Axel Milberg hört als „Tatort“-Kommissar Borowski auf
Zwanzig Jahre spielt Axel Milberg schon den Kieler „Tatort“-Kommissar Klaus Borowski. Nun hört er auf. Bis 2025 ist er noch zu sehen. Dann ist Schluss.
Zwanzig Jahre spielt Axel Milberg schon den Kieler „Tatort“-Kommissar Klaus Borowski. Nun hört er auf. Bis 2025 ist er noch zu sehen. Dann ist Schluss.
Im „Tatort: Hackl“ suchen Batic und Leitmayr den Mörder eines Motorradfahrers. Und in einer Nebenrolle mixt der Bayern-Profi Joshua Kimmich einen Fitness-Drink. Die Mischung stimmt.
Der neue „Tatort“-Fall des Erfolgsduos Thiel und Boerne „Magic Mom“ will seine Zuschauer mit unserer komplizierten Gegenwart bekannt machen. Das funktioniert nicht ganz.
Im Wiener „Tatort: Was ist das für eine Welt“ sagen die Kommissare zum Augenblick: Verweile doch. Und klären einen Mordfall an jemandem, dem Menschliches eher lästig war.
Voller Wut, auch auf den eigenen Körper: Johanne Lykke Holms Roman „Strega“ ist ein düsteres Traumspiel.
Im „Tatort: Unten im Tal“ ermitteln die Kommissare Tobler und Berg in einem Dorf, in dem offenbar das Böse zu Hause ist. Vor 15 Jahren konnten sie eine vermisste junge Frau nicht finden. Jetzt taucht deren Leiche auf.
Industriebrachen wie Felswände und die Fußballkneipe als Salon: Im vierten Saarbrücker „Tatort“ mit Adam Schürk und Leo Hölzer kommt ein Hooligan ums Leben.
Der Tatort „Die Kälte der Erde“ läuft am 29. Januar 2023 um 20:15 Uhr im Ersten.
Im Ludwigshafener „Tatort“ geht es um den Mord an einem Hochbetagten und um Verbrechen aus der NS-Zeit. Doch so wie hier, im Fall „Lenas Tante“, werden diese banalisiert.
Im Dortmunder „Tatort: Du bleibst hier“, geht es nach dem Tod der Kommissarin Bönisch um nichts als Trauerarbeit. Ein Kriminalfilm ist das nur am Rande. Aber das passt.
Im Dresdner „Tatort: Totes Herz“ führt ein Mord weit zurück in die Vergangenheit. Kristin Suckow darf in diesem konventionellen Krimi, der erst allmählich Fahrt aufnimmt, zeigen, was sie als Schauspielerin kann.
Tanz der Feinkostflöten: Der Neujahrs-„Tatort“ erfreut mit gut gefilmter Familiendramatik. Vor dem Thema der organisierten Kriminalität aber kneift der Film.
Zu Weihnachten werfen sich die Kommissare aus München in historische Kostüme und lösen einen Fall aus dem Jahr 1922. Einen solch familiär gestimmten „Tatort“ lassen wir uns gern gefallen.
Schaut man auf die Top Ten der meistgesehenen TV-Sendungen des Jahres – außer Sport – wird klar: Die Deutschen sind krimisüchtig. Sie sehen vor allem „Tatort“. Eine Nachrichtensendung schafft es nach vorn, Thomas Gottschalk ist auch dabei.
Im Berliner „Tatort“ ermittelt Mark Waschke als Kommissar Karow in einem Fall, der ihn zutiefst erschüttert. „Das Opfer“ ist der Übergang vom Alten zum Neuen.
Im Dresdner „Tatort“ geht ein irrer Geiselnehmer um. Er meint, er sei einer Verschwörung von Kinderschändern auf der Spur und entführt Kommissar Schnabel. Dessen Kolleginnen läuft die Zeit davon.
Käse mit Fisch: Der neueste „Tatort“-Fall aus Münster ist als Mafia-Satire angelegt. Er kapituliert vor der Pointe. Das wird den nächsten Zuschauerrekord aber wohl nicht verhindern.
Im Freiburger „Tatort“ steht eine Frau im Verdacht, ihr Kind und ihren Mann getötet zu haben. Sie verteidigt sich nicht und scheint mit der Ungewissheit zu spielen. Wieso?
