Mobbing gegen Bildungsbürger
Ton der schnoddrigen Inkompetenz: Wie im Hörfunk von WDR und RBB „Empfehlungen“ zufolge künftig über Kultur geredet werden soll, ist alarmierend.
Ton der schnoddrigen Inkompetenz: Wie im Hörfunk von WDR und RBB „Empfehlungen“ zufolge künftig über Kultur geredet werden soll, ist alarmierend.
Mehr als eine Geschichte: Hengameh Yaghoobifarahs Debütroman „Ministerium der Träume“ steht unter Hochspannung. Eine Kolumne der nicht-binären Autorin über die Polizei hatte im vergangenen Jahr eine heftige Kontroverse ausgelöst.
Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen eine Mitarbeiterin des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron wegen illegalen Waffenhandels. Es geht um Vorwürfe im Zusammenhang mit einem internationalen Waffenhändlerring.
In der Kunst sahen 2020 viele einen universellen Trostspender. Diesen Wunsch spürte man auch in der Diskussion um „Cancel Culture“: Dass Kunst eine Sphäre ist, die man vor politisch korrekten Sprachregeln verteidigen muss. Dieses ganze Bedürfnis nach Ruhe ist kein gutes Zeichen.
Was machte der legendäre Wirtschaftsminister Ludwig Erhard vor 1945? Ein neues Buch gibt die Antwort.
Rem Koolhaas baut dem Springer-Konzern ein revolutionäres Haus: Es ist ein Monument für Berlin und seine Geschichte und könnte ein Prototyp für das Arbeiten der Zukunft sein. Wenn der Konzern sich das denn leisten wollte.
Siebzig LKA-Beamte, darunter auch ein Spezial-Einsatz-Kommando, haben am Montag in Neubrandenburg Wohn- und Büroräume eines Soldaten durchsucht. Es soll Hinweise auf eine staatsgefährdende Gewalttat gegeben haben.
Innenminister Horst Seehofer hat den Deutschen Presserat kritisiert. Der Rat hatte entschieden, die Kolumne der „taz“, in der Polizisten mit Müll gleichgesetzt wurden, verstoße nicht gegen den Pressekodex. Das sei eine „unerträgliche Verharmlosung“, sagte Seehofer.
Die Beschwerden zur vieldiskutierten „taz“-Kolumne „Abschaffung der Polizei: All cops are berufsunfähig“ sind vom Presserat als unbegründet zurückgewiesen worden. Auch die Berliner Staatsanwaltschaft sieht von Ermittlungen ab.
Im Fall der rechtsextremen Drohschreiben mit dem Absender „NSU 2.0“ sind vier weitere Polizeibeamte in Verdacht geraten. Sie sollen private Daten einer „taz“-Autorin und einer Kabarettistin abgefragt haben.
Auf die Anfrage eines AfD-Abgeordneten hin hat sich die Bundeskanzlerin zum Umgang mit der umstrittenen „taz“-Kolumne geäußert, in der die Polizei mit „Müll“ gleichgesetzt wurde. Innenminister Horst Seehofer bekommt ein Lob.
Gefährdung des körperlichen Wohls: Die Autorin der „taz“-Kolumne „All cops are berufsunfähig“ erhält so massive Drohungen, dass die Redaktion der Zeitung die Polizei um Hilfe bittet.
Mehrere Tage ließ der Bundesinnenminister verstreichen, ehe er bekannt gab, doch keine Anzeige gegen eine „taz“-Journalistin erstatten zu wollen – und noch einmal nachlegte.
Fünf Tage hat Horst Seehofer gebraucht, um seine Anzeigen-Drohung gegen eine Journalistin zurückzuziehen. Wäre das schneller geschehen, hätte er die Diskussion längst auf politisch wichtige Themen lenken können.
Der Bundesinnenminister möchte mit der „taz“-Redaktion über eine polizeikritische Kolumne diskutieren. Außerdem werde er sich an den Presserat wenden. Die Staatsanwaltschaft werde den Beitrag „von Amts wegen“ prüfen.
In der aktuellen Folge des Einspruch-Podcasts diskutieren wir unter anderem die juristischen und politischen Implikationen der von Horst Seehofer angekündigten Strafanzeige gegen eine „taz“-Autorin.
