Neigen Sie zum Lachen?
Dann sollten Sie „Neigen Sie zum Weinen?“ kaufen, ein Heft der Hamburger Jul Gordon, das in Kleinformat und Winzauflage mit Beckettschem Witz Großes leistet.
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Der israelische Autor Tuvia Tenenbom liebt steile Thesen. Deutschland habe die Flüchtlinge nur aufgenommen, um besser zu sein als andere Nationen, sagt er im Literaturhaus.
Anna Lehmann-Brauns ist als neue Stadtfotografin auf der Suche nach Darmstadts „kultureller Mitte“ - in Szene gesetzt durch besonderes Licht. Am liebsten hat sie die Stadt für sich allein.
Das Güneş-Theater will die Bühne in der Zoo-Passage übernehmen. Das könnte die Stadtkultur verändern – allerdings nicht ohne Förderung.
Das kann ja nicht gutgehen: Der Fernsehfilm „Zwei“ spielt die Zufallskollision einstiger Liebender durch. Werden sie im späten Anlauf miteinander glücklich? Wie ist das überhaupt mit dem Glück zu zweit?
Wer auf den Spuren E. T. A. Hoffmanns durch Bamberg geht, reist in die Ferne des frühen 19. Jahrhunderts.
Seit mehr als 40 Jahren zieht Peter Link mit seinen Schafen durch die Landschaft. Um eine Familie zu gründen, hat die Zeit nie gereicht. Mit seinem Leben ist er zufrieden.
Der britische Theaterregisseur Michael Bogdanov nahm sich die großen Klassiker vor und brachte sie modern auf die Bühne. Damit polarisierte er wie kaum ein Zweiter. Nun ist er im Alter von 78 Jahren gestorben.
Reisende können sich in Europa glücklich schätzen: So viele unterschiedliche Kulturen auf engem Raum. Ideal, um in den Semesterferien Neues zu entdecken – gerade auch mit kleinem Geldbeutel.
Während die Ja-Wähler in Deutschland den Ausgang des Referendums feiern, beginnen die Wahlverlierer mit der Aufarbeitung. Wieso konnte Erdogans Strategie aufgehen?
Eine Ausstellung in den Uffizien feiert die florentinische Klostermalerin Plautilla Nelli. Dabei versucht sie, die Renaissancekünstlerin zur Vorläuferin von Malerinnen wie Artemisia Gentileschi zu erheben.
An der Seite ihres damaligen Ehemanns, des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn, wäre die Journalistin Anne Sinclair fast mal die First Lady Frankreichs geworden. Wie sieht sie den Wahlkampf jetzt? Ein Gespräch.
Parteien und Verbände streiten lieber um die Kennziffern der Ungleichheit, als über tatsächliche Konzepte, sie zu bekämpfen. Die Debatte muss endlich nüchtern geführt werden.
Aus dem Bett in den Tag gestolpert: „A Day in the Life“ von den Beatles ist ein Lied mit Langzeitwirkung, das immer wieder aus dem Archiv herausspringt und nachdieselt. Und wie war das jetzt mit John Lennons Hundepfeife?
Der Ton dieser Verse spielt mit der Umgangssprache, sie scheinen einfach gesagt. Und doch zielen sie ab auf den wahren Skandal menschlicher Existenz: sterben zu müssen trotz der Möglichkeit zum Glück.
„Rechenkästchen-Architektur“ und „Phantasielosigkeit im Wohnungsbau“: Hans-Erhard Haverkampf und Roland Burgard üben harsche Kritik an der Frankfurter Baupolitik, verraten aber auch, wie es wieder besser werden kann.
In der italienischen Kleinstadt Gallarate rebelliert ein Herr der alten Schule gegen das Desinteresse seiner Umwelt: Aus Liebe zum Theater spielte Giovanni Mongiano im dortigen Teatro del popolo vor einem leeren Saal.
Er erfand den berühmten Ballhaus-Kreisel und drehte unter anderem für Fassbinder und Scorsese. Jetzt ist der legendäre Kameramann Michael Ballhaus gestorben.
