Amerikanischer Ex-Soldat Whelan zu 16 Jahren Lagerhaft verurteilt
Paul Whelan soll in Russland spioniert haben. Seine Verhaftung nennt er eine „absurde politische Entführung“. Nach dem Urteil könnte es zu einem Gefangenenaustausch kommen.
Paul Whelan soll in Russland spioniert haben. Seine Verhaftung nennt er eine „absurde politische Entführung“. Nach dem Urteil könnte es zu einem Gefangenenaustausch kommen.
Diesmal draußen: Das Berliner Ensemble zeigt dramatische Miniaturen, das Deutsche Theater „Die Pest“.
Der Rückhalt für Brasiliens Präsidenten schrumpft. Aber auf den harten Kern seiner Anhänger kann sich Jair Bolsonaro verlassen.
Der Vorschlag ist nicht neu, aber in der desaströsen aktuellen Lage führt kein Weg mehr an ihm vorbei: Die Berliner Clubs, die ihr Programm selbst kuratieren, sollen als Stätten der Kultur geschützt werden.
Eine Schülerin trainiert und reflektiert, eine andere hadert, eine Chefstewardess pausiert, eine Chemietechnikerin arbeitet mehr denn je - vier Frauen erzählen.
Wo Ärzte gejagt und Krankenstationen attackiert werden, man große Hochzeiten feiert und der Präsident im Fernsehen geschönte Zahlen präsentiert: über den kollektiven Corona-Verdrängungswettbewerb Mexikos.
Barish Karademir ist durch Corona vom Theater- zum Filmregisseur geworden. Das Stück „Je te regarde“ passt dafür bestens. Die Mischform könnte Nachfolger haben.
Ist die Todesgewissheit nur die Maskierung des gesellschaftlichen Konformitätsdrucks? Diese Frage stellt Elias Canetti mit seinem philosophischen Gedankenspiel „Die Befristeten“. Johan Simons inszeniert das Stück in Bochum.
Wie soll man Giuseppe Verdis „Otello“ singen? In der Neuaufnahme stellt sich Jonas Kaufmann der Partie und stößt an stimmliche Grenzen.
Oliver Reese, Chef des Berliner Ensembles, sorgt im Kulturbetrieb zurzeit für Furore. Das hat mit ein paar abgeschraubten Stühlen zu tun. Und mit der Frage, welche Zukunft das Theater in Zeiten von Corona noch hat.
In der Bundesrepublik nimmt der Rassismus zu, darauf deuten Statistiken hin. Ein Bariton, ein Krebsforscher, eine Kulturanthropologin und ein Polizeikommissar erzählen, wie sie damit umgehen.
Am Montag wird eine ganze Reihe von Reisewarnungen aufgehoben, am Freitag beginnen die Sommerferien. So groß der Urlaubshunger ist: Vor lauter Regeln ist fast nicht auszumachen, worauf man sich freuen soll. Fast.
Mit Neubauten für Oper und Schauspiel soll in Frankfurt eine Kulturachse werden. Die Idee der Kulturdezernentin entfacht eine rege Debatte. Der Intendant drängt zur Eile.
Die Semperoper, das Gewandhaus, die Musikfestivals in Gohrisch und Moritzburg – alle versuchen, trotz Corona ihre Zukunft zu planen. Doch das ist nicht so einfach.
Die Stadträte Ina Hartwig und Mike Josef planen eine Kulturmeile an den Frankfurter Wallanlagen. Herzstück könnten zwei Neubauten der Städtischen Bühnen werden.
In Thüringen entfällt ab 13. Juni die verbindliche Kontaktbeschränkung. Abstand und Schutzmasken beim Einkauf und in Bussen und Bahnen sind weiter verpflichtend.
Frankfurt soll zum Mekka der Modemacher werden. Und hessische Lehrer schauen düster auf die Zeit nach dem Corona-Lockdown. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Das Staatstheater Wiesbaden hat als vermutlich erstes Theater der Welt gleich nach der Corona-Schließung sogar zwei Uraufführungsabende im Programm. Die sind erstaunlich vielfältig dafür, dass unter schwierigen Bedingungen geprobt werden musste.
