Sie wollen nur spielen
Wird alles virtuell? Die Computerspielemesse Gamescom vertraut auf den neuen Trend. Sie diskutiert aber auch selbstbewusst über ein ganz anderes Thema: Steuererleichterungen für ihre Industrie.
Wird alles virtuell? Die Computerspielemesse Gamescom vertraut auf den neuen Trend. Sie diskutiert aber auch selbstbewusst über ein ganz anderes Thema: Steuererleichterungen für ihre Industrie.
Die größte Stadt Deutschlands wächst. Aber nicht zusammen, denn es gibt zu viele Häupter und kein Oberhaupt. Eine Glosse über das Ruhrgebiet.
Undogmatisch, friedfertig, künstlerisch: Der Sufismus ist ein Gegenmittel zu Gewalt und Engstirnigkeit der Orthodoxie. Warum der Westen die noch vielerorts lebhaften Traditionen unterstützen und fördern sollte.
Mit „Così fan tutte“ geht in Salzburg das Da-Ponte-Paket zu Ende – und die Ära des allmächtigsten, omnipotentesten Aushilfsopernintendanten aller Zeiten: Sven-Eric Bechtolf.
Als die DDR dringend nach einer Comic-Antwort auf „Micky Maus“ suchte, entstand die Zeitschrift „Mosaik“. Deren Helden hießen ab den Siebzigern „Abrax, Brabax und Califax“. Ihr Erfinder Lothar Dräger ist nun tot.
Manchmal kämpft der beste Freund des Soldaten auf der anderen Seite der Front: Eine Reise ins zwischen Ukraine und Russland umstrittene Gebiet Luhansk.
Angesichts der Sanierung der Städtischen Bühnen könnte sich eine Jahrhundertchance bieten. Bisher hat sich jedoch niemand von Frankfurts Politikern hervorgetan. Hier eine Anregung.
Ein vorläufiges Gutachten schätzt die Kosten für die Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurts auf 380 Millionen Euro. Das ist teurer als erwartet. Doch noch wird auch über das Wie gestritten.
„The Great Gatsby“ oder „Australia“: Kostümdesignerin Catherine Martin versetzt Zuschauer in längst vergangene Epochen. Ein Interview über die Arbeit für die neue Serie „The Get Down“ und den Hip-Hop der Siebziger.
An diesem Sonntag jährt sich Bertolt Brechts Todestag zum sechzigsten Mal. Was macht die Welt heute mit Brecht? Und was macht er mit ihr?
An seinem 90. Geburtstag tritt der kubanische Revolutionsführer noch mal ins Rampenlicht. Er nutzt den historischen Anlass, um gegen einen alten Gegner auszuteilen.
Wie es nach „Auerhaus“ weitergeht: Mit dem Erzählungsband „Die Modernisierung meiner Mutter“ bestätigt Bov Bjerg seinen guten Ruf als Erzähler von Komödien mit Untiefen.
Hessens Regierung hofft, dass Frankfurt vom Brexit-Votum profitiert. Tarek Al-Wazir reist schon mal zur Werbetour nach London. Hört man sich dort um, hat der Minister noch viel Arbeit vor sich.
Ein Provinztheater behauptet, mit knapp 200.000 Besuchern das beliebteste im ganzen Land zu sein. Ist es bei fantasievoller Zählweise auch. Jetzt gab eine Sprecherin die Peinlichkeit zu.
Das Frankfurter Festival „Sommerwerft“ belebt den Stadtraum, hat aber wenig Geld. Daher erhoffen sich die Organisatoren mehr Unterstützung von der Stadt.
„Dead Malls“ überziehen Amerika, doch noch immer wird so getan, als seien Einkaufszentren die Zukunft der Städte. Das Architekturmuseum in München zeigt eine entlarvende Ausstellung zur Geschichte der Shopping Mall – und lässt sich dabei korrumpieren.
In Kölner Galerien: Ross Bleckner bei Jablonka, Helen Levitt bei Thomas Zander, Irma Makulin in der Krupic Kersting Galerie - und die Frage nach den Heldinnen.
Ein Gespräch mit Anna Netrebko über den Wandel ihrer Stimme, das Sterben auf der Bühne - und warum sie nie in Bayreuth auftreten und Wagner singen wird.
