Drei von zehn
Eine Oldenburger Ehrengalerie zeigt drei dem Nationalsozialismus nahestehende Frauen. Die ausführenden Künstlerinnen würden deren Porträts am liebsten wieder übermalen.
Eine Oldenburger Ehrengalerie zeigt drei dem Nationalsozialismus nahestehende Frauen. Die ausführenden Künstlerinnen würden deren Porträts am liebsten wieder übermalen.
Ein online publiziertes Magazin will das deutsche Gegenstück zur „New York Review of Books“ sein: Die erste Nummer der „Berlin Review“ setzt einen Schwerpunkt beim Nahostkonflikt mit einem Text von Adania Shibli.
Die palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli wollte der „taz“ kritische Aussagen über ihr Buch „Eine Nebensache“ verbieten lassen. Vor dem Landgericht Hamburg ist sie damit gescheitert, wie der Anwalt der „taz“ mitteilt.
Die palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli wollte der „taz“ kritische Aussagen über ihr Buch „Eine Nebensache“ verbieten lassen. Vor dem Landgericht Hamburg ist sie damit gescheitert, wie der Anwalt der „taz“ mitteilt.
Elisa Klapheck ist Gemeinderabbinerin des Egalitären Minjans – und braust in ihrer Freizeit in Lederkluft herum. Wie das zusammengeht und was sie antreibt.
Für die Bebauung des Molkenmarkts in der historischen Mitte Berlins strebt die Senatsverwaltung einen Mittelweg zwischen zeitgenössischer Architektur und historischen Bezügen an. Das ist kein fauler Kompromiss, sondern vernünftig.
Der Rammstein-Sänger Till Lindemann lässt Verfügungen gegen die „Süddeutsche“ und den NDR erwirken. Die Band selbst setzt vor Gericht der Berichterstattung der „taz“ Grenzen.
Familienministerin Lisa Paus wollte die Kinderarmut in Deutschland abschaffen. Damit hat sie die Regierung an den Rand des Bruchs gebracht. Jetzt muss sie zurückstecken.
Der syrische Journalist Muhammad Al Hosse ist in der Türkei festgenommen worden. Er war aus Syrien dorthin geflohen. Warum er in Gewahrsam genommen wurde, ist unklar.
Reisebuch
Die „taz“ meint, man solle den Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, enteignen. Mit seinem Verhalten gibt er allen Anlass, ihn vom Journalismus fernzuhalten.
Die Moderatorin Linda Zervakis hat Kanzler Olaf Scholz auf der Digitalkonferenz „Republica“ Fragen gestellt. Das Kanzleramt hatte sie dafür eigens engagiert. Ein Honorar wurde angeblich nicht gezahlt. Aber was dann?
Statt nur auf das Flugzeug zu setzen, hätten sie für ihre Reise Zug, Bus und Flug kombinieren sollen, schreiben die Aktivisten. Einmal wollen sie aber noch in den Flieger steigen.
Wieder gibt es Ärger um rechte Verlage auf der Frankfurter Buchmesse: Eine Grünen-Politikerin fordert den Messe-Chef zum Rücktritt auf. Die rechten Publizisten gefallen sich in ihrer Rolle als Provokateure.
Johanniter und Malteser sind angesehene Hilfsorganisationen. In der „taz“ werden nun Vorwürfe gegen einzelne Abteilungen erhoben. Rettungskräfte seien durch Nähe zur Identitären Bewegung aufgefallen. Die Organisationen sicherten eine umfassende Untersuchung zu.
Die Taliban tyrannisieren weiter afghanische Frauen, und um die Ortskräfte kümmert sich niemand mehr. Tausende IS-Mitglieder spuken in Syrien und Irak herum. Haben wir den Islamismus vergessen?
Das Bild vom tyrannischen Patriarchen bekommt Risse: Von den MeToo-Vorwürfen, die gegen den ehemaligen Volksbühnen-Intendanten Klaus Dörr erhoben wurden, scheint wenig übrig zu bleiben.
