Immer mehr Bundesländer schränken Freizeitbetrieb ein
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus greifen Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern zu drastischen Maßnahmen – und lassen das Freizeitleben der Menschen zum Erliegen kommen.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus greifen Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern zu drastischen Maßnahmen – und lassen das Freizeitleben der Menschen zum Erliegen kommen.
Am Theater Heidelberg wird die ziemlich gewitzte Märchengeschichte „Die heilige Ente“ von Hans Gál wiederentdeckt. Eine Oper mit Vogelspuren und einer Liebe in Standesschranken.
So etwas nimmt man in Bonn geschenkt: Auf den Plätzen der alten Bundeshauptstadt tauchen immer mehr sehr auffällige Skulpturen sehr bekannter Künstler auf. Dahinter steckt der Kulturmanager Walter Smerling.
Nach einigem Zögern legt der Senat die Hauptstadt still – Clubs, Kneipen und Kinos bleiben ab sofort zu. Für Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen müssen Anwesenheitslisten geführt werden.
Wie konnte die Welt es zulassen, dass die Sportverbände so groß wurden, dass sie anfingen, sich über alles zu erheben? In der Corona-Krise erweckt IOC-Präsident Thomas Bach den Eindruck, als drehte sich diese Erde um die fünf Ringe.
Die französische Regierung ist verstimmt: Die deutschen Kontrollen an der Grenze seien „überraschend“. Eine Landrätin aus dem Breisgau hofft dagegen, dass diese noch weiter ausgeweitet werden.
Die Musikwelt feiert den 250. Geburtstag eines der größten Komponisten aller Zeiten. Die Mainmetropole gehörte nicht zu seiner Lebenswelt – und doch besitzt die Stadt ein Stück Beethoven.
Vor allem die private Kulturwirtschaft ist empfindlich getroffen. Ohne staatliche Subventionen, die etwa öffentliche Theater erhalten, könnte ihnen die Krise den Garaus machen.
Das Coronavirus trifft den politischen Betrieb in Madrid besonders hart. Ministerpräsident Sánchez antwortet Journalisten per Video, die Parlamentssitzungen sind ausgesetzt und das Kabinett tagt nur noch in einer Rumpfbesetzung.
Lange war der Syrer Abdul Abbasi der Vorzeige-Flüchtling. Jetzt ist er so integriert, dass er diese Rolle in Frage stellt – mit einem Theaterstück.
Wegen des Coronavirus bleiben die größten kulturellen Einrichtungen in Frankfurt geschlossen. Das führt zu Unsicherheit und ungeklärten Rechtslagen – Theatermacher fürchten um ihre Existenz.
Mit dem Plan, Clubs zu Kulturstätten zu erheben, will Berlin die Zukunft der elektronischen Tanzmusik sichern. Jetzt kommt Corona dazwischen.
In „Falsche Ursula“, dem neuen Kriminalroman von Mercedes Rosende, begeistert die übergewichtige Heldin alle, die Spaß am Sarkasmus haben.
In einem Drittel der europäischen Länder schließen Schulen und Kindergärten. Auch in Deutschland haben sich die Kultusminister schon auf Regelungen für diesen Fall geeinigt. Den Anfang könnte Baden-Württemberg am Freitag machen.
Sicherheit geht vor: Das kulturelle Berlin sagt unzählige Veranstaltungen ab und rüstet sich für eine Zeit im Zeichen des Coronavirus. Die wohlstandsgesättigte Gesellschaft reagiert darauf verstört.
Diese fünf Kreativen fangen gerade an durchzustarten: mit einer ersten Kollektion, der ersten Kampagne, dem ersten Bühnenauftritt nach der Geschlechtsangleichung.
Merkel und Spahn bemühen sich in der Viruskrise um einen besonnenen Aufritt. Die FDP wirft der Kanzlerin Panikmache vor. Ihre Bemerkung zur weiteren Ausbreitung des Virus sei „ähnlich tollpatschig“ wie eine ihrer Aussagen während der Flüchtlingskrise.
Johanna Wokalek ist durch ihre Theater- und Filmrollen bekannt. Jetzt probt sie an der Frankfurter Oper Honeggers „Jeanne d’Arc au Bûcher.“ Dabei begeistert sie nicht nur mit ihrer Sprache.