Die Messdienerei hat ihn auf seinen Beruf vorbereitet, ein früher Theaterabend mit Helmut Lohner ihn zum Schauspieler gemacht. Gerade brilliert er im Kino als Toni Erdmann. Zum siebzigsten Geburtstag von Peter Simonischek.
Das Leben in der Stadt ist attraktiver geworden und wird immer teurer. Viertel werden aufgewertet. Ärmere halten nicht mehr mit, selbst die Mittelschicht klagt.
In Frankfurt fordert eine Bürgerinitiative den klassischen Wiederaufbau des Schauspielhauses. Eine Debatte um das Schauspielhaus ist wichtig, aber nicht so.
Unter dem Deckmantel der Kunst herrscht die Willkür. Nun kehrt ein besonders leidenschaftlicher Schauspieler dem Theater den Rücken: Shenja Lacher verlässt das Münchner Residenztheater. Im Interview rechnet er ab.
Fehlende Studien- und Berufsabschlüsse gelten in der Politik als Makel – es sei denn, man weiß sie geschickt umzudeuten. Wenn der wilde Lebenslauf zur Heldengeschichte wird.
Bitte keine „seelenlose Beton-Glas-Kisten“ - eine Bürgerinitiative in Frankfurt wirbt für einen Wiederaufbau des Schauspielhauses. Auch Planungsdezernent Josef hat sich inzwischen positioniert.
Wer als Passagier auf einem Containerschiff eincheckt, verzichtet auf Komfort. Dafür bekommt er etwas anderes: ein Gefühl für Globalisierung.
Die FDP-Granden Gerhart Baum und Burkhard Hirsch halten den „Terror“-Themenabend der ARD für keine gute Idee. Sie wollen vor allem die Zuschauer nicht zu Wort kommen lassen. Liberal ist das nicht gerade.
Mit dem Onlinehandel steigt auch der Lieferverkehr. Große Städte suchen deshalb nach Lösungen für die zunehmenden Behinderungen durch Paketautos. Frankfurt erprobt Mikrodepots.
Das neue Theaterstück von Ferdinand von Schirach heißt "Terror" – und ist aktueller als geplant: Ein Gespräch mit den ehemaligen Bundespolitikern Gerhart Baum und Burkhard Hirsch über die gefährlichen Konsequenzen.
Für Fotografen erlassen Popstars bei ihren Konzerten immer mehr Auflagen. Darum ist in diesem Artikel nur ein Porträt und kein Konzertfoto vom Wochenende zu sehen.
Die Kanzlerin war auch dabei, als Dieter Dorn seine Inszenierung von Samuel Becketts „Endspiel“ bei den Salzburger Festspielen vorstellte. Was fand sie wohl in diesem Stück größtmöglicher Bewegungslosigkeit?
Bereits mit zwanzig Jahren wurde Peter Sadlo zum Solopauker der Münchner Philharmoniker. Ein Jahr später wurde er Professor. Die Musikwelt trauert um einen originellen Musiker und einen leidenschaftlichen Lehrer.
In Anwesenheit von Joanne K. Rowling feiert „Harry Potter und das verwunschene Kind“ am Londoner Palace Theatre Premiere. Eigentlich ist das Theaterstück schon lange ausverkauft – doch nun gibt es für Fans eine gute Nachricht.
Wieder einmal steckt der Fußball-Bundesligaklub VfL Wolfsburg im Umbruch und sucht nach einer Identität: Naldo und Schürrle hat der Klub schon verloren, auch Draxler wird heftig umworben. Das Zerbröseln des Kaders hat einige Gründe.
Wenn der Zeitumkehrer anspringt, ist auch Lord Voldemort nicht fern: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ spinnt am Londoner Palace Theatre die Erfolgssaga fort.
1866 haben sich die Bürger im preußisch-österreichischen Krieg auf die falsche Seite geschlagen. Danach war Frankfurt keine eigenständige Republik mehr. Trotzdem gelang der nun preußischen Stadt bald ein rasanter Aufstieg.
Nach der Vorlesung ist vor der Lesung: Frankfurts Poetikdozentin Katja Lange-Müller hat derzeit viel zu tun. Und im Herbst erst recht.