefstadt lässt den Kies knirschen.
In ihm wütet der reine Furor: Wie der Regisseur Dieter Wedel auch komplexen Stücken ein großes Publikum verschafft und als gelernter Theaterwissenschaftler die Unterhaltung aufmischt.
Von „Rommel“ bis „Inglorious Basterds“: Woran liegt es eigentlich, dass Nazis in deutschen Historienfilmen immer viel zu gut aussehen?
Von Georg Meck Es gibt diese Anekdote vom Fabrikantensohn, der den Vater erst erträgt, als er sich ein anderes Feld sucht: Weg vom Maschinenbau, hin zur Kunst.
Die Kulturszene einer Stadt hat bisweilen ein Problem: Sie gilt im Wirtschaftsdeutsch als „nice to have“ - schön, sie zu haben, aber mehr auch nicht.
Hanns Zischler reflektiert über die Seitensprünge, Umwege und Ballonfahrten, die einen fränkischen Buben zu Filmsets, Bibliotheken und schließlich in die Mainzer Akademie führten.
Um 5.19 Uhr ist die Nacht gelaufen. CNN prognostiziert Barack Obama als Wahlsieger, und die Demokraten im Theatersaal brechen in Jubel aus.
Im English Theatre in Frankfurt verfolgen mehr als tausend Gäste die amerikanische Wahlnacht. Um 5.19 Uhr sind Mitglieder der „Democrats Abroad“ nicht mehr zu halten. „Four more years“ rufen sie, werfen die Arme in die Luft.
Frankfurts Planungsdezernent Olaf Cunitz bringt eine neue Variante für den Kulturcampus ins Spiel: Städtisch geförderten Kulturinstitute könnten auf dem Areal an der Uni-Bibliothek untergebracht werden.
Mit der Filiale des Louvre in Lens will das japanische Architekturbüro Sanaa eine Wende im Museumsbau einleiten. Zudem soll Frankreichs gebeutelte Nord-Region zu einem neuen Zentrum werden.
Mehr Witz als Wehmut, und Tort mit Aussicht: Matthias Hartmann inszeniert Tschechows „Onkel Wanja“ im Wiener Akademietheater und legt seinem Star Gert Voss lauter komische Leute zu Füßen.
Ben Affleck spricht über seinen mimischen Minimalismus, die Arbeit als Regisseur, seine Zeit mit Jennifer Lopez. Dann kommt Dustin Hoffman rein und erzählt seine ganz eigene Geschichte.
Myat Kywe hat im Leben nichts anderes machen wollen als Glas. Dass er im Dschungel Burmas saß, hätte ihm eigentlich Ruhe verschaffen sollen. Doch dann kamen immer wieder Autos vorbei und die Weltgeschichte klopfte an.
Goethe, Buchmesse, Struwwelpeter - Frankfurts Beitrag zur Weltliteratur ist offensichtlich. Trotzdem fehlte bislang eine übersichtliche Literaturgeschichte der Stadt. Jetzt haben Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz sie vorgelegt.