Was habe ich in dieser Wohnung noch verloren?
Verweigerung kostet Kraft, und manchmal kostet sie das Leben: Oguz Atays gewaltiger Roman „Die Haltlosen“, das Meisterwerk eines spielfreudigen Sprachkünstlers, liegt endlich auf Deutsch vor.
Verweigerung kostet Kraft, und manchmal kostet sie das Leben: Oguz Atays gewaltiger Roman „Die Haltlosen“, das Meisterwerk eines spielfreudigen Sprachkünstlers, liegt endlich auf Deutsch vor.
Lederhandschuhmacher sind alt, die Branche ist tot? Am Rande des Erzgebirges arbeitet einer der Jüngsten und Letzten seiner Zunft – mit erstaunlichem Erfolg.
Man spricht kein Deutsch: Ein Dorf im Engadin wird für eine Woche zum Klassenzimmer für Menschen aus der ganzen Welt, die Romanisch lernen wollen.
Sahra Wagenknecht gibt der deutschen Politik eine Mitverantwortung am Erstarken des IS, schimpft über den Kapitalismus und lobt den Wettbewerb. Jetzt will sie sogar regieren. Wohin soll das noch führen?
In seinem neuen Kinofilm spielt Jan Josef Liefers einen Ex-Serien-Star, der sein verlorenes Vermögen auf kriminelle Art zurück holen will. Im Interview verrät er, wie er sein erstes Geld auf ehrliche Weise verdient hat. Und ob Axel Prahl von ihm etwas zu Weihnachten bekommt.
Die Messe. Das Gewandhaus. Die Kultur. Und nun der Fußball. Die Leipziger genießen das Gefühl, endlich wieder eine große Nummer zu sein. Und der vorläufige Höhepunkt soll nun folgen.
Wächst, wie Bundespräsident Gauck meint, unser Zusammenhalt, wenn wir angegriffen werden? Das wäre sehr zu wünschen. Am Ende des Jahres 2016 könnte man freilich auch zu einem anderen Schluss kommen: dass der freie Westen zerfällt.
Hätte sich die designierte, schon heftig angefeindete Volksbühnen-Spitze den Ärger nicht ersparen und einfach ihre konkreten Pläne bekanntgeben können? Hier, im ersten Interview, tut sie es.
Voller Zartheit und Traurigkeit: Stephan Kimmig inszeniert am Deutschen Theater in Berlin „Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams und beglückt das Publikum.
„Geächtet“, das islamkritische Erfolgsstück von Ayad Akhtar, gehört eigentlich nach New York, wird aber in Österreich gespielt. Funktioniert die provokante Posse auch in Wien und Graz?
Ob Bad, Bahn oder Boutique: Unsere Lebensräume werden zunehmend parfümiert. Düfte definieren das Zuhause, machen Luxusimmobilien noch teurer und lassen Allergiker verzweifeln.
Wenn Tradition und Emotion eine Verbindung eingehen, ist das im Motorradbau schon die halbe Miete. Blicken wir mal auf die Alpensüdseite.
Den Mann sollten Sie kennen: Albrecht Schuchs Rollen sind facettenreich wie er selbst. An diesem Donnerstag läuft sein neuer Film „Paula“ in den Kinos an.
Das Ausmaß des russischen Staatsdopings sprengt die Vorstellung vom fairen olympischen Wettbewerb. Gedopt wird auch beim Fußball. Wieso übertragen die Fernsehsender immer weiter?
Der vom früheren Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann geprägte Anspruch „Kultur für alle“ werde kaum noch erfüllt, meint Hessen-SPD-Chef Schäfer-Gümbel. Er fordert einen Masterplan, um gegenzusteuern.
Eine Studentenkultur mit Banketten und alten Liedern gibt es in Deutschland nur noch in Verbindungen. In Schweden prägt sie noch ganze Städte. Ein Besuch bei David in Uppsala, der sich nichts Besseres vorstellen kann.
Seit einem Feuer mit Hunderten Toten galt in Österreich: Bei jeder Theatervorführung muss ein Beamter den Brandschutz überwachen. Nun wird die Regel abgeschafft.
