Lauter tolle Burschen
Jörg Schüttauf spielt alles: Kommissare, Dichter, Stasi-Offiziere. Sein Gesicht kennt jeder. Und doch kann auch er davon erzählen, wie es ist, keine Angebote mehr zu bekommen.
Jörg Schüttauf spielt alles: Kommissare, Dichter, Stasi-Offiziere. Sein Gesicht kennt jeder. Und doch kann auch er davon erzählen, wie es ist, keine Angebote mehr zu bekommen.
Hier wird auf Sonnenbänken gelegen: Die Zeitschrift „Das Wetter“ aus Berlin sucht nach neuen Lichtgestalten der Musik und Literatur. Von ihren Vorbildern können sich die Macher aber nicht ganz befreien.
Ein neues Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes im Offenbacher Seniorentreff Nordend soll der Vereinsamung entgegenwirken. Dazu freunden sich Senioren mit Tablets an - und neuen Bekannten.
Reinheit in Vollendung oder traumatische Inszenierung? Ein Theaterstück von Milo Rau über den belgischen Kinderschänder- und mörder Marc Dutroux sorgt in Paris für Empörung.
Wie viel Psycho verträgt die Politik? Oder anders: Sind Störungen in den Führungsetagen wirklich nützlich? Neue, leidenschaftliche Tipps aus der Forschung. Eine Glosse.
Allein mit seinen Schatten: Am Deutschen Theater inszeniert Bastian Kraft Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ als Maßanzug für Ulrich Matthes.
Es geht nicht um Geld, es geht um Kulturkampf: Donald Trump will Amerikas Kulturförderung abschaffen. Das trifft große wie kleine Projekte, vor allem aber die Provinz.
Siegerehrungen als Farce, zehn Klatschen aus dem Volk, ein Idol unter schwerem Verdacht – Olympia ist in der Krise, nur das IOC weiß es noch nicht. Nun gibt es eine Idee zur Schadensbegrenzung.
Er erschloss für die Weltliteratur eine abgelegene und unbeschriebene Erfahrungswelt. 1992 erhielt er den Nobelpreis. Im Alter von 87 Jahren ist der Dichter Derek Walcott auf St. Lucia gestorben.
Der karibische Dichter Derek Walcott ist tot. Er galt als Mittler zwischen karibischem Lebensgefühl und westlicher Kulturtradition und hatte 1992 den Literaturnobelpreis erhalten.
Gérard Depardieu und Joachim Gauck haben eines gemeinsam: Die Bewunderung für die Chanson-Sängerin Barbara.
Auf französischen Baustellen soll bald französisch gesprochen werden. Politiker wollen dem Front National damit das Wasser abgraben. Das ist fast so lächerlich wie von Molière beschrieben.
Josef Hader über radikale Kabarett-Programme, Vorbilder von Woody Allen bis Dieter Hildebrandt, schlechte Schauspieler und seinen neuen Film „Wilde Maus“.
Die Stadt Altenburg wehrt sich gegen die Rassismusvorwürfe. Die Bewohner sehen sich als Opfer einer Hetzkampagne. Die Schuld liege stattdessen bei den Medien und der Flüchtlingspolitik.
VW gibt sich selbstbewusst, ja geradezu selbstherrlich. Doch der Gewinn der Kernmarke ist im internationalen Vergleich geradezu lächerlich.
26 Seiten umfasst die Aussage von Wilfried W. Vorlesen kann er sie nicht selbst. Im Höxter-Prozess widerspricht er den Vorwürfen seiner ehemaligen Frau – und macht sie für die Greueltaten verantwortlich.
Am Gallus Theater in Frankfurt soll eine Theaterschule für Kinder und Jugendliche entstehen. Das Sozialprojekt „Eskalationsrisiko“ arbeitet einen Kriminalfall in Offenbach auf.