Mehr Mut oder doch mehr „Tatort“? Das Film Festival Cologne eröffnet mit der Verfilmung eines Skandals und starken Forderungen für die Zukunft.
Seit 25 Jahren spielen Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt die „Tatort“-Kommissare Schenk und Ballauf. Ihr Jubiläumsfall ist eine souveräne Vorstellung. Sie sind engagiert und emphatisch wie seit jeher und – bescheiden.
Im Frankfurter „Tatort“ sorgt Martin Wuttke als irrer Psychodoktor für Unheil. Seine Thesen findet Kommissarin Janneke interessant, Kollege Brix hält ihn für übergeschnappt. Das ist der als Groteske angelegte Krimi „Leben Tod Ekstase“ allerdings in Gänze.
Jubiläums-Fall, nicht ohne Zündstoff: Der „Tatort: Die Rache an der Welt“ widmet sich einem Mord im Milieu der Flüchtlingshelfer. Den NDR-Krimi mit Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm gibt es seit 20 Jahren.
Er war der Star von Fassbinders „Berlin Alexanderplatz“ und in den Neunzigerjahren „Tatort“-Kommissar: Der Schauspieler Günter Lamprecht ist im Alter von 92 Jahren gestorben.
Weiche, Satan, dem „Tatort“-Statut: Unsere sonntägliche Blutmesse kommt diesmal aus Wien. Thomas Roth hat eine gruselig meschugge Episode gedreht.
Im „Tatort: Murot und das Gesetz des Karma“ brummt dem Kommissar der Schädel. Wir sehen Ulrich Tukurs Figur so schicksalshaft verwirrt wie eh und je.
Im Stuttgarter „Tatort“ schildert Niki Stein ein Verbrechen, das wie nebenbei geschieht – und für das sich anscheinend niemand interessiert. Der Täter ist eine mickrige Figur. An der Konstellation beißen sich die Kommissare die Zähne aus.
Im neuen „Tatort“ aus Zürich kommt eine Wirtschaftsanwältin ums Leben, die für einen Pharmariesen tätig war. Wer Klischees will, wird hier solide bedient.
Bald hinter den Stereotypen: „Das Verhör“ ist ein temporeicher „Tatort“ über Männlichkeit und Frauenhass, der erst am Ende aus der Kurve fliegt.
Filbingers Nemesis und Bienzles Schöpfer: Im Alter von dreiundachtzig Jahren ist der Journalist und Drehbuchautor Felix Huby in Berlin gestorben. Ein Nachruf.
„Tatort“-Folgen und Erfolgsserien wie „Oh Gott, Herr Pfarrer“ oder „Ein Bayer auf Rügen“ entstanden auf seinem Schreibtisch: Nun ist der Drehbuchautor Felix Huby gestorben.
Benjamin Kramme ist Kommissar im Weimarer „Tatort“. Jetzt wandert er mit uns und Ludwig Bechstein durch die Kulturlandschaft Thüringens – die Entdeckung lohnt sich.
Drei Tatorte werden besichtigt: Forensic Architecture zeigt verstörende Arbeiten im schönsten Museum Dänemarks. Dabei wird auch deutlich, welche enorme Verantwortung die Künstler tragen.
Eine reiche Seniorin, deren beste Freundin mit einem sehr vorzeigbaren Ex-Häftling liiert ist, kommt ums Leben. Wurde ihr diese Verbindung zum Verhängnis? Im „Tatort: In seinen Augen“ scheint lange alles möglich.
Experimentelle Kriminalistik: Der Münchner „Tatort: Flash“ reist in bröckelnde Gedankenwelten und führt das Publikum gekonnt aufs Glatteis.
Der Hamburger „Tatort: Schattenleben“ nimmt sich den realen Fall zweier verdeckter Ermittlerinnen zum Vorbild, die das Linkenzentrum „Rote Flora“ infiltrierten. Das eigentliche Thema des Films aber ist seine Entstehung.
Kein Happy Place: Im „Tatort: Das kalte Haus“ wird eine in eisiger Beziehungskälte erstarrte Villa inspiziert – ein Kammerspiel mit pädagogischer Intention.