„Balotelli wusste, dass er sich ein Denkmal setzt“
Der Schriftsteller und Fußballstürmer Moritz Rinke vergleicht Fußball und Theater, spricht über die Würde Balotellis, das kindliches Erröten Messis und über deutsche Formen des Jubels.
Der Schriftsteller und Fußballstürmer Moritz Rinke vergleicht Fußball und Theater, spricht über die Würde Balotellis, das kindliches Erröten Messis und über deutsche Formen des Jubels.
Deutschland gibt viel Geld für Schauspiel, Oper und Tanz aus. Das Gros der Subvention fließt an öffentliche Häuser. An den freien Theatern ist Selbstausbeutung die Regel.
Noch gibt es sie. Sechs Portraits von Maßarbeitern aus Deutschland. Jan Suchy fertigt Stücke für die Ewigkeit. Vieles von dem, was er heute kann, brachte er sich selbst bei.
„Der Deutsche“, heißt es in Sinasi Dikmens Erzählungsband „Integrier dich, Opa!“, „benötigt den Schmerz, um die Welt zu analysieren, der Türke braucht den
Den Kölnern stinkt es schon lange: Dass der Platz, der nach Willy Millowitsch, ihrem geliebten Volksschauspieler (1909 bis 1999), heißt, nur ein besseres
1. Über ihr Wahlergebnis von 97,94 Prozent auf dem CDU- Parteitag hat Angela Merkel sich nur kurz gefreut, bevor sie ihre Partei zurück an die Arbeit rief.
„Selbst wenn’s so wäre, was ich nicht hoffe und auch nicht glaube, dass wir am Ende 200 Millionen verlieren würden - das macht doch das Land nicht
Die Hoffnung stirbt zuletzt, und solange Peter Eschberg gegen die Resignation anschreibt, überhaupt nicht. Dennoch wünscht sich sogar der ehemalige Frankfurter ...
5.Amsterdam, Musiktheater: Philip Glass „Einstein on the Beach“. Musikalische Leitung: Michael Riesman, Regie: Robert Wilson6.
Mit Strafgefangenen haben die Brüder Taviani Shakespeares Drama „Julius Cäsar“ fürs Kino inszeniert. Gutmenschenkunst? Keineswegs. Der Film steckt voller Übermut und ist deshalb so erschütternd.
Große Galeristen zieht es ins Umland der französischen Hauptstadt: Thaddaeus Ropac baut Megahallen und zeigt Anselm Kiefer. Und Larry Gagosian macht’s ihm nach.
Bevor man sich’s versieht, ist der Weihnachtsstress vorbei und auf einmal wieder viel Zeit. Wenn man dann nicht in Urlaub fährt, können drei Wochen Ferien ...
Er spielte den König in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und immer wieder Cowboys und Nazis: Rolf Hoppe über Sprachlosigkeit, seine Karriere in der DDR und die Krux, der Bösewicht vom Dienst zu sein.
Auch Christian Schüles Debütroman „Das Ende unserer Tage“ setzt auf den Weltuntergang. Ernst kann er das nicht meinen, denn wer läse sonst sein jetzt erschienenes Buch?
Nach dem missglückten Bombenattentat ist die Unruhe in Bonn mit Händen zu greifen. Die Mordmaschine, hinter der Islamisten vermutet werden, explodierte nicht, aber sie wurde gezündet. Und medialen Sprengstoff gibt es auch so.
Wie der Kapitalismus ins Bühnenbild kommt und das Theater fast ganz auf sein Publikum verzichten kann: René Pollesch zeigt im Schauspielhaus Zürich sein neues Stück „Macht es für euch!“
In Philipp Löhles Stück „Genannt Gospodin“ wird die Realität ausgeblendet, der Bezug zur Wirklichkeit verschwindet. Stattdessen kommt antikapitalistischer Sehnsuchtssound zu Tage.
In der Not Europas sind wir alle gleich - bis auf die Profiteure. Erfahrungen eines Schriftstellers mit dem Zwang, alles dem Primat der Ökonomie unterzuordnen.
Akrobatik und Breakdance treffen auf Bach: Die „Flying Steps“ verbinden auf der Bühne mit schnellen Moves Jugendkultur und klassische Musik. Sie sind unsere Mannschaft des Jahres.
Meyer wird fünfundachtzig? Welcher Meyer? Andreas J. Meyer? Ach so, der Merlin-Meyer - ja dann darf man getrost zum Geburtstag, der sich am morgigen Dienstag ...
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt Ist es besser, viel besser, als man glaubt Da isser, der Herbert! Da hängt er! Grönemeyer und Elly Altegoer, Arm in Arm
ajw. OFFENBACH. Am Tag nach dem Scheitern der Schutzschirminitiative des Oberbürgermeisters Horst Schneider (SPD) diskutierten die Parteien gestern weiterhin ...
William Shakespeares „Coriolanus“ ist ein schwieriges Stück, das Fragen aufwirft. Dachte man zumindest bisher. Im Deutschen Theater ist aus der Tragödie jedoch ein schlimmes Trauerspiel geworden.
Im Fritz Rémond Theater hat Claus Helmer den „Raub der Sabinerinnen“ zwischen Komik und Tragik angesiedelt.
Das waren die Bücher, vor denen uns unsere Lehrer immer gewarnt haben: Eine kleine Hommage, unter anderem mit Historikerstreit, Brecht, Liebe, Anarchie, Bayern, einem Frankfurter Verlag und einer freundlichen Berliner Prostituierten.
Auf einer Bühne in Zürich soll der Chefredakteur der rechtspopulistischen „Weltwoche“ gerichtet werden. Auch Henryk M. Broder soll dabei sein. Als Zeuge, Kläger, Angeklagter und Märtyrer.
Muss Kunst mit den religiösen Geboten des Islam im Einklang stehen? In Ägypten streiten orthodoxe und säkulare Muslime darüber, wie stark sich die Kunst moralisch engagieren sollte.
Peter Jackson eröffnet nach „Der Herr der Ringe“ seine zweite Tolkien-Filmtrilogie: „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ ist eine neue Tür in einen Kosmos, den das Kino und das Publikum erst zu entdecken begonnen haben.
Ein Ende von Suhrkamp wäre traurig - auch wenn es nicht das Ende seiner Autoren wäre. Hätten sich die vorgeblichen Sachwalter der Suhrkamp-Kultur normal verhalten, existierte gar keine Gefahr für den Geist.
TermineSpiele: Die evangelische Kirchengemeinde Nord-Ost aus dem Frankfurter Ostend, Wingertstraße 15-19, bietet am Samstag von 14.30 bis 18.
Eine neue Perle für das Schmuckkästchen des Schwetzinger Schlosstheaters: Dort wird Nicola Porporas Oper „Polifemo“ von 1735 neu entdeckt.
Eine Schatzkiste aus der Sattelzeit des Bürgertums: Die Tagebücher des Hamburger Juristen Ferdinand Beneke führen ins Herz der Aufklärung - und in eine Fundgrube für Historiker. Die ersten fünf Bände liegen nun vor.
Nun also doch! Mirko Slomka hat nach monatelangem Hin und Her seinen Vertrag bei Hannover 96 verlängert. Und das nächste Theater um Vertrag und Laufzeit, ob ...
Es ist Sonntag in Toronto, kurz vor zehn Uhr. Dort, wo die Bloor Street West auf die Bathurst Street trifft, stehen Menschen Schlange.