Die Angst der Deutschen vor horrenden Gasrechnungen ist groß. Das spielt Putin-Verstehern und Querdenkern in die Hände. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt ist das fatal. Über eine gefährlich verschobene Debatte.
Als Finanzminister steckt der FDP-Chef in einem permanenten Abwehrkampf: Ein Gespräch über Porsche, Privates und Progression, aber auch über das Bürgergeld, Schuldenbremse, Italien – und von Märkten ausgehende Disziplin.
Obwohl sein neuer Roman große mediale Aufmerksamkeit genießt, wird Uwe Tellkamp nicht müde, sich als Opfer der Cancel Culture zu begreifen. Wie kann das sein?
Die Welt als Wille und Vorstellung: In ihrem ersten Bilderbuch spielt Juliane Piepers vergnüglich mit Entscheidungen. Zwischen allerlei Unsinn und Übertreibung vermittelt „Such aus!“ eine beruhigende Botschaft.
Der Strand, das deutsch-russische Verhältnis, das Erzählen: Das Themenspektrum der acht Titel, die für den Deutschen Sachbuchpreis 2022 nominiert worden sind, ist breit.
In der FAS-Medienkolumne widmet sich Harald Staun dem Umgang Teslas mit den Medien und empfiehlt die Lektüre der Kriegsreporterin Carolin Emcke.
Tom Gerngroß liest Daniel Schulz’ Roman „Wir waren Brüder“ mit schonungsloser Härte.
Die Linken-Politikerin Martina Renner, die taz-Chefredakteurin Katrin Gottschalk und der Leiter der Walter-Lübcke-Schule berichten während des „NSU 2.0“-Prozesses davon, was die Drohschreiben bei ihnen auslösten.
Etliche Wissenschaftler wurden von Zeitungen zu der Frage einvernommen, ob die Romantik erklärt, dass es so viele Impfskeptiker in Deutschland gibt. Was steckt hinter dieser Debatte?
Klug, ernsthaft und immer mit einem eigenen Blick: Die große Publizistin Bettina Gaus ist gestorben. Ein Nachruf.
Frank Plasberg widmet sich den Sondierungen zwischen FDP und Grünen. Doch bei Hart aber fair rückt an diesem Abend das Politische bedenklich nahe an Schmonzetten aus dem Privatfernsehen.
Sechzehn Jahre Merkel, das Ende einer Ära steht bevor. Wie hat der Rest der Welt sie eigentlich gesehen? Ein Porträt der Kanzlerin aus internationalen Biographien, von China über die Türkei bis Kolumbien und Norwegen.
Bei den Protesten rund um die Internationale Automobilausstellung (IAA) in München ist es auch zu einer Festsetzung eines Journalisten gekommen. Der freie Mitarbeiter der Zeitung taz hatte über eine Hausbesetzung berichtet.
Abstrafung und Ausschluss sind Kehrseiten einer Politik, die angeblich alle einschließen will. Anmerkungen zu symbolischem Reflexhandeln, LGBTQ und der Beziehung mit Ungarn. Ein Gastbeitrag.
Hitlergruß, Engagement in der Reichsbürgerpartei, Rassismus und Antisemitismus: Laut einem Medienbericht hat es in der für den Bundestag zuständigen Polizei mehrere rechtsextreme Vorfälle gegeben. Bundestagspräsident Schäuble kündigte eine Prüfung an.
Einer Anklageschrift zufolge galt Dageförde einst als „Rädelsführer“ einer Nachfolgeorganisation der verbotenen Aktionsfront Nationaler Sozialisten.
Ausgerechnet am Berliner Maxim Gorki-Theater, das alles anders machen wollte, soll es Machtmissbrauch und Rassismus geben. Warum ist das Schweigen darüber so groß?
Aktivisten und Politiker rütteln in der Corona-Krise am Patentschutz. Aber verhindert Big Pharma wirklich eine gerechte Verteilung von Corona-Impfstoff?
Kübra Gümüşay gehört zu den Übersetzerinnen des Gedichts von Amanda Gorman. Sie ist eine Aktivistin und politische Autorin, die sich Antirassismus und Feminismus auf die Fahnen schreibt. Aber für was steht sie wirklich?