Wegen des Coronavirus wird Italienern an den Tiroler Grenzen die Einreise untersagt, Österreicher werden registriert und zu Quarantäne verpflichtet. Für die Einschränkung der Reisefreiheit will Wien einen Artikel im Schengen-Abkommen bemühen.
Das passende Stück zur Epidemie war schon seit drei Jahren in Planung: Der immer noch in Russland festgesetzte Kirill Sebrennikov inszeniert für Berlin eine Aktualisierung des „Decamerone“ von Boccaccio.
Berührend, ironisch und komplex: Damien Jalets Choreographie „Vessel“ vereinigt jene Eigenschaften in sich, in denen sich den Menschen große Kunst offenbart.
Hier fällt der Vorhang: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus untersagt Berlin Veranstaltungen in staatlichen Theatern, Opern- und Konzerthäusern. Privattheater sollten auch so verfahren.
In Italien ist die Angst groß: Die Wirtschaft fürchtet Auswirkungen des Coronavirus von apokalyptischem Ausmaß. Die Politik will mit viel Geld gegensteuern. Alle Rettungsvorschläge sollten aber drei Bedingungen erfüllen.
Ganz Italien ist wegen des Coronavirus jetzt eine „rote Zone“ – Sperrgebiet. Offen bleibt, ob das Dekret auch durchgesetzt wird. Bürger können sich sogar selbst eine Ausnahmegenehmigung erteilen.
Deutsche außenpolitische Debatten zeichneten sich zwar schon immer durch ihren Realitätsverlust aus, aber in einem Punkt haben die Grünen vom amerikanischen Präsidenten gelernt: Sie übernehmen seine Methode.
Venedig gibt ein ungewohntes Bild ab: Wie ausgestorben liegt die sonst von Touristen erfüllte Stadt da. Das liegt auch am Dekret des Ministerpräsidenten Conte.
Mit Ingmar Bergman wurde er groß, auch für Spielberg und Scorsese stand er vor der Kamera: Der schwedische Schauspieler Max von Sydow ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 90 Jahren.
Geht es nach dem Frankfurter Stadtparlament, sind die Tage der Städtischen Bühnen in jetziger Gestalt gezählt. Dagegen tritt nun eine Initiative um einen Architekturtheoretiker an. Sie schimpft über „Geschichtsvergessenheit“.
Am Internationalen Frauentag sprechen sieben Vertreterinnen der hessischen Kulturszene, von der Lektorin bis zur Dirigentin, über den Stand der Dinge.
Wegen des Coronavirus hat Italien über Nacht die Bewegungsfreiheit von einem Viertel der Bevölkerung eingeschränkt – zumindest theoretisch. Bislang hat das Dekret vor allem zu Unsicherheit geführt. Ein Besuch in Mantua.
Italien ist das Land in Europa mit den meisten bestätigten Coronavirus-Infizierten. Nun hat Ministerpräsident Conte angekündigt, größere Gebiete in Norditalien unter Quarantäne zu stellen. Betroffen sind rund 16 Millionen Menschen.
In Frankreich werden die Grünen immer beliebter. Bei den anstehenden Kommunalwahlen könnte die Partei einige Erfolge verbuchen. Ein Tag auf Wahlkampftour mit dem Spitzenkandidaten in Lyon.
Schauspielerin Anna Schudt hat ihren eigenen Weg genommen: Jetzt, mit 45, ist sie beruflich gefragt und mehrfach ausgezeichnet – und hat „die lauteste Familie, die ich jemals erlebt habe“. Ein Treffen.
Täuschung, die Wirklichkeit ersetzt: Gern und gut gelaunt geht das Münchner Publikum René Pollesch in „Passing“ ins Netz.
Der Chor singt noch, aber manche Schulen mussten bereits schließen: Wie die Berliner Kultur- und Bildungsinstitutionen mit der wachsenden Präsenz des Coronavirus umgehen.
Ein Richter rechnet nicht: Mit einer unüberlegten Antwort hat sich der Präsident des Bundesverfassungsgerichts bei einer öffentlichen Fragestunde in Rechtfertigungsnot gebracht.