Mit dem Frauenstreik bedroht ein neu geschaffenes feministisches Netzwerk das Patriarchat in Deutschland. Zu dumm, dass viele Mitglieder als Transferleistungsempfänger nur ihren eigenen Aktivismus bestreiken können.
Erdogans Minister kämpfen in Deutschland für ihre Verfassungsreform. Sie haben viele Anhänger in Deutschland. Aber es gibt auch Türken, die das ganz anders sehen.
Welturaufführung in der Elbphilharmonie: John Malkovich ist der Star in der Diktatorensatire „Just Call Me God“. Sophie von Kessel liefert Stichworte. Und die große Orgel bläst kakophonisch alle weg.
Das neue Maut-Gesetz ist im Bundestag: Verkehrsminister Dobrindt wirbt dafür, der eigene Koalitionspartner zweifelt. Grüne und Linke sind ohnehin dagegen. Und die Bundesländer wollen eine Ausnahme.
Der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord reist regelmäßig nach Moskau. Matteo Salvini wünscht sich enge Beziehungen zu Putin und Russland – auch finanziell.
Für Spannung scheint sich die politisierte Theaterwelt im Moment nicht zu interessieren: In Zürich wurde ein AfD-Politiker nach heftigen Protesten von der Liste der Diskussionsteilnehmer gestrichen.
An diesem Film drehte der Theaterregisseur Luc Bondy bis zu seinem Tod: In „Falsche Vertraulichkeiten“ glänzt Isabelle Huppert als Dame von Welt, die ihrem jungen Privatsekretär verfällt.
Individuelle Liebe und digitale Freiheiten unter sehr strengen gesellschaftlichen Bedingungen ergeben keine Filmkomödie? Doch! Das zeigt „Barakah Meets Barakah“ aus Saudi-Arabien.
Der Bundestag entscheidet über mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, der Streit um eine zweite Amtszeit für EU-Ratspräsident Tusk überschattet das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs und die Europäische Zentralbank berät über ihre Geldpolitik.
Klosterwelt auf dem Kopf: Im Rhein-Main-Theater in Niedernhausen ist in den nächsten Wochen das Musical „Sister Act“ zu sehen.
Sein erster Deutschland-Besuch führt den amerikanischen Präsidenten ins Theater: Marcus Lobbe inszeniert Mike Daiseys „Trump“ am Schauspiel Dortmund als bunte Wahlkampfparty mit kritischem Ausblick.
Am Fuße des Uluru leuchten Tausende Sterne: Bruce Munros Installation „Field of Light“ begeistert Besucher wie Einheimische.
Der als „Nobelpreis für Architekten“ bekannte Pritzker-Preis geht überraschend an das Büro RCR Arquitectes. Das sieht nach einer Verlegenheitslösung aus.
Im neuen „Tatort“ jagen alle einem Tschetschenen in der Schweiz hinterher. Angeblich hat er Frauen als Selbstmordattentäterinnen in den Tod geschickt. Wie realitätsnah ist die Handlung?
Der Schweizer „Tatort“ rollt den Tschetschenien-Konflikt und dessen Folgen auf. Ein Kriegsverbrecher lebt unter falschem Namen in Luzern. Bislang blieb er unentdeckt. Doch das ändert sich.
Ein gerngesehener Gast auf Claus Helmers Privatbühnen ist der Schauspieler Christopher Krieg. Der gebürtige Frankfurter ist dem Rhein-Main-Gebiet verbunden.
F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur präsentieren die besten Krimis: Im Mai gibt es wieder einen neuen Spitzenreiter und dazu neue Morde aus aller Welt.
Selbst schuld, wer das verpasst: In Zürich inszeniert Hans Neuenfels die Oper „Orest“ von Manfred Trojahn, mit dem fulminanten Georg Nigl in der Titelrolle.
Im Projekt „Next Generation“ versuchen sich Nachwuchskräfte an Kunst für ein junges Publikum. Die Allianz aus Mousonturm, „Starke Stücke“ und der Kindertheaterszene macht es möglich.