Vorbild par excellence
Brigitte Macron, Frankreichs neue Première Dame, ist eine Frau, wie sie die französischen Stil-Ratgeber nicht treffender hätten skizzieren können.
Brigitte Macron, Frankreichs neue Première Dame, ist eine Frau, wie sie die französischen Stil-Ratgeber nicht treffender hätten skizzieren können.
Die Tanzlegende Lucinda Childs verlebendigt in Kiel die französische Barockoper „Skylla und Glaukos“. Mit fesselnden Kontrasten erzählt die Aufführung von einem fatalen Kampf.
Im Trachtenverein von Dorfen, Oberbayern, legt man Wert auf Brauchtum, Dialekt und Gaudi. Wie denken traditionsbewusste Bayern über die kommende Bundestagswahl? Aus der FAZ.NET-Serie „Aufs Maul geschaut – Deutschland vor der Wahl“.
Das Deutsche Exilarchiv soll nach über sechzig Jahren endlich eine Dauerausstellung in Frankfurt bekommen. Was seine Bestände mit der Gegenwart zu tun haben, erschließt sich sofort.
Die Schauspielerin Susanne Wolff über den Film „Rückkehr nach Montauk“, Entspannungsrituale vor dem Auftritt und ihre Faszination für männliche Rollen.
Mit Kultur kann man die Politiker in NRW jagen: Vor der Wahl liegt das ganze Elend offen zutage. Dass die Kulturpolitik an Rhein und Ruhr marginalisiert wird, verheißt für das Land nichts Gutes.
Er war eine Art Mozart der Publizistik und wurde zur Berühmtheit des Kulturbetriebs: Zum Tode von Joachim Kaiser, dem großen alten Mann des deutschen Feuilletons.
Er war einer der führenden Feuilletonisten der vergangenen Jahrzehnte, einzig in seinem Ton und Stil. Nun ist der Kritiker Joachim Kaiser im Alter von 88 Jahren gestorben.
42 Mal hat Michel Friedman im Schauspiel Frankfurt für ausverkaufte Kammerspiele gesorgt. Nun ist Schluss mit seiner Gesprächs-Reihe, in der er anders auftrat als im Fernsehen.
Er ist einer der meistbeschäftigten Europäer im internationalen Kino: der Schwede Stellan Skarsgård. Am Donnerstag kommt sein neuer Film „Rückkehr nach Montauk“ in die Kinos. Ein Gespräch.
Bei einer Veranstaltung blickt Uli Hoeneß auf seine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung zurück. Dabei spricht er über „40 Millionen Strafe“ und seine Niederlage im Spiel „gegen die Medien“.
Die Berliner Staatsoper und die Philharmoniker erhalten mehr Geld. Das freut nicht jeden und könnte eine Neiddebatte auslösen.
Der Kanadier Dylan Watson-Brawn eröffnet bald in Berlin das Restaurant „Ernst“ – mit regionalen Produkten, saisonalem Gemüse und einer originelle Idee. Es gibt schon Wartelisten.
Wenn das Lachen aus dem Keller schallt: Auf der Bühne des Wiener Rabenhoftheaters funkelt Sargnagels Prosa umso böser.
Ob mit Straßenbau oder Säureattentaten: In Russland wird die Jugend auf tückische Weise zur Räson gebracht. Im moskaunahen militärischen Trainingspark „Patriot“ kann sie dafür eine Nachbildung des Reichstags erstürmen.
Heute beginnt in Berlin das Theatertreffen, aber einer fehlt wieder: Der Dramaturg. Dabei kann das Theater sich nicht leisten, ihn zu vergessen – und er muss Bibliothekar und Händler zugleich sein.
In einer Woche findet in Kiew der „Eurovision Song Contest“ statt. Doch vielen gefallen die „europäischen Werte“ nicht, die damit in die Stadt kommen.
Emmanuel Macron nutzt die Chance der späten Geburt: Er ist als Lichtgestalt im politischen Wahlkampf erschienen und rettet nun nicht nur Frankreich – sondern gleich ganz Europa.