Es ist immer wieder erkenntnisreich, mit dem Elektroauto unterwegs zu sein. So sind etwa die Ladestationen nicht immer von den Strombedürftigen belegt.
Die Wiesbadener freuten sich über die schöne Architektur der Stadt und das Theater, wie der Kunsthistoriker Volker Rattemeyer feststellt. Aber die städtische Kulturpolitik habe kläglich versagt.
Wer nicht in den Siedlungen auftritt, bekommt kein Geld: Israels Kulturminsterin will Kulturinstitutionen mit Etatkürzungen auf regierungskonformen Kurs zwingen.
Es ist ein Echo auf den Minneroman: Annette Mingels erzählt in „Was alles war“ eine mitreißende Adoptionsgeschichte.
Wieder rast ein Lastwagen in eine Menschenmenge, diesmal in einer Einkaufsstraße im Zentrum von Stockholm. Es gibt Tote und zahlreiche Verletzte. Die Regierung geht von einem Terroranschlag aus.
Eigentlich müssen Sie über die Türkei nur eines wissen: Sie ist weniger das Land von Döner und schönen Stränden als vielmehr das Land des Absurden. So wie neulich, als Erdogan beinahe mit Schokolade gestürzt worden wäre.
Der kirgisische Geheimdienst gibt die Identität des Mannes preis, der die Bombe in der St. Petersburger U-Bahn gelegt hat. Demnach bestätigt sich nun die Theorie vom Selbstmordanschlag. Die Zahl der Opfer stieg nochmals.
Ohne Hoffnung, ohne Illusionen: Enrico Lübbe inszeniert „Die Maßnahme“ und „Die Perser“ am Schauspiel Leipzig.
In Iran ist der Hochschulabschluss fast ein „Muss“ für Jugendliche. Die Zwänge sind vielfältig. Allerdings ist es nicht ganz leicht, Student zu werden. Ein Besuch in der Universität Teheran.
Im Hofheimer Landratsamt sprechen Jugendliche für ein interkulturelles Theaterprojekt vor. Was die Schauspieler nach dem Casting erwartet, ist keine leicht Kost: gespielt wird ein Klassiker.
Die Männer kamen in Scharen in seine Fitnessstudios, sein Erfolg war immens. Eugen Sandow galt als der stärkste Mann der Welt – und war perfekt gebaut. Ein Porträt aus dem Jahr 2017.
Der Opernregisseur Calixto Bieito weiß: Sex sells – so auch in seiner neuen Interpretation der „Oresteia“ von Iannis Xenakis. Leider resultiert aus diesem Erregungszustand nur ein Stückwerk.
Vor einem Jahr setzte Jan Böhmermann sein Erdogan-Gedicht ab, jetzt bekommt er den Grimme-Preis – allerdings für andere Witze. Um einen weiteren Preisträger gab es in der Jury heftigen Streit.
Ein Exempel wollte Farida Kulmuchametowa, Dozentin am Moskauer Konservatorium, statuieren. Die Aufzeichnung der Hetzvorlesung erntet jedoch viel Spott im Netz.
Männer haben Yoga nötig, sagt der Theater-Regisseur Luk Perceval. Im Interview erzählt er, wie er selbst dazu kam und warum unsere Gesellschaft gerade etwas mehr Gelassenheit gebrauchen kann.
Kroatische Kultur in der Scheune: Die Künstler treten kostenlos auf, die Gäste bringen Essen mit. Ein Paar und sein ungewöhnlicher Kulturtreff in Kroatien.
In „Über Barbarossaplatz“ spielt er einen Psychoanalytiker: Joachim Król über seine neue Rolle, die Arbeitsweise des Regisseurs Jan Bonny und darüber, wie einmal das wahre Leben ans Set kam.
Wie fühlt sich eine typische Karibikkreuzfahrt an? Schön. Aber laut! Sieben Tage auf der „Norwegian Getaway“