Tankred Dorst gestorben
Der Schriftsteller Tankred Dorst ist am Donnerstag im Alter von 91 Jahren in Berlin gestorben. Dorst zählte zu den meistgespielten und vielseitigsten deutschen Dramatikern.
Der Schriftsteller Tankred Dorst ist am Donnerstag im Alter von 91 Jahren in Berlin gestorben. Dorst zählte zu den meistgespielten und vielseitigsten deutschen Dramatikern.
Der Rücktritt von Erwin Sellering kam überraschend. Dass Familienministerin Schwesig seine Nachfolgerin würde, dagegen nicht. Sie ist beliebt, durchsetzungsstark und politisch erfahren. Die SPD in Berlin muss nun kurz vor der Bundestagswahl umbauen.
Die Ausweisung eines EU-Bürgers ist in der Union kompliziert und selten. Bei einem Deutschen hat Spanien nun aber sogar eine Express-Abschiebung angeordnet. Der Stalker, der 2009 eine Schauspielerin attackiert hatte, fiel auch hinter Gittern auf.
Beim studentischen Theaterfestival in Dresden kommen Gruppen aus ganz Deutschland zusammen, um sich gegenseitig zuzuschauen. Wir haben uns hinter der Bühne umgehört: Was treibt euch an?
Ruhrpott-Romantik im grauen Bochum: Die Stadt hat viele Geschichten zu erzählen und sehnt sich nach einer Aufwertung durch junge Künstler. Schriftsteller und Kabarettist Frank Goosen zeigt uns die authentischen Ecken seiner Heimat.
Für den Schauspieler Ulrich Brandhoff, Nebendarsteller im Film „Aus dem Nichts“, war Cannes das erste Filmfestival. Unterwegs mit einem, der selbst noch staunt.
Iran hat ein seltsames Verhältnis zur Sexualität. Kann Homosexualität strafbar sein, wenn die Obrigkeit behauptet, es gebe sie gar nicht? Und wieso werden zugleich Geschlechtsumwandlungen geduldet?
Außer Beiträgen in Social Media werden auch E-Mails mit reichlich Interpunktion garniert. Der Einsatz von Frage- und Ausrufungszeichen erhöht sich jährlich um grob geschätzt 1000 Prozent.
Sportlich hat Borussia Dortmund die Ziele erreicht. Dennoch ist unklar, ob Trainer Thomas Tuchel bleiben darf. Denn er hat sich mit dem Falschen angelegt. Wie es ist, vorzeitig zu gehen, ist Tuchel aber nicht neu.
Diane Kruger ist beim Filmfestival in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden. Im F.A.Z.-Magazin hatte sie im Februar ihren großen Auftritt – in Szene gesetzt von Ellen von Unwerth.
Angela Merkels beschwichtigende Politik ist beim amerikanischen Präsidenten nicht gut angekommen. Nun will die Kanzlerin plötzlich mehr Europa. Doch die Pläne haben es in sich – und könnten teuer werden.
Es war ein Gipfel, wie es ihn noch nie gab: Beim Klima stellte sich Amerika gegen alle anderen. In der Handelspolitik kommt es zu einem Formelkompromiss. Die Kanzlerin findet klare Worte zum Ergebnis.
Manche mögen’s heiß: Kiss bieten in der Frankfurter Festhalle Feuer, Rock ’n’ Roll und reichlich Zunge. Zu ihrem finalen Deutschland-Gastspiel kamen zehntausend Besucher.
Ein Hubschrauber-Rundflug über den Ätna, ein Theaterbesuch und dazu Blätter vom Schlangenkürbis: Die Gattinnen und der Gatte der G7-Chefs haben ein volles Programm auf Sizilien.
Barbara Frey inszeniert im Schiffbau ihre Fassung von Robert Walsers Roman „Jakob von Gunten“ als schräges Fest für ein brillantes Starensemble mit einigen Doppelrollen.
In Bayreuth ist Jonathan Meese wegen seines Hitlergrußes krachend gescheitert. Nächste Woche versucht es der verhinderte Wagner-Regisseur mit einer Performance mit Zungenbrecher-Titel.
Ein schwarzer Schauspieler als Nick in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“? Der Nachlassverwalter des Dramatikers Edward Albee hat das einem Theater in Oregon verboten.