Gegen eine Autorin der „taz“ eine Strafanzeige anzukündigen, war nicht sehr clever von Horst Seehofer. Denn so sorgt der Innenminister für eine unnötige Solidarisierung mit einem von Hass geprägten Text.
Horst Seehofer hatte angekündigt, gegen die „taz“-Kolumne Strafanzeige zu stellen – ausdrücklich „als Innenminister“. Jetzt rudert er nach vehementer Kritik etwas zurück.
Wegen der umstrittenen „taz“-Kolumne über die Polizei will Horst Seehofer rechtliche Schritte gegen die Autorin ergreifen. Bei der Begründung bezieht sich der Innenminister auch auf die Ausschreitungen in Stuttgart.
Falsch verstanden? Nachdem die Berliner „taz“ durch eine Kolumne über die Polizei in die Kritik geraten war, drückt Chefredakteurin Barbara Junge nun ihr Bedauern über ein mögliches Missverständnis aus.
Warum bringt die „taz“, die sonst gerne gegen „Hass im Netz“ anschreibt, Texte, die – mit vertauschten Feindbildern, ansonsten wortgleich – in rechten Hetzblättern stehen könnten?
Eine „taz“-Autorin schreibt eine Kolumne über die Abschaffung der Polizei, die als satirisch verstanden werden soll, aber nicht so klingt. Jetzt hat die Deutsche Polizeigewerkschaft Strafanzeige erstattet.
Ein junger Mann aus Hessen soll sensible Daten von gut 1000 Politikern entwendet haben. Der Hacker muss sich nun wegen mehrerer Anklagepunkte vor Gericht verantworten.
Vor 25 Jahren erkämpfte die Theologie-Studentin Ulrike Heitmüller Frauen das Recht auf Boxen. Was ist seitdem in dem Sport für Frauen passiert?
Der Ökonom Niko Paech ist Vorkämpfer der sogenannten Postwachstumsbewegung. Er verharmlost die Krise und empfiehlt sich als Spargelstecher.
Die Berliner „taz“ bekommt ein neues Führungsduo: Ulrike Winkelmann und Barbara Junge werden künftig die Geschicke der Tageszeitung zusammen lenken.
Am 1. April verlässt Chefredakteurin Bascha Mika die „Frankfurter Rundschau“. Ein Gespräch über diesen Abschied und das, was ihr im Journalismus Sorgen und Mut macht.
Auffallend viele Grüne haben zuletzt die Seiten gewechselt und bei Unternehmen und Verbänden angeheuert. Was sie für die Wirtschaft so attraktiv macht – und warum die Partei sich über das Engagement freut.
Wegen des Kokains hat die Kokapflanze einen schlechten Ruf – dabei soll sie an sich ungefährlich und sogar gesund sein. In Südamerika gibt es bereits Tee oder Gebäck aus Koka. Bald auch bei uns?
Der Wettlauf gegen das neue Coronavirus nimmt erst Fahrt auf, aber man muss ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Nicht im Fernsehen jedenfalls.
Hat die Polizei in Leipzig bei den Verletzungen ihres in der Silvesternacht angegriffenen Kollegen übertrieben? Das suggeriert ein Medienbericht. Nun widersprechen die Beamten.
Im November wurde Bettina Gaber rechtskräftig verurteilt – sie hatte auf ihrer Webseite darüber informiert, wie sie Abtreibungen vornimmt. Laut einem Bericht will sie nun gegen den Paragrafen vorgehen, der dies verbietet.
Die desaströse Wahlniederlage der CDU in Thüringen zwingt die Partei zur schonungslosen Bestandsaufnahme. Doch wie kann ein Neuanfang gelingen? In der Show von Maybrit Illner werden Schwierigkeiten deutlich – und es fällt der Name Merz.
Beim Naturschutz und in der Umweltpolitik sind die Grünen ganz vorne – und bei den Wählern groß in Mode. Aber mit manchen Themen tut sich die Partei schwer.
Dem „Vater“ des Wirtschaftswunders wird völkisches Gedankengut vorgeworfen. Es ist ein Versuch, die liberale Ordnung zu diskreditieren.
Am Montag hat die Bundesärztekammer im Zuge der Reform von Paragraph 219a eine Liste mit Ärzten veröffentlicht, die Abtreibungen vornehmen. Doch bislang ist diese ziemlich kurz. Kritik kommt von Kristina Hänel.