Zum 100. Geburtstag von Kirk Douglas: Die deutsche Schauspielerin Almut Berg erinnert sich an die Zusammenarbeit für den Film „Die Wikinger“ mit dem berühmten Kollegen.
In Vorpommern ist die Welt nicht zu Ende. Hier kämpfen Bürger für die Wahrung ihrer Selbstachtung, die Zukunft ihrer Theater, gegen Fusionspläne und die wachsende Bürgerferne von Kunst und Politik.
Nach Matteo Renzis Rücktritt braucht Italien eine neue Regierung. Es kursieren schon Namen in der Nachfolgefrage. Doch auch Renzi selbst scheint noch nicht aus dem Spiel.
Es hätte eine würdige Abschiedsvorstellung werden können: Ein letztes Mal suchen Eva Mattes und Sebastian Bezzel im Bodensee- „Tatort“ den Mörder. Entscheidende Fragen klären sie nicht.
Science Slam hat vor zehn Jahren der Darmstädter Alex Deppert erfunden. Deshalb läuft in der Stadt jetzt ein Slam-Festival mit den deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin.
Über viele Jahrzehnte prägte sie als Theaterschauspielerin das Berliner Ensemble. Sie sang Chansons auf den großen Bühnen und hinterließ ihre Spuren auch im Fernsehen. Ein Nachruf auf Gisela May.
Es gibt gute Argumente für Demokratie und Grundrechte. Mit denen sollte man einem neurechten Volksideologen wie Götz Kubitschek doch beikommen können.
Das Burkaverbot in den Niederlanden zeigt, dass die islamische Vollverschleierung in Europa als Kulturbruch verstanden wird. Warum ist das so? Ein Gespräch mit einem Kunsthistoriker.
Ein Ballsaal, ein Theater, ein Schwimmbad und Zimmer für Passagiere – in China wird für einen Freizeitpark die Titanic in Originalgröße nachgebaut. 1200 Kilometer vom Meer entfernt. Wenigstens ein bisschen Wasser ist in der Nähe.
Die Linke fordert Transparenz in der Vergütung kultureller Spitzenpositionen, damit ist sie nicht allein. Der Ruf nach Gerechtigkeit wird lauter. Aber wie viel ist gerecht?
Irgendwann wurde sie „larger than life“, nun steht die Performancekünstlerin Marina Abramović für eine ganze Kunstgattung. Heute wird sie siebzig Jahre alt.
Nach dem Entzug des Geldes will die Regierung nun den elektronischen Zahlungsverkehr fördern. Doch eine Viertel Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu Banken. Der Konflikt verschärft sich.
Der älteste Mensch der Welt wird am Dienstag 117 Jahre alt. Ihr Optimismus half Emma Morano, Krisen zu überstehen. Ihre italienischen Mitbürger sind stolz auf sie, auch wenn selbst manche Nachbarn sie noch nie gesehen haben.
Vor 25 Jahren wurde der Potsdamer Platz neu konzipiert. Ist er nun Desaster, Karikatur oder doch recht gut gelungen?
Die staatlichen Finanzspritzen und Steuervergünstigungen liegen nach einer Untersuchung des Instituts für Weltwirtschaft auf Rekordniveau. Das Finanzministerium rechnet anders.
Der Name der Insel klingt wie die Verheißung eines karibischen Gartens Eden. Doch es ist gar nicht so einfach, Martiniques Paradiespforte zu finden. Mit ein bisschen Rum öffnet sie sich dann aber fast wie geschmiert.
Einen autokratischen Führungsstil? Lehne ich ab! Meine Vorbilder im Theater? Ich interessiere mich eher für Fußballtrainer! Ein Gespräch mit dem Intendanten des Münchner Residenztheaters.
„Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ war von Bertolt Brecht und Kurt Weill als Kritik an der „kulinarischen Oper“ gedacht. Graham Vick zeigt nun in Kopenhagen, wie das Stück längst Teil des kritisierten Systems ist.
Tief in den Spagat sinken und im Handstand Stufen hinauflaufen: Das wird auf der Artistenschule in Süddeutschland trainiert. Der Ehrgeiz ist groß.