In seinem neuen Werk „Ihr Gelobtes Land“ rekonstruiert Ian Buruma das Leben seiner Großeltern anhand von Briefen – und vernachlässigt dabei ausgerechnet das berühmteste Familienmitglied.
Kirill Petrenko und Klaus Florian Vogt wagen sich an der Staatsoper München erstmals an Richard Wagners „Tannhäuser“ – fast ohne Personenregie. Zu sehen gibt es Ausstattungstheater als Sieg der Ausstattung über das Theater.
Er selbst hielt sich zwar für gutaussehend, aber für einen schlechten Schauspieler. Dafür legte Roger Moore eine steile Karriere hin und gab sieben Mal James Bond. Jetzt ist der Brite gestorben.
Die amerikanische Sängerin ist bei jungen Popfans angesagt. Die „Künstlerin des Jahres“ hat einen steilen Aufstieg hinter sich. Mit dem Anschlag bei ihrem Konzert in Manchester hat sie ihre vermutlich schwerste Prüfung zu bewältigen.
Er ist wieder da: Bernd Mottl inszeniert George Taboris Farce „Mein Kampf“ am Staatstheater Wiesbaden. Bibel- und Pornographieverkäufer inklusive.
Das Milchsackgelände im Gutleutviertel ist seit knapp 20 Jahren eine Kulturfabrik: Dort wird musiziert, getanzt und gemalt. Die Stadt drumherum verändert sich – doch die Fabrik bleibt.
Am Deutschen Theater in Berlin gibt Corinna Harfouch eine verstandesbittere, herzenskalte Phädra. Stephan Kimmig inszeniert Racines Schicksalsstück mit großer Strenge.
Mit einem witzigen Bettvideo wurde Oren Lavie bekannt. Jetzt hat er ein ganzes Album zum Thema gemacht: „Bedroom Crimes“. Ist denn ein Duett mit Vanessa Paradis ein Verbrechen?
Der Volksschauspieler bei Volkswagen: Klaus Maria Brandauer rezitiert in Wolfsburg Texte zur Freiheit. Seine Unberechenbarkeit ist wirkungsvoll wie eh und je.
Kontrollverlust am Steuer unter Drogen? Eine gezielte Attacke auf beliebige Opfer? Versuchter Selbstmord durch Polizeischüsse? Nach der tödlichen Fahrt am Times Square sind noch viele Fragen offen.
Schockmoment in New York: Ein Auto fährt in eine Menschenmenge am beliebten Touristenort Times Square. Ein Passant stirbt, mindestens 22 Menschen werden verletzt. Der Fahrer wurde verhaftet – Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es bislang nicht.
Frankreichs neuer Premierminister Edouard Philippe schreibt Erotik-Trash, Robert Habeck, Hoffnungsträger der Grünen, Krimis. Schade nur, dass er sich jetzt von der Literatur abgewandt hat.
Er war einer der produktivsten Widerspruchsgeister des Landes, ein Außenseiter, der mit seinem Theater des Fleisches ergötzte, narrte, nervte und schockierte: Zum Tod des Malers Johannes Grützke.
Das Schauspiel Frankfurt zeigt „Evening at the Talk House“ von Wallace Shawn bei den Ruhrfestspielen. Die Inszenierung von Johanna Wehner verlässt sich auf ein starkes Ensemble und genau gezeichnete Psychogramme.
Auf dem Weg in die Entbehrlichkeit: Die Wiener Festwochen eröffnen unter der neuen Intendanz von Tomas Zierhofer-Kin mit dem exotischen Pop-Potpourri „Ishvara“ von Chen Tianzhuo.
Ein Sittengemälde von Jez Butterworth: Sam Mendes brilliert mit der Uraufführung von „Der Fährmann“ am Londoner Royal Court Theatre. Ein naturalistisches Drama, das alle Facetten menschlicher Emotionen zeigt.
Vor 450 Jahren ist der Komponist Claudio Monteverdi in Cremona getauft worden. Das feiert die ganze Welt: mit Psalmen, mit Bällen und mit Opern.
Übersichtlich sind die Begriffe, mit denen uns die Suchmaschine die Pforte zur Welt eröffnet. Und zuletzt läuft dabei alles auf Videos hinaus: Einige Betrachtungen über die Kategorien bei Google.
Alle Welt kennt den Emmentaler Käse. Aber wer kennt das Emmental? Eine Tour durch das Berner Hinterland von Jeremias Gotthelf bis Franz Gertsch.