Seine Stimme haben Generationen von Hörern und Zuschauern im Ohr: Er sprach den Frosch Kermit genauso wie David Hasselhoff. Nun ist der Synchronsprecher Andreas von der Meden gestorben.
Immer mehr Wohnungen, eine blühende Kulturszene: Der Frankfurter Stadtteil Gallus ist beliebt - wenn auch nicht unbedingt schick. Das neue Image ist auch einem Projekt zu verdanken, das vor 16 Jahren begann.
Es darf gelacht werden: Die Oper Frankfurt zeigt drei Einakter des Komponisten Ernst Křenek. Sie sind eine fabelhafte Mischung von Tragödie, Farce und Märchen über Politik und Kultur.
Eine Befragung zeigt: Nur wenige Käufer kommen von außerhalb. Um attraktiv zu bleiben, will die Stadt sich um Investitionen bemühen. Ein Kino in Oberursel sei aber unrealistisch.
Es ist eine zwielichtige Komödie, die nicht jeder Premierengast zu schätzen wusste: „Das Abschiedsdinner“ im Fritz Rémond Theater in Frankfurt.
Fußballklub Basaksehirspor mischt in der türkischen Liga ganz oben mit. Doch die Nähe zu Erdogan sorgt für Aufregung. Das liegt auch an einem Vorfall, der von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde.
Im „Schlawinchen“ endet die Nacht eigentlich nie. Was in der Kreuzberger Kneipe beginnt, endet aber zuweilen vor Gericht.
Der neue „Tatort“ macht aus Kommissaren Invaliden. Hat die Polizei im Fernsehen an der falschen Stelle gespart? Und hat der Kommissar im blutigen Gemetzel richtig reagiert? Wir haben nachgehakt.
Die Spuren der Bukowina: Paul Celans „Todesfuge“, das berühmteste Holocaust-Gedicht deutscher Sprache, erschien vor siebzig Jahren zuerst auf Rumänisch.
Das Berliner Ensemble feiert mit einem schrägen Bob-Dylan-Abend den Meister. Vor lauter Ehrfurcht und Mitgefühl vergaßen seine Schöpfer Leander Haußmann und Sven Regener die entscheidende Frage.
Jonas Meyer und Max Kennel singen darüber, wie es ist, Mitte 20 zu sein: „Das Lumpenpack“ ist witzig und erfolgreich – fast ohne Auftritte in Fernsehen und Internet.
Im „alten Stil“: Dagmar Manzel spielt Becketts Endzeitprinzessin Winnie als patente Berlinerin ohne Weinerlichkeit. Rühren tut sie trotzdem. Und singen auch.
Das Schauspiel Leipzig stellt gerade mit „Die Maßnahme/Die Perser“ eine gigantische Doppelinszenierung mit über hundert Beteiligten auf die Bühne. Wie es ist, als Material der Masse dabei zu sein - Probentagebuch eines Statisten.
Sinnsuche als Paradox: Der frühere F.A.Z.-Literaturchef und spätere Universitäts-Professor Karl Heinz Bohrer gibt sich in seinem Erinnerungsbuch als Don Quijote der Geistesrepublik.
„Kultur ist etwas, das man lernen muss“ - das sagt der neue Intendant des Schauspiels Frankfurt. Und so strebt Anselm Weber mit seinem Haus fortan auch in die Stadtteile.
Animationsfachleute aus Tschechien haben prägende Momente des Rennsports als detailversessene Bildwelten neu in Szene gesetzt. Wir gewähren Ihnen einen Einblick.
Von der obdachlosen Halbwaise zur Königin: Ella Fitzgeralds Leben war so aufregend wie ihre Stimme. Heute wäre sie hundert Jahre alt geworden.
Union Berlin kämpft um den Bundesliga-Aufstieg. Trainer Jens Keller spricht über den Unterschied zwischen positivem Berliner und negativem Schalker Druck – und die Begeisterung, die diesen besonderen Hauptstadtverein trägt.