Kampf um die Epochenwende: Das Berliner Ensemble streamt Heiner Müllers legendäre Inszenierung von Brechts „Arturo Ui“ mit einem neunzigjährigen Bernhard Minetti und einem dreiunddreißigjährigen Martin Wuttke
Systemrelevant: Fünfzehn Millionen Menschen machen in Deutschland Musik. Eine Studie belegt, dass das einen starken Einfluss auf die Wirtschaft hat.
An Absurdität nicht zu überbieten: Uwe Eric Laufenberg hat in kürzester Zeit Samuel Becketts „Glückliche Tage“ auf die Bühne des Staatstheaters Wiesbaden gebracht.
Acht Jahre lang war Linda Reisch Kulturdezernentin von Frankfurt. Die SPD-Politikerin brachte eine gewisse Weltläufigkeit an den Main. Am Montag wird sie 70 Jahre alt.
Gotha, war da nicht irgendetwas mit Versicherungen? Ja, auch. Dass von dieser Residenzstadt aus einmal ein fortschrittliches Musterländchen regiert wurde, vergisst man darüber leicht. Auftakt unserer Sommerserie über Orte, die auch Marken sind.
Um die harten Corona-Maßnahmen durchzusetzen mobilisierte Südafrikas Staatspräsident Ramaphosa 73.000 Soldaten. Nun hat sich der Oberste Gerichtshof erstaunlich deutlich zu Wort gemeldet.
In der Kultur wird nach Corona nichts mehr so sein, wie es war. Das Nothilfeprogramm von Kulturstaatsministerin Grütters ist dafür das deutlichste Signal. Es verschiebt die Gewichte in der Kulturpolitik.
Zum Durchwandern von Raum und Zeit besitzt die Kurstadt mit dem Planetenweg und der Erdzeituhr im Geogarten zwei bemerkenswerte Einrichtungen.
Im Assoziationswald: Regisseur David Bösch studiert für das Schauspiel Frankfurt unter Corona-Bedingungen Shakespeares „Wie es euch gefällt“ ein. Ein Probenbesuch.
In ihrer letzten Sendung vor der Sommerpause geriet Sandra Maischberger mit einer harmlosen Sendeankündigung ins Kreuzfeuer von Politaktivisten. Wir sehen, wie der Journalismus in polarisierten Gesellschaften unter Druck gerät.
Susanne Wolff und Jens Harzer begeistern bei den Minimal-Maifestspielen im Staatstheater Wiesbaden. Und bieten in Zeiten von Corona einen Genuss eigener Art.
In Mecklenburg-Vorpommern sollen nach den Sommerferien wieder alle Schüler regelmäßig zur Schule gehen. Schon von Freitag an dürfen sich bis zu zehn Menschen wieder an öffentlichen Orten treffen. Auch andere Bundesländer bereiten weitere Lockerungen ihrer Corona-Maßnahmen vor.
Ärzte ohne Grenzen: Russische Schauspieler rezitieren Berichte von Corona-Medizinern. Die im Netz abrufbaren Monologe haben auch einen guten Zweck.
Marcel Reich-Ranickis Heimat war die deutschsprachige Literatur, doch seinen wahren Rückhalt fand er in der Familie. Ein Gastbeitrag.
Nach zweieinhalb Monaten zelebrieren viele Franzosen die Öffnung der Gastronomie wie ein Großereignis. Doch es gelten harte Auflagen – und Präsident Macron steht wegen seines Krisenmanagements weiter in der Kritik.
Präsident Trump droht, die Unruhen im ganzen Land mit der Armee niederzuschlagen. Er will sich notfalls über den Willen der Gouverneure hinwegsetzen. Aus seiner eigenen Partei kommt kaum Gegenwind.
Wenn die eigentlich vernünftige Maßnahme zum Talisman wird: Wie wird New York wohl aussehen, wenn die Corona-Krise ausgestanden ist?
Das Ende März in Südafrika verhängte Alkoholverkaufsverbot ist Geschichte. Schon um sechs Uhr morgens standen Kunden am Montag vor den „Liquor Stores“. Manche hatten ihre Laptops zum Arbeiten dabei.